StartHelfer-Abschluss

„Ich konnte mit dazu beitragen, dass sich die Fünftklässler besser kennenlernten – habe auch erfahren, wie anstrengend Kinder sein können“, zieht Leo Schott aus der Klasse 9b der Stephani-Mittelschule sein Fazit. Der 15-Jährige war einer der an der Schule tätigen Starthelfer. Als Tutor nahm er sich mit 16 weiteren Neuntklässlern den neuen Fünftklässlern an, unterstützte diese in der Zeit bis zu den Herbstferien und stand ihnen als Ansprechperson zur Seite. Hierfür wurden wöchentlich verschiedene Aktionen mit den Jüngeren durchgeführt. Zum Abschluss ging es nun für alle gemeinsam zu einem Besuch ins Movieworld-Kino. Dort erwartete die Teilnehmer der Film „Shaun das Schaf 2 - UFO-Alarm“.

„Zuvor gab es für die neuen Schüler ein abwechslungsreiches Programm, das sie durch die ersten Wochen des Schuljahres begleitete“, berichtet Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger von der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen. Julia Hetzner unterstützte als Ehrenamtliche die Durchführung des gesamten Projektes. Neben einem gesunden Frühstück, Sport in der Halle, Minigolf-Turnieren am Altmühlsee sowie Besuchen der Spieloase Jola waren besonders die Schnitzeljagden quer durch Gunzenhausen Highlights für alle. Mit einfachen Mitteln konnten sich hier die Kinder und Jugendlichen abseits vom Schulalltag kennenlernen, gemeinsam eine Menge Spaß sowie kleine Abenteuer erleben. Hinzu kamen noch Back- und Kochnachmittage im städtischen Jugendzentrum, bei denen sich einige der Tutoren richtig ins Zeug legten. „Leckere Pizzen und aufwendige Kuchen sorgten für große Freude und leuchtende Kinderaugen“, schildert Pfaffinger.

Auch für die Starthelfer selbst brachte ihre Tätigkeit eine Menge an lohnenden Erfahrungen mit sich, wie die folgenden Aussagen deutlich machen: „Mir hat es echt super gefallen! Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, konsequent zu sein.“ (Luke Fischer, Klasse 9b), „Ich fand es super, ein Starthelfer zu sein – auch wenn man bei manchen Kindern echt viel Geduld braucht“ (Jan Subkowski, 9a), „Ich habe gelernt, offener vor anderen zu reden“ (Marina Sawazky, 9a). Für ihren Dienst erhalten die engagierten Teenager noch ein Zertifikat, das sie ihren zukünftigen Bewerbungen beilegen können.

Die Aktionen der Tutoren, deren Durchführung vom Förderverein der Stephani-Mittelschule maßgeblich mitfinanziert wurde, haben sich also in vielfältiger Weise gelohnt, wie Pfaffinger letztlich nochmals untermauert: „Sogar die Neuntklässler haben sich durch die Gemeinschaftsaktionen untereinander nochmals viel besser kennengelernt. So manche Starthelfer-Gruppe musste sich jedoch erst zusammen raufen, um dann als Team gut arbeiten zu können.“

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