Nachrichten 2019

Während der Sommerferien 2019 wurde mit den Baumaßnahmen zur Neugestaltung des Pausenhofs der Stephani-Mittelschule begonnen. Die Arbeiten konnten bis zum Schuljahresbeginn 2019/20 nicht ganz abgeschlossen werden, daher müssen die Schüler an den ersten Schultagen dieses Schuljahres ihre Pause noch auf dem Hindenburgplatz verbringen.

Diese Baumaßnahme setzt die im Schuljahr 2018/19 durchgeführte Neugestaltung der Freisportanlage und des Pausenhofs der Stephani-Grundschule (auf dem Bild im Hintergrund) fort.

Und damit ist noch längst nicht der Schluss erreicht. Seit Beginn des Jahres 2019 laufen bereits die konkreten Planungen für die Generalsanierung des gesamten Schulgebäudes. Erste Planungsgespräche mit dem Architekturbüro Weinbrenner und der Regierung von Mittelfranken, die die die Sanierungsmaßnahme finanziell unterstüztzen soll, sind bereits gelaufen.

Die Sommerferien gehen zu Ende. Wenn am kommenden Dienstag die Schule wieder beginnt, geht es für viele Fünftklässler in einen neuen Lebensabschnitt. Die Grundschulzeit liegt nun hinter ihnen, sie müssen sich an einer weiterführenden Schule zu Recht finden. Um ihnen diesen Einstieg zu erleichtern, erwarten die 60 Jungen und Mädchen an der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen speziell zu StartHelfern ausgebildete Neuntklässler. Die Tutoren sind bestens vorbereitet, um die Neuen an der Schule zu begrüßen: Gleich am ersten Tag kommen sie mit in die Klassen und heißen die Fünftklässler mit einem Kennenlern-Spiel willkommen. Am folgenden Tag gibt es dann eine Rallye durch das Schulhaus. „Wir möchten den jüngeren Schülern einen ersten Überblick über wichtige Anlaufstellen geben und ihnen mit den StartHelfern kompetente Ansprechpartner zur Seite stellen“, macht Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger deutlich.  Im Anschluss gibt es bis zu den Herbstferien wöchentlich eine Aktion, die die älteren Schüler vorbereiten und durchführen.

Starthelfer 2019_2010

Die Fotos zeigen die StartHelfer-Teams für die jeweiligen 5. Klassen.

Die Stadt Gunzenhausen organisiert unter der Federführung von Stadtjugendpfleger Helmar Zilcher und Meyrav Kopito in den Jahren 2019 und 2020 eine Jugendbegegnung mit Jugendlichen aus der Stadt Rishon LeZion (bei Tel Aviv-Jaffa) in Israel.

In der Zeit vom 20. bis 27. Juli 2019 kamen zwölf Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren mit zwei Betreuern nach Gunzenhausen. Auf dem Programm standen Begegnungen mit Jugendlichen aus Gunzenhausen, Freizeitaktivitäten am Altmühlsee, Ausflüge in die nähere Umgebung, eine Fahrt nach Nürnberg und Besuch des Dokumentationszentrums mit Aufarbeitung der Shoah sowie eine Kanutour. Die Jugendlichen waren anfangs in der Jugendherberge und später in Gastfamilien untergebracht.

Im Zuge dieser Begegnung, an der auch Schüler unserer Schule teilnahmen, fand am Montag, 22. Juli 2019 auch ein Besuch der Gruppe aus Israel in der Stephani-Mittelschule statt. Die Gäste aus Israel besuchten die Klassen 7b, 7cM, 8a und 8cM und tauschten sich mit den deutschen Schülerinnen und Schülern aus. Kleine Kennenlernspiele erleichterten hierbei den Einstieg. Anfangs befürchtete Sprachprobleme (Verkehrssprache war Englisch) erwiesen sich im Nachhinein als weniger gravierend wie befürchtet.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa fand ein Sportturnier in der Turnhalle und auf der Sportfreifläche der Schule statt. Hierbei war der Altersvorsprung der Jugendlichen aus Israel deutlich spürbar. Sowohl beim Basketball als auch beim Fußball hatten unsere Mannschaften Schwierigkeiten mit den Gästen mitzuhalten.

In den Pfingstferien 2020 ist dann ein Gegenbesuch in Israel geplant. Zehn Jugendliche aus Gunzenhausen werden dann nach Israel reisen und dort Rishon LeZion und Umgebung näher kennenlernen.

Am Donnerstag, 18. Juli 2019 wurden die Entlassschüler der Stephani-Mittelschule in der Aula der Schule verabschiedet. Um 17.00 Uhr fand dazu ein Entlassgottesdienst statt, der von Gemeindereferent Martin Kellberger und Lehramtsanwärterin Gwen Skarupa vorbereitet worden war.

Um 17.45 Uhr stellten sich dann alle Schüler und Schülerinnen mit ihren Lehrkäften zu einem Gruppenfoto vor der Schule auf und zogen dann wieder gemeinsam in die Aula ein. Schulleiterin Sandra Wißgott begrüßte die anwesenden Ehrengäste sowie die Eltern, Schüler und Schülerinnen und alle Lehrkräfte und hielt anschließend die Abschiedsrede. Im Namen de Elternbeirats sprach die stellvertretende Vorsitzende Tamara Fischer ein paar Worte zu den Entlasschülern. Besonders erfolgreiche Schülereinnen erhielten noch ein kleines Geschenk vom Förderverein der Schule und von den ortsansässigen Banken.

 

Am Donnerstag, dem 4. Juli 2019 fand eine Begegnung von Schülern der Klasse 7a der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen mit Jugendlichen aus der Stadt Karmiel in Israel statt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa der Schule starteten alle zu einer Stadtführung mit dem Schwerpunkt „Jüdisches Leben in Gunzenhausen“. Die Stadtführerin, Frau Hartung, konnte in diesem Bereich auch für unsere einheimischen Schüler noch viele interessante Aspekte aufzeigen. In der evangelischen Stadtkirche hörten die Gäste aus Israel dann noch eine kleine, aber sehr beindruckende Kostprobe der Kirchenorgel.

Karmiel Flowers

Zurück in der Schule fand dann noch ein gemeinsamer Tanzworkshop statt, der besonders unsere weiblichen Schülerinnen sehr beeindruckte. „Wann machen wir so etwas auch einmal?“ war die häufigste Frage. Die Begegnung endete mit einer äußerst beeindruckenden Tanzvorführung der Gäste aus Karmiel. Ein besonderer Dank gilt Frau Eva Haller von der Europäischen Janusz Korczak Akademie, die diese Jugendbegegnung erst ermöglichte.

 

Die Stadt Gunzenhausen verlieh am Dienstag, 19. März 2019 um 19.00 Uhr im Haus de Gastes, Markgrafensaal den 1. Kulturpreis der Stadt Gunzenhausen an Franz Müller, einen ehemaligen Rektor der Stephani-Mittelschule und an Emmi Hetzner, eine ehemalige Lehrerin der Stephani-Mittelschule für ihr Projekt "Jüdisches Leben in Gunzenhausen" in den Jahren 2000 bis 2016. Mit Schülern wurden Informationen zu jüdischen Familien und deren Häusern in Gunzenhausen zusammengetragen und auf einer eigens dafür eingerichteten Internetseite dokumentiert.

Im Rahmen einer Feierstunde wurden nun 21 Jungen und Mädchen der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen und der Altmühlfranken-Schule Weißenburg-Gunzenhausen offiziell in ihren Dienst als Streitschlichter eingeführt. Zuvor hatten die Jungen und Mädchen eine anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen, die in einem 4-tägigen Seminar-Aufenthalt in Heidenheim gipfelte (wir berichteten) und ihren Abschluss mit der Ernennungsfeier fand. Zahlreiche Ehrengäste lobten das Engagement der jungen Leute und hoben die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Tätigkeit hervor.

 

Referent Ilan Katz

Die Stadt Gunzenhausen plant unter der Federführung von Stadtjugendpfleger Helmar Zilcher und Meyrav Kopito in den Jahren 2019 und 2020 eine Jugendbegegnung mit Jugendlichen aus der Stadt Rishon LeZion (bei Tel Aviv-Jaffa) in Israel.

Ende Juli 2019 werden dreizehn Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren mit zwei Betreuerinnen nach Gunzenhausen kommen. Die Jugendlichen werden in Gastfamilien untergebracht. In den Pfingstferien 2020 findet der Gegenbesuch in Israel statt. Dreizehn Jugendliche aus Gunzenhausen werden dann nach Israel reisen und dort Rishon LeZion und Umgebung näher kennenlernen. 

Im Vorfeld des Austausches fand in der Stepahani-Mittelschule Gunzenhausen eine Vortragsreihe zum Thema "Israelische Identität" mit dem Referenten Ilan Katz aus Israel statt. Ilan Katz informierte am Mittwoch, 27. Februar 2019, von 8:00 bis 13:00 Uhr Schüler aus neun Klassen der Stephani-Mittelschule in drei Vorträgen zur Thematik "Leben, Kultur und Religion und Israel". Daneben kam auch seine persönliche Lebensgeschichte nicht zu kurz.

Um 18.00 Uhr hatte dann 1. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz am Austausch interessierte Familien in das Lehrerzimmer der Schule eingeladen.

Um 19:00 Uhr folgte dann ein öffentlicher Vortrag auf gemeinsame Einladung der Schule und des Schulfördervereins hin in der Aula. Zahlreiche Gäste ließen sich in einem ähnlichen, äußerst kurzweiligen Vortrag über Israel und und Judentum informieren.

Ein herzlicher Dank ergeht an den Referenten Ilan Katz sowie an Pfarrer Matthias Knoch aus Gräfensteinberg für die Vermittlung der Vortragsreihe.

Sandra Wißgott, Rektorin