Nachrichten 2024

Ausbildung der neuen Starthelfer

Die neuen Tutoren der Stephani-Mittelschule wurden im Garten des Jugendzentrums in Gunzenhausen auf ihren Dienst vorbereitet. Die Stunden dort vergingen dabei mit Themen wie „Der perfekte erste Eindruck“, „So leite ich ein Spiel an“ oder einer Ideensammlung für mögliche Aktionen wie im Fluge. Die Ausbildung der Starthelfer wird angeleitet von Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger (Diakonie Südfranken), unterstützend bringt sich seine Kollegin Denise Mayer (Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen) mit ein.

14 Jungen und Mädchen werden sich im neuen Schuljahr um die Fünftklässler an der Mittelschule kümmern: Neben einer Vorstellungsrunde am ersten Schultag, der Durchführung eines Kennenlern-Spiels und einer Rallye durch das Schulhaus sind schließlich viele weitere Aktionen geplant. „Bis zu den Herbstferien wird ein abwechslungsreiches Programm für die neuen Schüler auf die Beine gestellt“, zeigt sich Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger überzeugt. In einem Coaching wurden die Jugendlichen nun fit für ihre Aufgaben gemacht. Großen Wert legen Pfaffinger und Mayer dabei auf praktische Elemente: Viele verschiedene Spiele wurden sogleich ausprobiert. Zudem wurde besprochen, wie der erste Eindruck entsteht und wie man diesen positiv beeinflussen kann. Die fiktive Vorstellung vor den Klassen wurde geübt, sodass die Schüler Theorie und Praxis gleich miteinander verknüpfen konnten.

Die Ausbildung kam bei den Teenagern sehr gut an, wie das abschließende Feedback zeigt: „Ich habe mich sehr wohlgefühlt und neue Leute kennengelernt“, „Ich habe gelernt, wie ich mich positiv präsentiere“ oder „Es war super und richtig entspannt“.  Auch die beiden Sozialpädagogen freuen sich über die sehr angenehme Atmosphäre und gute Stimmung beim Coaching: „Die Motivation der Schüler war riesig und wir freuen uns schon auf tolle neue Starthelfer.“ Aber nun überwiegt erstmal die Vorfreude auf die lang ersehnten Sommerferien, die Ende Juli starten.

Gruppenfotos: Denise Mayer, weitere Fotos: Thomas Pfaffinger

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Landkreislauf

Landkreislauf 2024 – wir waren dabei und hatten eine Menge Spaß. Zwei Teams unserer Schule waren bei der Laufveranstaltung rund um Pleinfeld mit von der Partie. Insgesamt mussten zwölf Etappen bewältigt werden, um gemeinsam den Zieleinlauf im Gewerbepark von Pleinfeld zu erreichen.

Im Vorfeld fanden zwei Trainingsläufe mit Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger statt, um die Jungen und Mädchen fit für ihre Strecken zu machen. Sportlehrerin Lisa Hochreuther nahm sich der Gestaltung spezieller Lauf-Shirts an. So konnten alle Teilnehmer sich über Shirts mit dem Aufdruck „Stephani läuft“ freuen. Ganz besonderer Dank an den Förderverein sowie den Elternbeirat unserer Schule, die die Anschaffung der T-Shirts finanziell ermöglichten.

Um 9:30 Uhr erfolgte schließlich der Start in Pleinfeld und mit Florian Federschmidt und Arthur Risch machten sich die ersten beiden Läufer unserer Schülermannschaft und unseres „Gemischten Teams“ auf den Weg. Nach jeder Etappe kam an der Wechselstelle der nächste Läufer an die Reihe. Die Kinder und Jugendlichen waren mit viel Ehrgeiz und Freude auf ihren Strecken unterwegs. Unsere Konrektorin Stefanie Hartl ließ es sich ebenso wie Lehrerin Lisa Hochreuther nicht nehmen, die Schüler unterwegs tatkräftig anzufeuern. Frau Hartl war dabei natürlich gemütlich mit ihrem E-Bike auf der Strecke, während die Kids bei sommerlichen Temperaturen Vollgas gaben und ganz schön ins Schwitzen gerieten. Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger machte sich selbst auf die Strecke und trug damit seinen Teil zum Erfolg des Gemischten Teams bei. Amelie Wagner von der Streetwork und dem Jugendmigrationsdienst leistet als Fahrerin einen wichtigen Dienst.

Landkreislauf 2024

Schließlich fanden sich alle in Pleinfeld im Gewerbepark ein und fieberten dort dem Zieleinlauf entgegen. Das „Gemischte Team“ erreichte mit Zielläufer Timo Mattmüller einen respektablen 59. Platz. Bei den Schülermannschaften schaffte „Stephani läuft“ mit ihrem Endläufer Noah Helm einen tollen 8. Platz, den alle mit großer Begeisterung beim gemeinsamen Zieleinlauf feierten.

Anschließend ging es noch ins Festzelt, wo die erhaltenen Gutscheine für Trinken und etwas zum Essen eingelöst wurden. Die erfolgreiche Premiere der Landkreislauf-Teilnahme feierten alle noch bei der Siegerehrung. Schon heute steht fest: Nächstes Jahr sind wir wieder am Start!

Bei unserer Schülermannschaft waren dabei: Florian Federschmidt, Huzeyfe Tarhan, Anastasiia Glotova, Florian Schmidt, Milena Ditz, Ruslan Yakuschchenko, Ben Herzog, Fabian Steffen, Andrii Kravcheko, Paulina Stocka, Ben Petsch und Noah Helm.

Für unser „Gemischtes Team“ gingen an den Start: Arthur Risch, Tim Lastinger, Vladislav Oberhan, Henrik Foti, Paul Schröppel, Erik Fischer, Lena-Marie Stieg, Thomas Pfaffinger, Loukas Michailidis, Léo Schaller und Timo Mattmüller.

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Deutschklasse im Schuljahr 2023/24

Das Konzept der Deutschklasse hat sich bewährt“, zeigt sich Rektorin Sandra Wißgott überzeugt. An der Stephani-Mittelschule gibt es seit 2015 die Deutschklasse. Diese wurde speziell für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche eingerichtet, die die deutsche Sprache nicht oder nur sehr wenig beherrschen. Seit 2019 läuft die Klasse zudem im Ganztagesbetrieb und wird durch einen Sozialpädagogen begleitet. Die Förderung für diese Stelle wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) gewährleistet.

esfIn diesem Schuljahr zeigen sich Klassenlehrerin Lisa Hochreuther und Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger von der Diakonie Südfranken für die Deutschklasse verantwortlich. Mitarbeiter des Trägers Schulhaus gGmbH kümmern sich während der Nachmittagsstunden um die Schülerinnen und Schüler. „Hier wird direkte Unterstützung bei den Hausaufgaben und beim Lernen geleistet“, schildert Wißgott. Sie ist sehr froh, dass die Fäden bei der Deutschklasse so hervorragend ineinandergreifen: „Die Schüler fühlen sich hier wohl und werden schrittweise in die Regelklassen integriert.“ Das große Ziel der Deutschklasse sei es, dass die jungen Menschen sprachlich individuell gefördert werden, hier Fuß fassen und schließlich ihre Plätze im „regulären Schulbetrieb“ finden können. „Im Idealfall verlassen die Jungen und Mädchen unsere Schule mit dem „Quali“ oder dem Mittleren Schulabschluss.“

Die Schüler der Deutschklasse haben ganz verschiedene Herkunftsländer: Syrien, Russland, Ukraine, Aserbaidschan, Kamerun, Thailand, Griechenland, Bosnien, Kroatien, Türkei oder Polen. Neben der sprachlichen Förderung und dem schulischen Wissenserwerb steht bei der Deutschklasse die Vermittlung von kulturellen sowie gemeinschaftsstiftenden Erlebnissen im Fokus. Lehrerin Lisa Hochreuther, die die Deutschklasse seit diesem Schuljahr unterrichtet, legt großen Wert auf ein gutes Miteinander: „Während des Schuljahres sind wir zusammengewachsen und konnten beispielsweise Feste wie Halloween, Weihnachten oder Ramadan besprechen und gemeinsam feiern.“ Sie freue sich über die großen Fortschritte ihrer Schützlinge: „Einige besuchen im Fach Mathematik bereits die Regelklasse und werden im nächsten Schuljahr in die Jahrgangsstufen 7, 8 oder 9 wechseln.“ Bei auftretenden Herausforderungen ist sie sehr dankbar über die Unterstützung von Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger. Dieser zeigt sich für die Begleitung bei Konflikten, familiären Spannungen oder persönlichen Schwierigkeiten zuständig. „Pubertät ist grundsätzlich eine Krisenzeit. Fällt diese Entwicklungsphase noch mit der Integration in einem anderen Land zusammen, dann haben doch einige Kinder und Jugendliche zu kämpfen“, weiß der erfahrene Sozialpädagoge. Pfaffinger ist seit nun mehr 15 Jahren als Jugendsozialarbeiter an der Stephani-Mittelschule tätig. Darüber hinaus initiiert er regelmäßig Projekte und Aktionen für die Schülerinnen und Schüler der Deutschklasse. Gleich zu Beginn des Schuljahres statteten die jungen Menschen der Streuobstwiese des LBV in Muhr am See einen Besuch ab. Dort nahmen sie sich ausgestattet mit Rechen und Gabel dem frisch gemähten Gras an. Ein Highlight war zudem der Ausflug in die Trampolinhalle in Nürnberg. Mit dabei waren auch die sogenannten „Respekt-Buddies“. Pfaffinger hat hier Schüler der 9. Klassen ausgebildet, damit diese sich der Begleitung der Deutschkasse mit annehmen. „Am besten lernen Schüler doch mit- und voneinander – vor allem im Bereich der Sprache.“ Die „Respekt-Buddies“ stellten zusammen mit den Sozialpädagogen unter anderem eine Schulrallye auf die Beine. Zudem gab es verschiedene Spielaktionen wie eine Schnitzeljagd. Außerdem wurden der Burgstallwald sowie die Stadt Gunzenhausen erkundet. „Eine tolle Sache“, freuen sich Hochreuther und Pfaffinger über das große Engagement der Neuntklässler.

Sehr cool finden beide noch das Projekt "Heimat im Schuhkarton": Die Schüler gestalten hier jeweils einen Schuhkarton mit Bildern, Texten oder Gegenständen, die ihr Heimatland darstellen. Es sei spannend zu sehen, wie die Schüler hierüber miteinander ins Gespräch kämen und sich austauschen. Nach den Ferien präsentieren sie ihre Ergebnisse dann ihren Mitschülern. Zum Abschluss des Schuljahres erwarten die Schüler noch Ausflüge in einen Freizeitpark, den Tiergarten Nürnberg sowie eine Führung über die Vogelinsel in Muhr am See. „Die deutsche Sprache lernen und dabei Spaß haben – eine hervorragende Ergänzung“, wie Schulleiterin Sandra Wißgott abschließend findet.

Deutschklasse

Ein Highlight des Schuljahres: Schüler und Schülerinnen der Deutschklasse der Stephani-Mittelschule waren zu Besuch auf der Streuobstwiese des LBV Muhr am See. Dort nahmen sie sich der Pflege der Wiese an und sorgten zusammen mit Lehrerin Lisa Hochreuther und Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger für geeignete Lebensräume für die Tiere. (Foto: Thomas Pfaffinger)

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Ausflug der Brückenklasse

Am 16. Mai 2024 besuchte die Brückenklasse das Erfahrungsfeld in Nürnberg. Das war ein interessantes Abenteuer, da die Kinder verschiedene Aktivitäten und Unterhaltungsmöglichkeiten ausprobieren konnten.

Aus Weizenkörnern bereiteten sie Mehl und dann Brotkuchen zu, genau wie in der Steinzeit. Schüler untersuchten, wie Illusionen und Lichtspiele entstehen. Sie inszenierten ein echtes Schattentheater. Es war sehr spannend. Kinder liefen barfuß über Gras und Wege, malten mit Farben, übergossen sich mit Wasser, gingen die Brücke entlang, lachten viel und waren glücklich. Tagsüber spielten und probierten die Kinder etwas Neues und sprachen anschließend über ihre Eindrücke. Jeder wird sich noch lange an diesen Tag erinnern.

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Streitschlichterseminar

Ein abwechslungsreiches Seminar zum Thema „Respekt“ erlebten die Streitschlichter der Stephani-Mittelschule und der Altmühlfranken-Schule in Gunzenhausen auf der Burg Wernfels. Angeleitet wurde die Bildungsmaßnahme in der dortigen Jugendherberge von den Jugendsozialarbeitern Denise Mayer (Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen) und Thomas Pfaffinger (Diakonisches Werk Südfranken), Praktikantin Mira Sprügel leistete wertvolle Unterstützung. Zuwendungen der Sankt Gumbertus Stiftung Ansbach sowie des Fördervereins der Stephani-Schule ermöglichten die Durchführung.

Die beiden Sozialpädagogen freuen sich am Ende des Seminars: „Es war ein absolutes Highlight für alle Teilnehmer. Drei Tage voller Respekt, Teamwork, Fledermäusen und vielen Gemeinschaftserlebnissen standen auf unserem Programm.“ Von Freitag bis Sonntag waren die Schüler auf der Burg zu Gast und beschäftigten sich intensiv mit dem Thema Respekt. Mayer und Pfaffinger hatten sich bewusst hierfür entschieden: „Respekt hält eine Gesellschaft zusammen und ist die Voraussetzung für ein gutes soziales Miteinander.“ Aktuell werde beklagt, dass dieser Wert oft in den Hintergrund gerate und Egoismus unsere Gesellschaft präge. Die Konfliktlotsen seien im Schulalltag Vorbilder und könnten auch beim respektvollen Umgang vorangehen.

Drei Tage mit vielen Erlebnissen erwartete die Streitschlichter der Stephani-Mittelschule und der Altmühlfranken-Schule Gunzenhausen auf der Burg Wernfels. Hier setzten sie sich mit ihren Begleitpersonen mit dem Begriff Respekt auseinander.

Bevor sich die Schülerinnen und Schüler der Thematik annahmen, erkundeten sie bei einer Rallye die sehenswerte Burg und das dortige Gelände. Am Abend begeisterte eine Fledermaus-Wanderung, die vom LBV Muhr am See angeboten wurde, die Jugendlichen und ihre Begleiter. Neben viel Wissen rund um die nachtaktiven Säugetiere war es besonders eindrucksvoll, dass insbesondere in direkter Nähe der Burg viele Fledermäuse gesichtet werden konnten. Hier wurde den jungen Menschen nachhaltig ein respektvoller Umgang mit der Natur und ihren Lebewesen vor Augen geführt.

Mit viel Begeisterung bei der Sache: Die Teilnehmer gingen mit speziellen „Ohren“ auf die Suche nach Fledermäusen und erfuhren einen respektvollen Umgang mit der Natur und ihren Lebewesen.

In einer Übung erfolgte schließlich eine weitere inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Begriff “Respekt“: Die Teilnehmer sollten anhand einer kurzen Personenbeschreibung entscheiden, wie hoch ihr Respekt gegenüber dieser Person ist. In Kleingruppen diskutierten sie schließlich ihre persönlichen Entscheidungen und erstellten eine „Top 5“ der Personen, die sie am meisten respektieren. Anschließend hatten die Fachkräfte mehrere Workshops im Angebot: Die Teenager setzten sich unter anderem mit „Emotionales Hacken“, „Stärkenbaum“ und „Emotionen ausdrücken“ auseinander. Nur wer sich selbst respektiere, könne auch mit seinen Mitmenschen wertschätzend umgehen. Ergänzt wurde dies durch verschiedene Übungen zum Thema „Mein Körper gehört mir“. Hier stand unter anderem im Fokus, woran man im Körper merkt, dass einem jemand zu nahekommt und wie man am besten „Stopp“ sagen kann.

Die freie Zeit während der Einheiten genossen die Acht- bis Zehntklässler beim Chillen am Pool oder sie tobten sich beim Tischtennis- und Fußballspielen aus. „Bewährt hat sich unsere 9 bis 21 Uhr-Regel“, schildert Thomas Pfaffinger. In diesem Zeitraum seien alle Smartphones der Teilnehmer weggesperrt. „So sind letztlich alle dazu aufgefordert, sich mit ihrem Gegenüber auseinanderzusetzen – am besten natürlich mit Respekt“, ergänzt Denise Mayer. Zum Erfolg des Seminars trug auch bei, dass gleich zu Beginn jeder einen sogenannten Buddy (ein anderes Wort für Freund) zog, um den er sich während der Tage besonders respektvoll kümmern sollte. Es galt, geheim zu halten, wem man sich mit Komplimenten, freundlichen Worten oder kleinen ausmerksamen Gesten annahm. Die Auflösung erfolgte am letzten Tag: „Da wirklich alle sehr respektvoll miteinander umgingen, war es häufig eine Überraschung, wer denn nun der eigentliche Buddy war“. Gemeinschaftserlebnisse in Form des Rollenspieles „Werwolf“ oder ein Spieleabend mit dem Titel „Markt der Fähigkeiten“ rundeten das vielfältige Programm des Seminars ab.

Die freie Zeit während der Einheiten vertrieben sich die jungen Konfliktlotsen am Pool und hatten hier sichtbar eine Menge Spaß.

Fotos: Thomas Pfaffinger

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Bunkerführung

Die beiden Autorinnen Melissa C. Hill und Anja Stapor sorgten an der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen für Spannung, Gänsehaut und gruselige Stimmung. Eingeladen von Konrektorin Stefanie Hartl und Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger gab es Lesungen aus den Büchern „Lupus Noctis“ und „Tristan Mortalis“. Die begeisterten Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in das Leben der Autorinnen und erfuhren, wie es gelingen kann, zusammen ein Buch zu schreiben. Für die Neuntklässler ging es noch hinab zu den Originalschauplätzen der Geschichte. Die Finanzierung des Projektes wurde durch die Kommunale Jugendarbeit des Landratsamtes sichergestellt.

Melissa C. Hill und Anja Stapor lasen an der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen aus ihren Büchern „Tristan Mortalis“ und „Lupus Noctis“ vor. Konrektorin Stefanie Hartl und Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger freuten sich zusammen mit den Schülern über die spannenden Eindrücke.

„Lupus Noctis“ heißt das Erstlingswerk des Autorinnenduos. Der Thriller erschien im Herbst 2022 und spielt im Hilfskrankenhaus, das sich direkt unter der Wirtschaftsschule von Gunzenhausen befindet. „Die unheimliche Atmosphäre und örtliche Nähe war für unsere Schüler besonders interessant und sie lauschten gespannt den Ausführungen“, schildet Thomas Pfaffinger, der als Sozialpädagoge der Diakonie Südfranken an der Stephani-Schule tätig ist. Schnell hatten Melissa C. Hill und Anja Stapor die Jugendlichen mit ihren Erzählungen gefangen: Sie berichteten eindrucksvoll von der Entstehung ihres Buches, zeigten Bilder von ihren Recherchen im Bunker und machten den jungen Menschen den Weg von der Idee hin zum fertigen Werk deutlich. Neben spannenden Lesungen aus dem Buch brachten sie den Schülern die Charaktere nahe und standen am Ende für Fragen zur Verfügung.

An den Schauplätzen von „Lupus Noctis“: Elke Hartung erklärte den Schülerinnen und Schülern bei der Führung den Aufbau des Bunkerkrankenhauses.

Die Zehntklässler kamen schließlich in den Genuss einer Lesung aus dem Folgethriller „Tristan Mortalis“, der im vergangenen Jahr erschien. Die beiden Autorinnen hatten das Klassenzimmer entsprechend der Handlung des Buches mit einem Polizei-Absperrband dekoriert. Die Geschichte spielt weiter entfernt im Norden Deutschlands in einem Hochmoor – ist aber nicht minder spannend und konnte die Jugendlichen ebenso begeistern. Auch diesen Vortrag untermauerten die beiden Schriftstellerinnen mit kurzweiligen Episoden und schilderten, dass sie beispielsweise so manche Nachtschicht einlegen mussten, um das Buch rechtzeitig fertigzustellen.

Elke und Horst Hartung zeigten den Jugendlichen, welche Kleidung für die möglichen Patienten des Hilfskrankenhauses geplant war.

Nach der Lesung von „Lupus Noctis“ ging es für die Neuntklässler an einen ganz besonderen Ort: Dem Hilfskrankenhaus von Gunzenhausen. Bei einer Führung fünf Meter unter der Wirtschaftsschule tauchten die jungen Menschen in die Zeit des kalten Krieges ein, erfuhren alles über die Entstehung des Bunkers sowie dessen Ausstattung. Sie fanden sich an vielen Orten des Buches wieder und konnten selbst sehen, wie das Chefarzt-Zimmer, die Kinderstation oder der Notausgang wirklich aussehen. Errichtet wurde das Bunkerkrankenhaus Anfang der 70er Jahre aus Angst, um im Falle eines Atombombenanschlags auf Nürnberg als Auffangstation fungieren zu können. Vor Ort finden sich noch voll eingerichtete Operations-Säle, Dusch-Räume, Küchen, eine Intensiv-Station sowie eine Kinderstation.

Eine Säge zum Amputieren und vieles weitere Operationsbesteck konnten die Jugendlichen und ihre Lehrkräfte bei der Führung durch das Hilfskrankenhaus bestaunen.

Die Vorstellung, dass auf diesem 4000 qm großen Areal hunderte von verletzten Menschen Platz finden sollten, hinterließ bei vielen eine Gänsehaut. Melissa C. Hill und Anja Stapor hatten für ihren Thriller einen einzigartigen Schauplatz gewählt, der bei den jungen Menschen auf großes Interesse stoß. Was die Organisatoren um Stefanie Hartl besonders freut: „Einige Schüler kauften sich die Bücher und sind nun eingetaucht in die Welten von „Lupus Noctis“ sowie „Tristan Mortalis“.

Fotos: Thomas Pfaffinger

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Besuch der Trampolinhalle

Die Deutschklasse der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen wird sozialpädagogisch von Diakonie-Mitarbeiter Thomas Pfaffinger begleitet: Gemeinsam mit seiner Kollegin Amelie Wagner vom Jugendmigrationsdienst organisierte er einen Ausflug für die Kinder und Jugendlichen in die Trampolinhalle in Nürnberg. Mit von der Partie waren neben Klassenlehrerin Lisa Hochreuther die sogenannten Respekt-Buddies – Neuntklässler, die sich um die Schüler der Deutschklasse kümmern – und die im Projekt „Senioren-Coaching“ engagierten Zehntklässler.

Für alle Teilnehmer war es ein sportlicher und actionreicher Tag im Airtime. Sie konnten sich in dem Trampolinpark so richtig austoben und freuten sich, dass ihnen quasi die ganze Halle alleine zur Verfügung stand.

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Mottowoche vor den Faschingsferien

Vor den Faschingsferien ging es an unserer Stephani-Schule etwas bunter und lauter als sonst zu: Die SMV hatte eine Motto-Woche organisiert und lud alle Schüler sowie Lehrer zum fröhlichen Verkleiden ein. Als Tagesmottos hatte sich die SMV folgende Themen ausgesucht: Montag: Helden; Dienstag: Stadtgangster - Dorfkinder; Mittwoch: Reich & Schön; Donnerstag: Mein Traumjob; Freitag: Party-Modus. Jeden Tag kam eine wechselnde Jury unter Leitung von Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger in die Klassen und prüfte, wie erfolgreich die Mottos umgesetzt wurden. Dabei vergab die Jury unter anderem Extra-Punkte für die kostümierten Lehrkräfte und belohnte kleine Aufführungen sowie Aktionen zum Thema mit Sonderpunkten.

Während der erste Tag noch etwas schleppend verlief – einige Schüler hatten die Motto-Woche doch tatsächlich verschlafen und waren überrascht, dass sie plötzlich von Minnie Maus, Pippi Langstrumpf oder anderen Helden unterrichtet wurden – steigerte sich die Motivation von Tag zu Tag.

Bei „Stadtgangster – Dorfkinder“ war tatsächlich die beste Stimmung zu verzeichnen und vor allem die Kinder vom Land zeigten sich kreativ: So mancher führte plötzlich ein Stoffschwein durch das Schulhaus.

Bei „Reich & Schön“ konnten sich alle von ihrer besten Seite zeigen und so manches Konfirmations-Outfit wurde aus dem Schrank geholt. Auch ein Scheich sorgte für großes Aufsehen an der Schule. Der Donnerstag war schließlich von vielen Profi-Fußballern, Polizisten, Ärzten, Piloten und anderen kreativen Berufen gezeichnet. Viele Klassen wuchsen im Verlauf der Woche zusehends über sich hinaus, überlegten sich auch lustige Aufführungen, mit der sie die Jury begeisterten.

Eine Polonäse durch das Schulhaus unter Führung von Konrektorin Frau Hartl war eines der Highlights. Wer sich darauf einließ, konnte für die Klassengemeinschaft und den Zusammenhalt eine Menge erreichen. Am Freitag kam die Jury schließlich im „Party-Modus“ in alle Klassen und überbrachte insgesamt 220 Faschingskrapfen, die von der Bäckerei Kleeberger gespendet wurden.

In diesem Jahr gab es zwei Altersklassen: 5. bis 7. Jahrgangsstufen und 8. bis 10. Jahrgangsstufen. Am Ende der Motto-Woche hatten die Klassen 10aM und 7a die meisten Punkte auf ihrem Konto sammeln können. Beide Klassen bekamen von der SMV – neben leckeren Krapfen – einen Pokal sowie einen Gutschein für die Klassenkasse überreicht. Die SMV sagte schließlich "DANKESCHÖN" - für eine geniale, lustige Motto-Woche mit vielen kurzweiligen Erlebnissen und Tagen, die viele sicher lange nicht vergessen werden.

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Vor-Ort-Botschafter

Bundesweit ein einzigartiges Projekt zur Gewinnung von jungen Lehrkräften: Knapp 500 Lehramtsbotschafterinnen und -botschafter besuchen alle bayerischen Gymnasien und FOSBOS und informieren über das Berufsbild „Lehrer/-in“.

Das Kultusministerium hat ein bundesweit einzigartiges Projekt ins Leben gerufen: Bayernweit informieren rund 500 Lehrkräfte als Botschafterinnen und Botschafter Schülerinnen und Schüler an bayerischen Gymnasien und FOSBOS über den Lehrerberuf. Die Initiative „VOR ORT Zukunft prägen. Lehrer/-in werden!“ ist ein weiterer Baustein der gleichnamigen Kampagne „Zukunft prägen. Lehrer/-in werden!“.

„Um unsere Kinder stark für die Zukunft zu machen, brauchen wir auch künftig noch mehr hervorragend ausgebildete Lehrkräfte. Und wer könnte besser für diesen wundervollen Beruf Werbung machen als unsere engagierten Lehrerinnen und Lehrer im Freistaat? Junge Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und sie zu starken Persönlichkeiten zu machen – das ist eine ganz besondere und verantwortungsvolle Aufgabe. Ein herzliches Dankeschön an alle Lehrkräfte, die durch ihre Begeisterung für diesen erfüllenden Beruf tagtäglich werben“, betonte Kultusministerin Anna Stolz.

Die Botschafterinnen und Botschafter arbeiten in Teams, die aus je einer Lehrkraft aus der Mittel-, Förder- und Realschule, dem Gymnasium und der Beruflichen Schule bestehen. Sie haben sich in den ersten Monaten des Schuljahres intensiv auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Das Projekt „VOR ORT“ will interessierten Schülerinnen und Schülern vor allem den persönlichen Austausch mit den Lehrkräften, aber auch mit Studierenden und Referendarinnen und Referendaren ermöglichen und sie längerfristig im Berufswahlprozess begleiten. Auf Wunsch werden ihnen außerdem Praktika, bezahlte oder ehrenamtliche Tätigkeiten (z. B. Nachhilfe oder im Ganztag) an Schulen vermittelt.

 

Vor-Ort-Botschafter


Von der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen haben wir Verena Wolf (auf dem Bild in der Mitte) als Botschafterin entsandt, die gemeinsam mit vier Lehrern anderer Schularten im Team für den Raum Gunzenhausen / Weißenburg zuständig ist und Gymnasien bzw. FOS/BOS besucht, um Schüler und Schülerinnen für das Lehramt zu begeistern. Bei Fragen könnt ihr jederzeit auf Frau Wolf zukommen oder per E-Mail unter info.vorort.wug@gmx.de.

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