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Ausbildung der neuen Starthelfer

Die neuen Tutoren der Stephani-Mittelschule wurden im Garten des Jugendzentrums in Gunzenhausen auf ihren Dienst vorbereitet. Die Stunden dort vergingen dabei mit Themen wie „Der perfekte erste Eindruck“, „So leite ich ein Spiel an“ oder einer Ideensammlung für mögliche Aktionen wie im Fluge. Die Ausbildung der Starthelfer wird angeleitet von Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger (Diakonie Südfranken), unterstützend bringt sich seine Kollegin Denise Mayer (Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen) mit ein.

14 Jungen und Mädchen werden sich im neuen Schuljahr um die Fünftklässler an der Mittelschule kümmern: Neben einer Vorstellungsrunde am ersten Schultag, der Durchführung eines Kennenlern-Spiels und einer Rallye durch das Schulhaus sind schließlich viele weitere Aktionen geplant. „Bis zu den Herbstferien wird ein abwechslungsreiches Programm für die neuen Schüler auf die Beine gestellt“, zeigt sich Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger überzeugt. In einem Coaching wurden die Jugendlichen nun fit für ihre Aufgaben gemacht. Großen Wert legen Pfaffinger und Mayer dabei auf praktische Elemente: Viele verschiedene Spiele wurden sogleich ausprobiert. Zudem wurde besprochen, wie der erste Eindruck entsteht und wie man diesen positiv beeinflussen kann. Die fiktive Vorstellung vor den Klassen wurde geübt, sodass die Schüler Theorie und Praxis gleich miteinander verknüpfen konnten.

Die Ausbildung kam bei den Teenagern sehr gut an, wie das abschließende Feedback zeigt: „Ich habe mich sehr wohlgefühlt und neue Leute kennengelernt“, „Ich habe gelernt, wie ich mich positiv präsentiere“ oder „Es war super und richtig entspannt“.  Auch die beiden Sozialpädagogen freuen sich über die sehr angenehme Atmosphäre und gute Stimmung beim Coaching: „Die Motivation der Schüler war riesig und wir freuen uns schon auf tolle neue Starthelfer.“ Aber nun überwiegt erstmal die Vorfreude auf die lang ersehnten Sommerferien, die Ende Juli starten.

Gruppenfotos: Denise Mayer, weitere Fotos: Thomas Pfaffinger

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Landkreislauf

Landkreislauf 2024 – wir waren dabei und hatten eine Menge Spaß. Zwei Teams unserer Schule waren bei der Laufveranstaltung rund um Pleinfeld mit von der Partie. Insgesamt mussten zwölf Etappen bewältigt werden, um gemeinsam den Zieleinlauf im Gewerbepark von Pleinfeld zu erreichen.

Im Vorfeld fanden zwei Trainingsläufe mit Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger statt, um die Jungen und Mädchen fit für ihre Strecken zu machen. Sportlehrerin Lisa Hochreuther nahm sich der Gestaltung spezieller Lauf-Shirts an. So konnten alle Teilnehmer sich über Shirts mit dem Aufdruck „Stephani läuft“ freuen. Ganz besonderer Dank an den Förderverein sowie den Elternbeirat unserer Schule, die die Anschaffung der T-Shirts finanziell ermöglichten.

Um 9:30 Uhr erfolgte schließlich der Start in Pleinfeld und mit Florian Federschmidt und Arthur Risch machten sich die ersten beiden Läufer unserer Schülermannschaft und unseres „Gemischten Teams“ auf den Weg. Nach jeder Etappe kam an der Wechselstelle der nächste Läufer an die Reihe. Die Kinder und Jugendlichen waren mit viel Ehrgeiz und Freude auf ihren Strecken unterwegs. Unsere Konrektorin Stefanie Hartl ließ es sich ebenso wie Lehrerin Lisa Hochreuther nicht nehmen, die Schüler unterwegs tatkräftig anzufeuern. Frau Hartl war dabei natürlich gemütlich mit ihrem E-Bike auf der Strecke, während die Kids bei sommerlichen Temperaturen Vollgas gaben und ganz schön ins Schwitzen gerieten. Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger machte sich selbst auf die Strecke und trug damit seinen Teil zum Erfolg des Gemischten Teams bei. Amelie Wagner von der Streetwork und dem Jugendmigrationsdienst leistet als Fahrerin einen wichtigen Dienst.

Landkreislauf 2024

Schließlich fanden sich alle in Pleinfeld im Gewerbepark ein und fieberten dort dem Zieleinlauf entgegen. Das „Gemischte Team“ erreichte mit Zielläufer Timo Mattmüller einen respektablen 59. Platz. Bei den Schülermannschaften schaffte „Stephani läuft“ mit ihrem Endläufer Noah Helm einen tollen 8. Platz, den alle mit großer Begeisterung beim gemeinsamen Zieleinlauf feierten.

Anschließend ging es noch ins Festzelt, wo die erhaltenen Gutscheine für Trinken und etwas zum Essen eingelöst wurden. Die erfolgreiche Premiere der Landkreislauf-Teilnahme feierten alle noch bei der Siegerehrung. Schon heute steht fest: Nächstes Jahr sind wir wieder am Start!

Bei unserer Schülermannschaft waren dabei: Florian Federschmidt, Huzeyfe Tarhan, Anastasiia Glotova, Florian Schmidt, Milena Ditz, Ruslan Yakuschchenko, Ben Herzog, Fabian Steffen, Andrii Kravcheko, Paulina Stocka, Ben Petsch und Noah Helm.

Für unser „Gemischtes Team“ gingen an den Start: Arthur Risch, Tim Lastinger, Vladislav Oberhan, Henrik Foti, Paul Schröppel, Erik Fischer, Lena-Marie Stieg, Thomas Pfaffinger, Loukas Michailidis, Léo Schaller und Timo Mattmüller.

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Deutschklasse im Schuljahr 2023/24

Das Konzept der Deutschklasse hat sich bewährt“, zeigt sich Rektorin Sandra Wißgott überzeugt. An der Stephani-Mittelschule gibt es seit 2015 die Deutschklasse. Diese wurde speziell für neu zugewanderte Kinder und Jugendliche eingerichtet, die die deutsche Sprache nicht oder nur sehr wenig beherrschen. Seit 2019 läuft die Klasse zudem im Ganztagesbetrieb und wird durch einen Sozialpädagogen begleitet. Die Förderung für diese Stelle wird durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) gewährleistet.

esfIn diesem Schuljahr zeigen sich Klassenlehrerin Lisa Hochreuther und Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger von der Diakonie Südfranken für die Deutschklasse verantwortlich. Mitarbeiter des Trägers Schulhaus gGmbH kümmern sich während der Nachmittagsstunden um die Schülerinnen und Schüler. „Hier wird direkte Unterstützung bei den Hausaufgaben und beim Lernen geleistet“, schildert Wißgott. Sie ist sehr froh, dass die Fäden bei der Deutschklasse so hervorragend ineinandergreifen: „Die Schüler fühlen sich hier wohl und werden schrittweise in die Regelklassen integriert.“ Das große Ziel der Deutschklasse sei es, dass die jungen Menschen sprachlich individuell gefördert werden, hier Fuß fassen und schließlich ihre Plätze im „regulären Schulbetrieb“ finden können. „Im Idealfall verlassen die Jungen und Mädchen unsere Schule mit dem „Quali“ oder dem Mittleren Schulabschluss.“

Die Schüler der Deutschklasse haben ganz verschiedene Herkunftsländer: Syrien, Russland, Ukraine, Aserbaidschan, Kamerun, Thailand, Griechenland, Bosnien, Kroatien, Türkei oder Polen. Neben der sprachlichen Förderung und dem schulischen Wissenserwerb steht bei der Deutschklasse die Vermittlung von kulturellen sowie gemeinschaftsstiftenden Erlebnissen im Fokus. Lehrerin Lisa Hochreuther, die die Deutschklasse seit diesem Schuljahr unterrichtet, legt großen Wert auf ein gutes Miteinander: „Während des Schuljahres sind wir zusammengewachsen und konnten beispielsweise Feste wie Halloween, Weihnachten oder Ramadan besprechen und gemeinsam feiern.“ Sie freue sich über die großen Fortschritte ihrer Schützlinge: „Einige besuchen im Fach Mathematik bereits die Regelklasse und werden im nächsten Schuljahr in die Jahrgangsstufen 7, 8 oder 9 wechseln.“ Bei auftretenden Herausforderungen ist sie sehr dankbar über die Unterstützung von Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger. Dieser zeigt sich für die Begleitung bei Konflikten, familiären Spannungen oder persönlichen Schwierigkeiten zuständig. „Pubertät ist grundsätzlich eine Krisenzeit. Fällt diese Entwicklungsphase noch mit der Integration in einem anderen Land zusammen, dann haben doch einige Kinder und Jugendliche zu kämpfen“, weiß der erfahrene Sozialpädagoge. Pfaffinger ist seit nun mehr 15 Jahren als Jugendsozialarbeiter an der Stephani-Mittelschule tätig. Darüber hinaus initiiert er regelmäßig Projekte und Aktionen für die Schülerinnen und Schüler der Deutschklasse. Gleich zu Beginn des Schuljahres statteten die jungen Menschen der Streuobstwiese des LBV in Muhr am See einen Besuch ab. Dort nahmen sie sich ausgestattet mit Rechen und Gabel dem frisch gemähten Gras an. Ein Highlight war zudem der Ausflug in die Trampolinhalle in Nürnberg. Mit dabei waren auch die sogenannten „Respekt-Buddies“. Pfaffinger hat hier Schüler der 9. Klassen ausgebildet, damit diese sich der Begleitung der Deutschkasse mit annehmen. „Am besten lernen Schüler doch mit- und voneinander – vor allem im Bereich der Sprache.“ Die „Respekt-Buddies“ stellten zusammen mit den Sozialpädagogen unter anderem eine Schulrallye auf die Beine. Zudem gab es verschiedene Spielaktionen wie eine Schnitzeljagd. Außerdem wurden der Burgstallwald sowie die Stadt Gunzenhausen erkundet. „Eine tolle Sache“, freuen sich Hochreuther und Pfaffinger über das große Engagement der Neuntklässler.

Sehr cool finden beide noch das Projekt "Heimat im Schuhkarton": Die Schüler gestalten hier jeweils einen Schuhkarton mit Bildern, Texten oder Gegenständen, die ihr Heimatland darstellen. Es sei spannend zu sehen, wie die Schüler hierüber miteinander ins Gespräch kämen und sich austauschen. Nach den Ferien präsentieren sie ihre Ergebnisse dann ihren Mitschülern. Zum Abschluss des Schuljahres erwarten die Schüler noch Ausflüge in einen Freizeitpark, den Tiergarten Nürnberg sowie eine Führung über die Vogelinsel in Muhr am See. „Die deutsche Sprache lernen und dabei Spaß haben – eine hervorragende Ergänzung“, wie Schulleiterin Sandra Wißgott abschließend findet.

Deutschklasse

Ein Highlight des Schuljahres: Schüler und Schülerinnen der Deutschklasse der Stephani-Mittelschule waren zu Besuch auf der Streuobstwiese des LBV Muhr am See. Dort nahmen sie sich der Pflege der Wiese an und sorgten zusammen mit Lehrerin Lisa Hochreuther und Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger für geeignete Lebensräume für die Tiere. (Foto: Thomas Pfaffinger)

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Ausflug der Brückenklasse

Am 16. Mai 2024 besuchte die Brückenklasse das Erfahrungsfeld in Nürnberg. Das war ein interessantes Abenteuer, da die Kinder verschiedene Aktivitäten und Unterhaltungsmöglichkeiten ausprobieren konnten.

Aus Weizenkörnern bereiteten sie Mehl und dann Brotkuchen zu, genau wie in der Steinzeit. Schüler untersuchten, wie Illusionen und Lichtspiele entstehen. Sie inszenierten ein echtes Schattentheater. Es war sehr spannend. Kinder liefen barfuß über Gras und Wege, malten mit Farben, übergossen sich mit Wasser, gingen die Brücke entlang, lachten viel und waren glücklich. Tagsüber spielten und probierten die Kinder etwas Neues und sprachen anschließend über ihre Eindrücke. Jeder wird sich noch lange an diesen Tag erinnern.

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Streitschlichterseminar

Ein abwechslungsreiches Seminar zum Thema „Respekt“ erlebten die Streitschlichter der Stephani-Mittelschule und der Altmühlfranken-Schule in Gunzenhausen auf der Burg Wernfels. Angeleitet wurde die Bildungsmaßnahme in der dortigen Jugendherberge von den Jugendsozialarbeitern Denise Mayer (Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen) und Thomas Pfaffinger (Diakonisches Werk Südfranken), Praktikantin Mira Sprügel leistete wertvolle Unterstützung. Zuwendungen der Sankt Gumbertus Stiftung Ansbach sowie des Fördervereins der Stephani-Schule ermöglichten die Durchführung.

Die beiden Sozialpädagogen freuen sich am Ende des Seminars: „Es war ein absolutes Highlight für alle Teilnehmer. Drei Tage voller Respekt, Teamwork, Fledermäusen und vielen Gemeinschaftserlebnissen standen auf unserem Programm.“ Von Freitag bis Sonntag waren die Schüler auf der Burg zu Gast und beschäftigten sich intensiv mit dem Thema Respekt. Mayer und Pfaffinger hatten sich bewusst hierfür entschieden: „Respekt hält eine Gesellschaft zusammen und ist die Voraussetzung für ein gutes soziales Miteinander.“ Aktuell werde beklagt, dass dieser Wert oft in den Hintergrund gerate und Egoismus unsere Gesellschaft präge. Die Konfliktlotsen seien im Schulalltag Vorbilder und könnten auch beim respektvollen Umgang vorangehen.

Drei Tage mit vielen Erlebnissen erwartete die Streitschlichter der Stephani-Mittelschule und der Altmühlfranken-Schule Gunzenhausen auf der Burg Wernfels. Hier setzten sie sich mit ihren Begleitpersonen mit dem Begriff Respekt auseinander.

Bevor sich die Schülerinnen und Schüler der Thematik annahmen, erkundeten sie bei einer Rallye die sehenswerte Burg und das dortige Gelände. Am Abend begeisterte eine Fledermaus-Wanderung, die vom LBV Muhr am See angeboten wurde, die Jugendlichen und ihre Begleiter. Neben viel Wissen rund um die nachtaktiven Säugetiere war es besonders eindrucksvoll, dass insbesondere in direkter Nähe der Burg viele Fledermäuse gesichtet werden konnten. Hier wurde den jungen Menschen nachhaltig ein respektvoller Umgang mit der Natur und ihren Lebewesen vor Augen geführt.

Mit viel Begeisterung bei der Sache: Die Teilnehmer gingen mit speziellen „Ohren“ auf die Suche nach Fledermäusen und erfuhren einen respektvollen Umgang mit der Natur und ihren Lebewesen.

In einer Übung erfolgte schließlich eine weitere inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Begriff “Respekt“: Die Teilnehmer sollten anhand einer kurzen Personenbeschreibung entscheiden, wie hoch ihr Respekt gegenüber dieser Person ist. In Kleingruppen diskutierten sie schließlich ihre persönlichen Entscheidungen und erstellten eine „Top 5“ der Personen, die sie am meisten respektieren. Anschließend hatten die Fachkräfte mehrere Workshops im Angebot: Die Teenager setzten sich unter anderem mit „Emotionales Hacken“, „Stärkenbaum“ und „Emotionen ausdrücken“ auseinander. Nur wer sich selbst respektiere, könne auch mit seinen Mitmenschen wertschätzend umgehen. Ergänzt wurde dies durch verschiedene Übungen zum Thema „Mein Körper gehört mir“. Hier stand unter anderem im Fokus, woran man im Körper merkt, dass einem jemand zu nahekommt und wie man am besten „Stopp“ sagen kann.

Die freie Zeit während der Einheiten genossen die Acht- bis Zehntklässler beim Chillen am Pool oder sie tobten sich beim Tischtennis- und Fußballspielen aus. „Bewährt hat sich unsere 9 bis 21 Uhr-Regel“, schildert Thomas Pfaffinger. In diesem Zeitraum seien alle Smartphones der Teilnehmer weggesperrt. „So sind letztlich alle dazu aufgefordert, sich mit ihrem Gegenüber auseinanderzusetzen – am besten natürlich mit Respekt“, ergänzt Denise Mayer. Zum Erfolg des Seminars trug auch bei, dass gleich zu Beginn jeder einen sogenannten Buddy (ein anderes Wort für Freund) zog, um den er sich während der Tage besonders respektvoll kümmern sollte. Es galt, geheim zu halten, wem man sich mit Komplimenten, freundlichen Worten oder kleinen ausmerksamen Gesten annahm. Die Auflösung erfolgte am letzten Tag: „Da wirklich alle sehr respektvoll miteinander umgingen, war es häufig eine Überraschung, wer denn nun der eigentliche Buddy war“. Gemeinschaftserlebnisse in Form des Rollenspieles „Werwolf“ oder ein Spieleabend mit dem Titel „Markt der Fähigkeiten“ rundeten das vielfältige Programm des Seminars ab.

Die freie Zeit während der Einheiten vertrieben sich die jungen Konfliktlotsen am Pool und hatten hier sichtbar eine Menge Spaß.

Fotos: Thomas Pfaffinger

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Bunkerführung

Die beiden Autorinnen Melissa C. Hill und Anja Stapor sorgten an der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen für Spannung, Gänsehaut und gruselige Stimmung. Eingeladen von Konrektorin Stefanie Hartl und Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger gab es Lesungen aus den Büchern „Lupus Noctis“ und „Tristan Mortalis“. Die begeisterten Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in das Leben der Autorinnen und erfuhren, wie es gelingen kann, zusammen ein Buch zu schreiben. Für die Neuntklässler ging es noch hinab zu den Originalschauplätzen der Geschichte. Die Finanzierung des Projektes wurde durch die Kommunale Jugendarbeit des Landratsamtes sichergestellt.

Melissa C. Hill und Anja Stapor lasen an der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen aus ihren Büchern „Tristan Mortalis“ und „Lupus Noctis“ vor. Konrektorin Stefanie Hartl und Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger freuten sich zusammen mit den Schülern über die spannenden Eindrücke.

„Lupus Noctis“ heißt das Erstlingswerk des Autorinnenduos. Der Thriller erschien im Herbst 2022 und spielt im Hilfskrankenhaus, das sich direkt unter der Wirtschaftsschule von Gunzenhausen befindet. „Die unheimliche Atmosphäre und örtliche Nähe war für unsere Schüler besonders interessant und sie lauschten gespannt den Ausführungen“, schildet Thomas Pfaffinger, der als Sozialpädagoge der Diakonie Südfranken an der Stephani-Schule tätig ist. Schnell hatten Melissa C. Hill und Anja Stapor die Jugendlichen mit ihren Erzählungen gefangen: Sie berichteten eindrucksvoll von der Entstehung ihres Buches, zeigten Bilder von ihren Recherchen im Bunker und machten den jungen Menschen den Weg von der Idee hin zum fertigen Werk deutlich. Neben spannenden Lesungen aus dem Buch brachten sie den Schülern die Charaktere nahe und standen am Ende für Fragen zur Verfügung.

An den Schauplätzen von „Lupus Noctis“: Elke Hartung erklärte den Schülerinnen und Schülern bei der Führung den Aufbau des Bunkerkrankenhauses.

Die Zehntklässler kamen schließlich in den Genuss einer Lesung aus dem Folgethriller „Tristan Mortalis“, der im vergangenen Jahr erschien. Die beiden Autorinnen hatten das Klassenzimmer entsprechend der Handlung des Buches mit einem Polizei-Absperrband dekoriert. Die Geschichte spielt weiter entfernt im Norden Deutschlands in einem Hochmoor – ist aber nicht minder spannend und konnte die Jugendlichen ebenso begeistern. Auch diesen Vortrag untermauerten die beiden Schriftstellerinnen mit kurzweiligen Episoden und schilderten, dass sie beispielsweise so manche Nachtschicht einlegen mussten, um das Buch rechtzeitig fertigzustellen.

Elke und Horst Hartung zeigten den Jugendlichen, welche Kleidung für die möglichen Patienten des Hilfskrankenhauses geplant war.

Nach der Lesung von „Lupus Noctis“ ging es für die Neuntklässler an einen ganz besonderen Ort: Dem Hilfskrankenhaus von Gunzenhausen. Bei einer Führung fünf Meter unter der Wirtschaftsschule tauchten die jungen Menschen in die Zeit des kalten Krieges ein, erfuhren alles über die Entstehung des Bunkers sowie dessen Ausstattung. Sie fanden sich an vielen Orten des Buches wieder und konnten selbst sehen, wie das Chefarzt-Zimmer, die Kinderstation oder der Notausgang wirklich aussehen. Errichtet wurde das Bunkerkrankenhaus Anfang der 70er Jahre aus Angst, um im Falle eines Atombombenanschlags auf Nürnberg als Auffangstation fungieren zu können. Vor Ort finden sich noch voll eingerichtete Operations-Säle, Dusch-Räume, Küchen, eine Intensiv-Station sowie eine Kinderstation.

Eine Säge zum Amputieren und vieles weitere Operationsbesteck konnten die Jugendlichen und ihre Lehrkräfte bei der Führung durch das Hilfskrankenhaus bestaunen.

Die Vorstellung, dass auf diesem 4000 qm großen Areal hunderte von verletzten Menschen Platz finden sollten, hinterließ bei vielen eine Gänsehaut. Melissa C. Hill und Anja Stapor hatten für ihren Thriller einen einzigartigen Schauplatz gewählt, der bei den jungen Menschen auf großes Interesse stoß. Was die Organisatoren um Stefanie Hartl besonders freut: „Einige Schüler kauften sich die Bücher und sind nun eingetaucht in die Welten von „Lupus Noctis“ sowie „Tristan Mortalis“.

Fotos: Thomas Pfaffinger

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Besuch der Trampolinhalle

Die Deutschklasse der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen wird sozialpädagogisch von Diakonie-Mitarbeiter Thomas Pfaffinger begleitet: Gemeinsam mit seiner Kollegin Amelie Wagner vom Jugendmigrationsdienst organisierte er einen Ausflug für die Kinder und Jugendlichen in die Trampolinhalle in Nürnberg. Mit von der Partie waren neben Klassenlehrerin Lisa Hochreuther die sogenannten Respekt-Buddies – Neuntklässler, die sich um die Schüler der Deutschklasse kümmern – und die im Projekt „Senioren-Coaching“ engagierten Zehntklässler.

Für alle Teilnehmer war es ein sportlicher und actionreicher Tag im Airtime. Sie konnten sich in dem Trampolinpark so richtig austoben und freuten sich, dass ihnen quasi die ganze Halle alleine zur Verfügung stand.

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Mottowoche vor den Faschingsferien

Vor den Faschingsferien ging es an unserer Stephani-Schule etwas bunter und lauter als sonst zu: Die SMV hatte eine Motto-Woche organisiert und lud alle Schüler sowie Lehrer zum fröhlichen Verkleiden ein. Als Tagesmottos hatte sich die SMV folgende Themen ausgesucht: Montag: Helden; Dienstag: Stadtgangster - Dorfkinder; Mittwoch: Reich & Schön; Donnerstag: Mein Traumjob; Freitag: Party-Modus. Jeden Tag kam eine wechselnde Jury unter Leitung von Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger in die Klassen und prüfte, wie erfolgreich die Mottos umgesetzt wurden. Dabei vergab die Jury unter anderem Extra-Punkte für die kostümierten Lehrkräfte und belohnte kleine Aufführungen sowie Aktionen zum Thema mit Sonderpunkten.

Während der erste Tag noch etwas schleppend verlief – einige Schüler hatten die Motto-Woche doch tatsächlich verschlafen und waren überrascht, dass sie plötzlich von Minnie Maus, Pippi Langstrumpf oder anderen Helden unterrichtet wurden – steigerte sich die Motivation von Tag zu Tag.

Bei „Stadtgangster – Dorfkinder“ war tatsächlich die beste Stimmung zu verzeichnen und vor allem die Kinder vom Land zeigten sich kreativ: So mancher führte plötzlich ein Stoffschwein durch das Schulhaus.

Bei „Reich & Schön“ konnten sich alle von ihrer besten Seite zeigen und so manches Konfirmations-Outfit wurde aus dem Schrank geholt. Auch ein Scheich sorgte für großes Aufsehen an der Schule. Der Donnerstag war schließlich von vielen Profi-Fußballern, Polizisten, Ärzten, Piloten und anderen kreativen Berufen gezeichnet. Viele Klassen wuchsen im Verlauf der Woche zusehends über sich hinaus, überlegten sich auch lustige Aufführungen, mit der sie die Jury begeisterten.

Eine Polonäse durch das Schulhaus unter Führung von Konrektorin Frau Hartl war eines der Highlights. Wer sich darauf einließ, konnte für die Klassengemeinschaft und den Zusammenhalt eine Menge erreichen. Am Freitag kam die Jury schließlich im „Party-Modus“ in alle Klassen und überbrachte insgesamt 220 Faschingskrapfen, die von der Bäckerei Kleeberger gespendet wurden.

In diesem Jahr gab es zwei Altersklassen: 5. bis 7. Jahrgangsstufen und 8. bis 10. Jahrgangsstufen. Am Ende der Motto-Woche hatten die Klassen 10aM und 7a die meisten Punkte auf ihrem Konto sammeln können. Beide Klassen bekamen von der SMV – neben leckeren Krapfen – einen Pokal sowie einen Gutschein für die Klassenkasse überreicht. Die SMV sagte schließlich "DANKESCHÖN" - für eine geniale, lustige Motto-Woche mit vielen kurzweiligen Erlebnissen und Tagen, die viele sicher lange nicht vergessen werden.

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Vor-Ort-Botschafter

Bundesweit ein einzigartiges Projekt zur Gewinnung von jungen Lehrkräften: Knapp 500 Lehramtsbotschafterinnen und -botschafter besuchen alle bayerischen Gymnasien und FOSBOS und informieren über das Berufsbild „Lehrer/-in“.

Das Kultusministerium hat ein bundesweit einzigartiges Projekt ins Leben gerufen: Bayernweit informieren rund 500 Lehrkräfte als Botschafterinnen und Botschafter Schülerinnen und Schüler an bayerischen Gymnasien und FOSBOS über den Lehrerberuf. Die Initiative „VOR ORT Zukunft prägen. Lehrer/-in werden!“ ist ein weiterer Baustein der gleichnamigen Kampagne „Zukunft prägen. Lehrer/-in werden!“.

„Um unsere Kinder stark für die Zukunft zu machen, brauchen wir auch künftig noch mehr hervorragend ausgebildete Lehrkräfte. Und wer könnte besser für diesen wundervollen Beruf Werbung machen als unsere engagierten Lehrerinnen und Lehrer im Freistaat? Junge Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und sie zu starken Persönlichkeiten zu machen – das ist eine ganz besondere und verantwortungsvolle Aufgabe. Ein herzliches Dankeschön an alle Lehrkräfte, die durch ihre Begeisterung für diesen erfüllenden Beruf tagtäglich werben“, betonte Kultusministerin Anna Stolz.

Die Botschafterinnen und Botschafter arbeiten in Teams, die aus je einer Lehrkraft aus der Mittel-, Förder- und Realschule, dem Gymnasium und der Beruflichen Schule bestehen. Sie haben sich in den ersten Monaten des Schuljahres intensiv auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Das Projekt „VOR ORT“ will interessierten Schülerinnen und Schülern vor allem den persönlichen Austausch mit den Lehrkräften, aber auch mit Studierenden und Referendarinnen und Referendaren ermöglichen und sie längerfristig im Berufswahlprozess begleiten. Auf Wunsch werden ihnen außerdem Praktika, bezahlte oder ehrenamtliche Tätigkeiten (z. B. Nachhilfe oder im Ganztag) an Schulen vermittelt.

 

Vor-Ort-Botschafter


Von der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen haben wir Verena Wolf (auf dem Bild in der Mitte) als Botschafterin entsandt, die gemeinsam mit vier Lehrern anderer Schularten im Team für den Raum Gunzenhausen / Weißenburg zuständig ist und Gymnasien bzw. FOS/BOS besucht, um Schüler und Schülerinnen für das Lehramt zu begeistern. Bei Fragen könnt ihr jederzeit auf Frau Wolf zukommen oder per E-Mail unter info.vorort.wug@gmx.de.

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Weihnachtsfußballturnier

Wie auch in den Vorjahren war das diesjährige „Stephani Fußball-Weihnachts-turnier“ eine sehr spannende Angelegenheit. Die fußballbegeisterten Jungen und Mädchen unserer Schule spielten um den Sieg in den Jahrgangsstufen 5 bis 10. In der Halle herrschte großartige Stimmung und die Cheerleader hatten eigens fantasievolle Plakate angefertigt, um ihre Mannschaften moralisch und lautstark anzufeuern. Und so wurde gedribbelt, geschossen und gekämpft, was die Kräfte hergaben. Aber bei allem Ehrgeiz stand stets die Fairness im Vordergrund, so dass die Schiedsrichter nur wenig Mühe bei der Leitung der Spiele hatten.

In der Unterstufe kam es nach einer sehr spannenden Vorrunde, an der sich in diesem Jahr gleich 8 Mannschaften beteiligten, zu den alles entscheidenden Platzierungsspielen. Im Spiel um den 7. Platz setzte sich die Klasse 5b verdient mit 1:0 gegen die tapfer kämpfende Brückenklasse durch. In einem chancenreichen Spiel um den 5. Platz besiegte die Mannschaft aus dem Förderzentrum die Klasse 5b denkbar knapp mit 1:0. Im kleinen Finale erreichte die Klasse 5aG nach einem hart umkämpften 1:0 gegen die 6c verdient den 3. Platz.

Im diesjährigen Finale trafen die beiden stark aufspielenden und auch ungeschlagen gebliebenen Klassen der 6aG und 5c aufeinander. Da es nach einem fulminanten Spiel mit zahlreichen Torchancen am Ende 1:1 stand, musste letztendlich das Siebenmeter-Schießen über den Turniersieg entscheiden. Hier hatten die Fünftklässler die besseren Nerven und setzten sich letztendlich mit 3:2 durch. So gewann die Klasse 5c auch dank eines leidenschaftlichen Coachings der Klassenlehrerin Frau Walch ungeschlagen das Turnier und durfte am Ende voller Stolz den begehrten Siegerpokal entgegennehmen.

Weihnachtsfußballturnier

Die Platzierungen in der Unterstufe 5/6 im Einzelnen:

  1. Sieger: Klasse 5c      
  2. Sieger: Klasse 6aG                                         
  3. Sieger: Klasse 5aG

Text & Foto: Alfred Pavlovic

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Spendenaktion Wunschbaum

Irene Rottler, als Verantwortliche der Wunschbaum-Aktion der Diakonie Südfranken in Gunzenhausen, durfte sich über eine Spende in Höhe von 400 € freuen. Die SMV der Stephani-Mittelschule überreichte der Sozialpädagogin die gesammelten Gelder. Die Schülerinnen und Schüler machten sich im Anschluss sogleich daran, insgesamt 16 Gutscheine á 25 € für bedürftige Menschen aus Gunzenhausen und Umgebung zu besorgen. Diese Gutscheine für Lebensmittel, Schuhe oder Spielwaren gibt schließlich die Diakonie weiter, sodass jeder Cent direkt bei den Menschen ankommt und Wünsche damit erfüllt werden.

Vorangegangen war eine Spendenaktion an der Mittelschule: Die Schülerinnen und Schüler verfassten einen Elternbrief, machten die gesamte Aktion bekannt und gingen schließlich in alle Klassen, um das Geld zu sammeln. Auch eine Durchsage von Schulsprecher Cezary Lewandowski trug letztlich zum Erfolg bei: „Unser Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche, die es nicht so guthaben, ein schönes Weihnachtsfest erleben können.“

Spendenaktion Wunschbaum

Die Schülerinnen und Schüler der Stephani-Mittelschule zeigten Herz und überreichten 400 € an die Wunschbaum-Aktion der Diakonie. Fotos: Stephani-Mittelschule

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Senioren-Coaching

Im November startete unser neues Projekt "Senioren-Coaching". Martin Bosch vom Verein gunnet und Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger machten unsere Schülerinnen und Schüler fit für ihren Einsatz im Burkhard-von-Seckendorff-Seniorenheim. Dort führen zehn Schüler der 10. Klassen regelmäßig Coachings für Senioren durch, um ihnen bei Smartphone, Tablet & Co. Hilfestellungen zu geben. In der Schulung setzten sich die Teenager damit auseinander, welche konkrete Idee hinter dem Projekt steckt. Martin Bosch machte deutlich, dass er die Jugendlichen beim Coaching als großen Gewinn für die ältere Generation sehe, da sie hier ihr Wissen weitergeben könnten. Zudem wurde besprochen, was die jungen Menschen bei Fragen des Datenschutzes beachten müssen. Die Schüler erarbeiteten sich auch, wie sie die älteren Menschen am besten begleiten können: Ruhe, Geduld und Verständnis stehen hier an erster Stelle.

Senioren-Coaching 1

Ende November fand schließlich im Rahmen eines großen Pressetermins die Vorstellung des Projektes statt. Hieran nahm unter anderem Bürgermeister Fitz teil. Die Schülerinnen und Schüler standen gemeinsam mit den weiteren Vertretern des Projektes der Presse für Fragen zur Verfügung.

Senioren-Coaching 2

Im Dezember stehen nun die ersten Termine des „Senioren-Coachings“ an, zu denen neben Bewohnern des Seniorenheims auch ältere Menschen außerhalb der Einrichtung eingeladen sind, die Beratung und Hilfe der jungen Menschen im digitalen Bereich anzunehmen.

Senioren-Coaching 3

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Filmendes Klassenzimmer

Zwei Klassen der Stephani-Mittelschule und der Altmühlfranken-Schule in Gunzenhausen konnten in der Bavaria Filmstadt in München selbst Filmluft schnuppern. Die Schülerinnen und Schüler drehten vor Ort einen eigenen Kurzfilm. Dabei wurden sie von ihren Klassenlehrerinnen Verena Wolf (8b) und Julia Schmidt (7/8) sowie den Jugendsozialarbeitern Denise Mayer (Landratsamt) und Thomas Pfaffinger (Diakonie Südfranken) begleitet.

Filmendes Klassenzimmer a

Vorausgegangen waren dem Tagesausflug Unterrichtseinheiten rund um das Thema „Zivilcourage – Mutig im Alltag“, in denen sich die jungen Menschen mit Gewalt und deren möglichen Erscheinungsformen beschäftigten. Im Anschluss hieran verfassten die Achtklässler ein Drehbuch, mit dem sie in einen kleinen Wettbewerb mit den anderen Klassen gingen. Die ausgewählten Siegerklassen fuhren nun nach München, um ihre Geschichte zum eigenen Film werden zu lassen. Organisiert wurde der Ausflug von den Sozialpädagogen, die an ihren Schulen Ansprechpartner für Eltern, Schüler und Lehrer sind und auch Präventionsprojekte durchführen. Die Finanzierung konnte durch Gelder der Altmühlfranken-Schule sichergestellt werden, die die Kosten für die Busfahrt übernahm.

Filmendes Klassenzimmer b

Angekommen in den Bavaria Filmstudios galt es zuerst, das Drehbuch an die Örtlichkeiten anzupassen. Die Regisseure machten den Jugendlichen deutlich, dass einen Film zu drehen, harte und anstrengende Arbeit sei. Für einen Kurzfilm mit der Länge von ca. fünf Minuten wären Dreharbeiten bis zu drei Stunden nötig. Nachdem die Rollen eingeteilt waren, die Schauspieler ihre Kostüme ausgewählt hatten und so mancher sogar geschminkt wurde, begannen die eigentlichen Dreharbeiten. Am Set herrschte bei der Anweisung „Und bitte“ sofort absolute Ruhe. Die Jungen und Mädchen merkten rasch, wie viel Konzentration und Aufmerksamkeit nötig sind, um eine Szene überzeugend hinzubekommen. Gedreht wurde in verschiedenen Kulissen und sogar manche Szenen draußen.

Filmendes Klassenzimmer c

Nach getaner Arbeit hatten sich die jungen Menschen eine kurze Verschnaufpause verdient. Während die beiden Filme von den Profis geschnitten und bearbeitet wurden, machten sich die „Nachwuchs-Schauspieler“ schließlich auf eine Tour durch die Bavaria Filmstudios. Hier erfuhren sie allerhand über Filme und Serien, die hier gedreht wurden. Auch bekannte und beliebte Fernsehsendungen wie „LOL - Last One Laughing“ werden in München aufgenommen. Als Highlight der Führung fanden sich die Achtklässler sogar im Klassenzimmer der Reihe „Fack ju Göhte“ wieder. Hier wurden allerhand Selfies und Klassenfotos geschossen.

Den Abschluss bildete dann die Premiere der beiden selbst gedrehten Filme: „Erstochen“ und „Prineta“. Für die Schüler war es im ersten Moment doch etwas befremdlich, sich selbst auf der großen Leinwand zu sehen. Schließlich waren aber alle sichtlich stolz auf das Erreichte und die Filme erhielten den verdienten Applaus.

Fotos: Thomas Pfaffinger

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Halloween

Einen gruselig-guten Start in die Herbstferien erlebten die Schülerinnen und Schüler an der Stephani-Schule in Gunzenhausen: Ein Kürbisschnitz-Wettbewerb, eine Kostüm-Challenge und eine „Gruselige Pause“ mit vielen Aktionen wurden von der Schülermitverantwortung (SMV) der Mittelschule organisiert.

In der SMV engagieren sich Jungen und Mädchen, um das Leben an ihrer Schule aktiv mit zu gestalten.

In der Vorwoche zu den Herbstferien waren nun die fünften und sechsten Klassen dazu aufgefordert, einen Kürbis zu schnitzen und entsprechend als Leuchtfigur schaurig zu gestalten. Die Jungen und Mädchen kamen mit Unterstützung ihrer Klassenlehrer dieser Aufgabe mit großer Begeisterung nach, sodass sich die SMV über sechs ausgehöhlte und verzierte Kürbisse freuen durfte. Die Mitglieder der SMV bestimmten schließlich die Gewinner: Die Klasse 5c bekam als Preis eine besonders große Süßigkeiten-Box. Auch die Klassen 6aG, 5aG sowie die Brückenklasse gingen nicht leer aus und erhielten ihre Kürbisse mit Süßkram gefüllt zurück.

Für die Jahrgangsstufen sieben bis zehn hatte sich die SMV einen Kostüm-Wettbewerb ausgedacht: Gesucht wurde aus jeder Klasse „Das gruseligste Schüler-Lehrer-Duo“. Die Schülersprecher gingen dann am Freitag durch alle Klassen und machten sich vor Ort ein Bild, wobei auch die dekorierten Klassenzimmer miteinbezogen wurden. Die Klasse 10aM wurde schließlich als Sieger gekürt. Die Schüler konnten sich unter anderem einen leckeren Kuchen schmecken lassen.

Das absolute Highlight war jedoch die „Gruselige Pause“: Extra um zehn Minuten auf eine halbe Stunde verlängert, konnten die Kinder und Jugendlichen in der 1. Pause Halloween-Muffins, Geister-Kuchen oder „Süßes und Saures“-Tüten kaufen. Auch eine Halloween-Bowle gab es. Die Mitglieder der SMV hatten sich ganz besonders ins Zeug gelegt, um ihren Mitschülern einen tollen Start in die Herbstferien zu ermöglichen: Der Pausenhof war bevölkert von vielen Hexen, Zauberern, Vampiren und anderen Grusel-Gestalten. Wem noch ein passendes Outfit fehlte, der ließ sich beim „Kinder-Schminken“ anmalen. An der extra gestalteten Foto-Box entstanden tolle Bilder, die die begeisterten Schüler als Erinnerung mit nach Hause nehmen konnten. Die Angebote sorgten für beste Stimmung und trotzten dem doch tristen Herbst- und Regenwetter in diesen Tagen.

Kürbisse

Kürbis schnitzen: Die Klasse 5c gewann mit ihrem Kürbis-Gesicht überzeugend den von der SMV organisierten Wettbewerb.

Schüler

Lehrer

Gruselige Pause: An der Foto-Box entstanden viele lustige Erinnerungen, die die Schüler sogleich als ausgedruckte Bilder mit in die Ferien nehmen konnten.

Fotos: Thomas Pfaffinger

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Dank an die Sankt Gumbertus Stiftung Ansbach

Schülerinnen und Schüler der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen sagen „DANKE“ an die Sankt Gumbertus Stiftung Ansbach. Die Stiftung, die die Förderung ehrenamtlichen Engagements zu ihrem Ziel ernannt hat, unterstützt hier regelmäßig die Dienste der Streitschlichter und Starthelfer (Tutoren).

Sankt Gumbertus Stiftung

Über eine Zuwendung in Höhe von 400 € durften sich die Tutoren freuen. Das Geld werde laut Sozialpädagogen Thomas Pfaffinger dringend benötigt, um die Aktionen zum Schuljahresbeginn durchführen zu können. Die Fünftklässler werden in den Wochen bis zu den Herbstferien intensiv begleitet: Schulhaus-Rallyes, Spielenachmittage, Koch- und Backaktionen und Minigolf-Turniere finden für alle Klassen regelmäßig statt. Von dem Projekt profitieren die jüngeren Schüler, denen das Ankommen in der neuen, oftmals größeren Schule erleichtert wird, ebenso wie engagierten Neuntklässler, die hier wichtige Erfahrungen sammeln und neue Talente entdecken könnten.

Regelmäßig unterstützt die Stiftung zudem die Tätigkeit der Streitschlichter: Einmal im Jahr geht es für die Gruppe auf ein Seminar-Wochenende. Dieses ist für Anfang Mai 2024 geplant. „Schon jetzt hat die Sankt Gumbertus Stiftung uns wieder zugesagt, die Maßnahme zu fördern“, zeigt sich Pfaffinger begeistert. Im Rahmen der Bildungsmaßnahme erleben die ehrenamtlich tätigen Jugendlichen mehrere Tage auf der Burg Wernfels: Neben teampädagogischen Elementen steht das Seminar unter einem bestimmten Thema, mit dem sich die jungen Menschen beschäftigen werden.

Schhüler sagen Danke

Jungen und Mädchen der Stephani-Mittelschule bringen ihre Dankbarkeit zum Ausdruck: Die Sankt Gumbertus Stiftung Ansbach unterstützt an der Schule regelmäßig ehrenamtliches Engagement.

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Zivilcourage – Mutig im Alltag

In Unterrichtseinheiten zum Thema „Zivilcourage – Mutig im Alltag“ setzten sich die Achtklässler der Stephani-Mittelschule und der Altmühlfranken-Schule Gunzenhausen mit den verschiedenen Formen von Gewalt auseinander. Sie ergründeten die Personengruppen, die an einer Gewalttat beteiligt sind. Denise Mayer (Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen) und Thomas Pfaffinger (Diakonie Südfranken), die an den beiden Schulen als Jugendsozialarbeiter eingesetzt sind, legten zudem einen Schwerpunkt darauf, „wie die jungen Menschen bei Vorfällen von Gewalt eingreifen können, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.“

Unterstützung erhielten die beiden Fachkräfte durch Kolleginnen der Jugendgerichtshilfe: Lisa Gößwein, Evamaria Thum und Nadja Zeh berichteten aus ihrem Berufsalltag, wagten einen Blick auf das Verhalten der Täter und zeigten den Jugendlichen unter anderem auf, welche Konsequenzen sie bei Straftaten erwarten. Anhand des Videos „Mach Dein Handy nicht zur Waffe“ der gemeinsamen Kampagne von Justiz- und Kultusministerium wurden strafbare Inhalte auf Schülerhandys thematisiert. Zuvor gestalteten die Jungen und Mädchen Plakate zur Rolle der Opfer: Wo kann ich Opfer von Gewalt werden? Wie schauen klassische Opfer aus? Die Erkenntnisse, die die jungen Menschen ihren Mitschülern präsentierten, waren deutlich: Letztlich kann es jeden treffen. Mal erwischt es den Streber der Klasse, der gemobbt wird, dann wiederum findet sich ein mögliches Opfer aufgrund seiner Hautfarbe und muss Hänseleien über sich ergehen lassen.

Zu Beginn des Projektes gab es die Übung „Stopp & Go“: Anhand verschiedener Aussagen wie „Du kennst jemanden, der von anderen um Geld erpresst wurde“ oder „Es ist ganz normal, dass Eltern ihre Kinder auch mal schlagen“ zeigte sich rasch, dass jeder Schüler schon Erfahrungen mit Gewalt gemacht hat. „Die Offen- und Ehrlichkeit der Achtklässler hat uns gefreut – andererseits waren wir doch schockiert, wie häufig Jugendliche Gewalt hautnah miterleben.“, schildert Thomas Pfaffinger. Dies deckt sich aber auch mit den Erfahrungen, die die Jugendsozialarbeiter bei ihrer Tätigkeit an ihren Schulen machen: „Gewalt ist leider alltäglich. Gewaltfreiheit in unserer Gesellschaft ist letztlich ein frommer Wunsch, der wenig mit der Lebenswelt unserer Jugendlichen zu tun hat.“ Umso wichtiger war es den Fachkräften, dass die Teilnehmer die bedeutende Rolle der Zuschauer intensiv ergründeten: „Nichts ist schlimmer, als nichts zu tun“ lautete hier die wichtige Erkenntnis. Die Schüler bekamen schließlich noch Möglichkeiten an die Hand, wie sinnvolles Opfer- und Helferverhalten aussehen kann: „Uns ist wichtig, dass ihr nicht selbst zu Opfern werdet“. Ob am Pausenhof, am Bahnhof oder in der berühmt-berüchtigten dunklen Gasse – überall können Gefahren lauern. Im Fall der Fälle sei unter anderem wichtig: Die Täter nicht anzufassen, nicht zu beleidigen und stets beim Sie zu bleiben. „Hierdurch könnt ihr Abstand wahren und Außenstehenden signalisieren, dass ihr den Täter nicht kennt.“, verdeutlichte Denise Mayer. Doch wie kann man als Zuschauer dann Zivilcourage leisten? Hier gebe es laut den Fachkräften vier Schritte: Aufmerksam im Alltag sein; eine mögliche Notsituation erkennen; selbst Verantwortung übernehmen und schließlich Handeln (Polizei rufen, Hilfe holen, eingreifen).

Abschließend erhielten die Achtklässler noch den Auftrag, ein Drehbuch rund um die Thematik zu schreiben. Mit dieser Geschichte gehen sie in einen kleinen Wettbewerb mit den anderen achten Klassen. Die Sieger-Klasse darf sich dann über eine Fahrt in die Bavaria Filmstudios freuen und hier ihren eigenen Kurzfilm zum Thema Zivilcourage drehen.

Projekt Zivilcourage

Im Rahmen von Unterrichtseinheiten beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufen der Stephani-Mittelschule und der Altmühlfranken-Schule in Gunzenhausen mit dem Thema „Zivilcourage – Mutig im Alltag“. Die Sieger des folgenden Drehbuch-Wettbewerbs erwartet noch ein Tag in den Bavaria Filmstudios München. (Foto: Yanzhi Jie)

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SMV im Schuljahr 2023/24

Einen Wahlkampf führen konnten diesen Herbst nicht nur die führenden Politiker, sondern auch die Schülerinnen und Schüler der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen. Wie zu Beginn eines jeden neuen Schuljahres wurden die neuen Schülersprecher gewählt. Hierfür wurden bereits eine Woche vor der Wahl von den Kandidatinnen und Kandidaten Wahlplakate angefertigt und gut sichtbar in der Schulaula aufgehängt.

Schülersprecher stellen sich vor

Die Kandidaten geben in ihren Wahlkampfreden noch einmal alles

Am Freitag, den 06.10.2023 war es dann endlich so weit – der große Wahltag war endlich gekommen. Die Kandidaten stellten sich in einer persönlichen Wahlkampfrede den interessierten und aufmerksamen Blicken ihrer Mitschüler. Die einzelnen Jahrgangsstufen hörten sich die individuellen, jeweils an die entsprechende Altersgruppe angepassten, Wahlkampfreden an. Die kampflustigen Kandidatinnen und Kandidaten versuchten überzeugend mit ihren eigenen Zukunftsideen für ihre Schule zu punkten und noch möglichst viele Stimmen für sich zu gewinnen. Im Anschluss daran ging es für alle Schülerinnen und Schüler an die Wahlurnen.

Nach einem engen Wahlkampf standen die diesjährigen Schülersprecher endlich fest:

Die Schülersprecher
Cezary Lewandowski (1. Schhülersprecher), Engjellina Krasniqi und Nikola Pach (Vertreterinnen)

Herzlichen Glückwunsch an die gewählten Schülersprecher und ein großes Dankeschön allen Kandidatinnen und Kandidaten, die sich dem fairen Wahlkampf gestellt haben!

Die gesamte SMV 23/24 mit ihren Betreuern.

Die gesamte SMV 2023/24 mit ihren Betreuern Verena Wolf und Thomas Pfaffinger.

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Streitschlichter im Schuljahr 2023/24

Konfliktlösung auf Augenhöhe – dafür gibt es an der Stephani-Mittelschule und an der Altmühlfranken-Schule in Gunzenhausen die Gruppe der Streitschlichter. 15 Jungen und Mädchen gehen dieser durchaus anspruchsvollen Aufgabe nach und sind Ansprechpartner für ihre Mitschüler. Dabei stehe für die Jugendlichen die Gewaltfreiheit im Mittelpunkt, wie die Sozialpädagogen Denise Mayer (Landratsamt) und Thomas Pfaffinger (Diakonie) deutlich machen. Sie sind für die Ausbildung und Begleitung der Konfliktlotsen zuständig.

Wo viele Menschen aufeinandertreffen, kommt es zwangsläufig zu Streitigkeiten. Die Schule als sozialer (Lern-) Ort ist hierbei ein besonders sensibler Bereich, bei dem es zwischen Kindern sowie Jugendlichen rasch zu Spannungen kommt. „Nicht selten werden Konflikte von zu Hause auch in der Schule weitergeführt“, weiß Thomas Pfaffinger zu berichten. „Die Jungen und Mädchen müssen schließlich ihren Dampf ablassen.“ Oftmals kennen sie noch keine geeigneten Wege, mit ihren Aggressionen umzugehen. Umso wichtiger sind Vorbilder wie die Streitschlichter, die Methoden gelernt haben, Konflikte auf friedliche Weise zu klären.

Als Gleichaltrige könnten sie laut den Fachkräften die Probleme der Streitenden viel besser als Erwachsene verstehen und sich gut in deren Situationen hineinversetzen. Um die Jugendlichen zu unterstützen, finden regelmäßige Treffen statt: „Neben Fallreflexionen gibt es Übungen zur Teamfähigkeit, Förderung der Empathie und den Methoden der gewaltfreien Kommunikation“, erzählt Denise Mayer. An den Schulen genießen die Schülerinnen und Schüler einen hohen Stellenwert und auch eine Menge Vertrauen. Schließlich sind sie im Streitschlichter-Zimmer auf sich alleine gestellt, um mit den Beteiligten anhand eines Tafelsystems eine „Win-win-Lösung“ zu erarbeiten. „Win-win bedeutet, dass wir eine Lösung finden, mit der am Ende alle zufrieden sind“, verdeutlicht Tim Lastinger. Der Zehntklässler ist inzwischen seit drei Jahren als Konfliktlotse tätig und wurde als Sprecher der Gruppe gewählt. Zusammen mit seiner Kollegin Mia Stache vertritt er die Streitschlichter auch nach außen. Die Freude an ihrem Dienst ist den Schülern anzumerken: „Es ist vor allem bei jüngeren Schülern nicht ganz einfach, deren Streitigkeiten zu verstehen Aber es ist jedes Mal ein tolles Gefühl, wenn man einen Streit erfolgreich schlichten konnte.“

Sreitschlichter 2023/24

Die Gruppe der Streitschlichter mit den Sozialpädagogen Denise Mayer (Mitte) und Thomas Pfaffinger (rechts) leistet an der Stephani-Mittelschule und an der Altmühlfranken-Schule Gunzenhausen einen wertvollen Dienst.

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Gorilla an der Stephani-Mittelschule

Let´s go GORILLA

Wie auch schon im letzten Schuljahr hat die Stephani-Mittelschule an der bundesweiten Gesundheits- und Bildungsoffensive im Rahmen des Gorilla Schulprogramms teilgenommen. Als eine von 13 Gorilla PLUS Schulen wurden zu Beginn des neuen Schuljahres erst einmal alle Schüler mit einem GORILLA Schulplaner begrüßt.

Im Dezember besuchten uns die Coaches des GORILLA Teams mit einer riesigen Kiste vollgepackt mit dem „Powergame“. Das GORILLA Powergame ist ein vielseitig einsetzbares Leiterspiel im XXL-Format, bei dem die Spieler und Spielerinnen selbst zur Spielfigur werden und durch abwechslungsreiche Aktionsfelder aus den Bereichen Action (Bewegung), Food (Ernährung), GREEN (Nachhaltigkeit) und BALANCE (mentale Gesundheit) ans Ziel gelangen. In einem Workshop wurde das Spiel mit den 7. Klassen ausprobiert und im Anschluss an die Schule übergeben.

Eine weitere Besonderheit des GORILLA Plus Schulprogrammes ist der GORILLA Playground, ein mobiler Freestyle-Park. In März besuchten uns zwei Skateboard-Coaches und brachten einen Klassensatz hochwertiger Skateboards sowie Helme und Schoner und natürlich auch den GORILLA Playground für 4 Wochen zum Ausprobieren mit. In einem Workshop bekamen die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe einen kurzen Skateboard Crash-Kurs, der allen beteiligten sichtlich Spaß machte. In den darauffolgenden vier Wochen konnte die komplette Skateboard Ausrüstung sowie der Playground im Rahmen des Sportunterrichtes benutzt werden.

So lernten die Schülerinnen der 6. Klassen, unter Anleitung von Frau Winkler, den richtigen Stand auf einem Street-Skateboard, richtiges Bremsen, Lenken des Skateboards sowie kleine Tricks. Das Highlight war jedoch das überfahren der unterschiedlich hohen „Waves“, ein wellenförmiges Playground-Element. Zuerst benötigten einige Schülerinnen noch Hilfestellung, aber schnell konnte das Hindernis alleine sicher überwunden werden, was bei einigen Teilnehmerin Lust auf mehr machte.

Gorilla 2023

„Am Anfang haben sich nicht alle getraut, aber nach ein paar Mal haben es sich am Ende alle getraut und es hat vielen Spaß gemacht.“ (Nikola, 6b)

„Das Skaten war toll. Man konnte es lernen, weil viele es noch nicht gekonnt haben. Wir sind Rampen hochgefahren und haben verschiedene Sachen ausprobiert. Frau Winkler hat es uns super erklärt. Ich hatte ein bisschen Angst davor, aber es hat Spaß gemacht.“ (Aileen, 6b)

„War richtig cool und hat sehr viel Spaß gemacht. War mal was Neues.“ (Leon, 6b)

„Ich fand es war eine sinnvolle Aktion, weil man vielleicht dadurch ein neues Hobby entdeckt und man neue Dinge lernt, wie z.B. das Gleichgewicht zu halten.“ (Emilia, 6b)

Text und Fotos: Nina Winkler

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Ausbildung der neuen Starthelfer

15 Jungen und Mädchen lassen sich aktuell an der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen als neue Tutoren ausbilden. Die sogenannten Starthelfer leisten ab September ihren Dienst an der Schule, um die neuen Fünftklässler mit verschiedenen Aktionen willkommen zu heißen. Unter Anleitung von Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger (Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen) und seiner Kollegin Denise Mayer (Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen) werden sie in zwei Coachings für ihre Aufgaben fit gemacht.

Die Jahreszeugnisse werden geschrieben, viele Klassen sind auf Ausflügen unterwegs – die Vorfreude auf die nahenden Sommerferien ist bei allen spürbar. Für 15 Achtklässler wird es aber nochmal ernst, sie haben sich dazu entschieden, ab September als Starthelfer tätig zu sein. „Die Tutoren an unserer Schule genießen ein hohes Ansehen“, erzählt Thomas Pfaffinger. Seit vielen Jahren übernimmt er die Ausbildung und Begleitung der ehrenamtlich tätigen Schüler. Bis zu den Herbstferien zeigen sich die Jugendlichen dann verantwortlich, die jüngeren Schüler beim Eingewöhnen an der für sie neuen Schule zu unterstützen.

Ausbildung der neuen Stzarthelfer.

Bei zwei Treffen, die im Garten des Jugendzentrums stattfinden, werden die zukünftigen Tutoren nun auf ihren Dienst vorbereitet. Neben verschiedenen Aktionen zum Kennenlernen erfahren sie einige Grundlagen der Spielpädagogik. Schließlich stehen die Jugendlichen am ersten Schultag vor den fünften Klassen und führen verschiedene Kennenlern-Spiele durch. Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger erarbeitet mit ihnen, was wichtig ist, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. „Man kann nicht nicht kommunizieren“ – ein Zitat von Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick verdeutlicht den Teilnehmern, dass ihr Körper immer Signale sendet. Wie sie Gestik und Mimik positiv beeinflussen können, probieren die Achtklässler sogleich praktisch bei einer fiktiven Vorstellung vor einer Klasse aus. Zudem geht es bei den Treffen sehr spielerisch zu: Viele Spiele lernen die Teenager kennen – und sie sind mit großer Begeisterung dabei. Eine kleine Zeitreise führt sie noch zurück zu ihrem ersten Schultag als neue Fünftklässler. „Wie habt ihr euch damals gefühlt?“, erkundigt sich Denise Mayer, die als Jugendsozialarbeiterin der Altmühlfranken-Schule die Ausbildung mit unterstützt.

Emilian Tuclea, der als Praktikant der Fachoberschule bei Pfaffinger eingesetzt ist, erzählt bereitwillig von seinen Erlebnissen: „Ich bin damals neu nach Deutschland gekommen, alles war erstmal fremd.“ In einer Kleingruppenarbeit geht es schließlich um die Fragestellungen, welche Ideen für Aktionen die Schüler haben und welche Eigenschaften sie als Vorbilder für die jüngeren Schüler wohl mitbringen sollten.

Beim zweiten Treffen müssen die Jugendlichen das Gelernte anwenden: Sie zeigen nochmals die Vorstellung vor der Klasse und führen eigenständig zwei Kennenlern-Spiele durch. Am 12. September startet dann das neue Schuljahr, die Tutoren sind bereit für ihren Dienst. Zuvor genießen aber alle erstmal die wohl verdienten Sommerferien.

Die neuen Starthelfer im Schuljahr 2023/24.

Die neuen Starthelfer der Stephani-Mittelschule unterziehen sich aktuell ihrer Ausbildung. Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger von der Diakonie macht die 16 Jungen und Mädchen zusammen mit seiner Kollegin Denise Mayer fit für ihre Aufgabe.

Gruppenfotos: Denise Mayer, Weitere Fotos: Thomas Pfaffinger

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Boys'Day 2023

Vier Jungen lernten im Rahmen des diesjährigen Boys'Day die Arbeit von Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger (Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen) und seiner Kollegin Denise Mayer (Landratsamt) kennen: Felix Kühnlein, Maxim Luft, Timo Reulein und Cezary Lewandowski erhielten interessante sowie spannende Einblicke in den Bereich der Jugendsozialarbeit an Schulen. Im Rahmen eines Workshops erkundeten die Schüler Anforderungen, Aufgabenfelder und Herausforderungen eines Sozialpädagogen. Pfaffinger und Mayer sind seit vielen Jahren an der Stephani-Mittelschule bzw. Altmühlfranken-Schule in Gunzenhausen als Fachkräfte tätig und stehen Kindern, Jugendlichen sowie Eltern als Ansprechpersonen zur Seite.

Anhand eines Fragebogens verschafften sich die Teilnehmer des Boys'Day einen Überblick über die Tätigkeiten: Sie interviewten Schüler, Lehrer oder auch die Schulleitung und fassten ihre Ergebnisse zusammen. Anschließend präsentierten sie ihre Plakate. „Es ergab sich ein toller Austausch, der zeigte, dass sich die Jungs sehr für Berufe im sozialen Bereich interessieren“, schildert Thomas Pfaffinger. Das äußerst positive Feedback der Jugendlichen untermauert den Erfolg des Workshops. „Der Boys'Day hat mir richtig gut gefallen und mich in meiner Berufswahl ein Stück weitergebracht“, zieht beispielsweise Cezary Lewandowski sein Fazit.

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Ernennung der Streitschlichter

Streitschlichter-Projekte haben inzwischen an vielen Schulen ihren festen Platz gefunden und sind nicht mehr wegzudenken. Die Konfliktlotsen leisten vor Ort einen enorm wichtigen Dienst, sind als Vermittler zwischen den Gleichaltrigen tätig und beherrschen Methoden der gewaltfreien Kommunikation. Damit der Nachwuchs an ihren Schulen nicht ausgeht, wurden nun 16 Schülerinnen und Schüler an der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen und der Altmühlfranken-Schule Weißenburg-Gunzenhausen in ihren Dienst als neue Streitschlichter eingeführt. Im Rahmen einer Feierstunde vor zahlreichen Ehrengästen sowie Förderern erhielten die jungen Menschen ihre Ernennungsurkunden überreicht.

„Wir sind riesig stolz auf Euch“, machte Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger von der Diakonie gleich zu Beginn der Veranstaltung deutlich. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen Veronika Schmidtpeter und Denise Mayer (Landratsamt) ist er für die Ausbildung und Begleitung der Konfliktlotsen an den Schulen verantwortlich. Das Kernstück der Ausbildung stellt für die Fachkräfte das Seminar-Wochenende dar: Vier Tage verbrachten die jungen Leute mit ihren Betreuern im Schloss in Vorra. (wir berichteten) Im Vorfeld sei eine enorme Kraftanstrengung nötig gewesen, um die Maßnahme finanziell stemmen zu können. „Im Vergleich zum Jahr 2019 sind die Kosten für das Seminar um 35% gestiegen“, schilderte Pfaffinger. Deshalb sprachen die Fachkräfte der Sankt Gumbertus Stiftung Ansbach, den Fördervereinen der Schulen, dem Elternbeirat und der Sparkasse Gunzenhausen ihren aufrichtigen Dank aus. „Nur dank Ihrer Unterstützung konnten wir die Ausbildung durchführen“, zeigte sich Denise Mayer begeistert.

Veronika Schmidtpeter, die für ihren 13-jährigen Dienst als Jugendsozialarbeiterin gewürdigt wurde, machte darauf aufmerksam, welch hohen Stellenwert die Konfliktlotsen hätten: „Ihr seid für uns Ehrenfrauen und Ehrenmänner.“ Schließlich führten die Streitschlichter-Sprecher Tim Lastinger und Milena Zakaryan kurzweilig durch die Ernennungsfeier ihrer Nachfolger. Mit spürbarer Begeisterung zeigten die beiden auf, was sie als Streitschlichter genau machen und wie die Ausbildung der neuen Konfliktlotsen konkret ablief. Zum Ende der Ausbildung hätten sich die zukünftigen Streitschlichter einer anspruchsvollen Prüfung mit einem Theorie- und Praxis-Teil unterzogen. An allen Teilen der umfangreichen Ausbildung wirkten zudem die derzeit aktiven Streitschlichter mit. Entsprechend groß war der Applaus für die älteren Schüler, die nun aus ihrem Dienst entlassen und sich ihren nahenden Abschlussprüfungen widmen können.

Ernennung StreitschlichterKonrektorin Stefanie Hartl und Rektorin Sandra Wißgott (Stephani-Mittelschule)
überreichten den frischgebackenen Streitschlichtern Johanna Messmer und
Sabine Holzheimer ihre Ernennungsurkunden.

In ihren Grußworten brachten die Ehrengäste schließlich ihre Wertschätzung zum Ausdruck: „Ihr seid ein Vorbild für andere Schüler“, lobte Sandra Wißgott, Rektorin der Stephani-Mittelschule, die Schülerinnen und Schüler für ihr riesiges Engagement. Mathias Schwemmlein, Rektor der Altmühlfranken-Schule, zollte den Jugendlichen großen Respekt für ihr Durchhaltevermögen. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, der auch Vorsitzender des Fördervereins an der Veranstaltung teilnahm, betonte, dass die Schüler durch ihre Tätigkeit einen persönlichen Mehrwert hätten. „Selbstverständlich unterstützen wir vom Förderverein euch auch in Zukunft.“ Den Gratulationen schloss sich noch Helga Guth vom Elternbeirat an. Oliver Englert von der Sankt Gumbertus Stiftung zeigte sich begeistert von der spürbaren tollen Gruppenatmosphäre und sagte weitere Unterstützung für das nächste Seminar-Wochenende zu.

Ernennung Streitschlichter 2023Tim Lastinger (Mitte) und Milena Zakaryan führten als Streitschlichter-Sprecher
unterhaltsam durch die Ernennungsfeier.

Die 16 Schülerinnen und Schüler wurden abschließend nach vorne geholt und erhielten durch die jeweiligen Schulleitungen ihre Urkunden überreicht. Der Stolz über das Erreichte war den Jungen und Mädchen deutlich anzusehen.

Als neue Streitschlichter an ihren Schulen sind ab sofort tätig: Emil Kreß, Kyrill Eberling, Razan Al Gharbi, Maxim Luft, Paul Kopp, Johanna Messmer, Mhamad Ibrahim, Diana Moor, Andreas Dirschinger, Laurentius Wehr, Jakob Springel, Sabine Holzheimer, Mia Baumeister (alle von der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen) sowie Bilal Omeri, Lucy Bittner und Kevin Masiarczyk (Altmühlfranken-Schule Weißenburg-Gunzenhausen).

Fotografin: Milena Zakaryan, Fotograf Gruppenfoto: Tim Lastinger

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Autorenlesung mit Bunkerführung

Jugendliche und Lesen – Worte, die sich häufig ausschließen. Dass man junge Menschen durchaus die Lust am Lesen vermitteln kann, zeigte sich bei einer Lesung an der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen mit anschließender Führung durch das Hilfskrankenhaus. Konrektorin Stefanie Hartl und Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger (Diakonie) hatten die Autorinnen des Jugend-Thrillers Lupus Noctis eingeladen: Melissa C. Hill und Anja Stapor entführten die Schülerinnen und Schüler in eine spannende Geschichte, die nicht zuletzt aufgrund ihrer Heimatnähe eine große Sogwirkung auf die jungen Menschen hatte.

Autzorenlesung zuir Bunkerführung

„Wir hoffen, dass ihr von der Lesung genauso begeistert seid wie wir beim Lesen des Buches“, begrüßte Stefanie Hartl die Neunt- und Zehntklässler ihrer Schule. Gemeinsam mit Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger hatte sie die Idee zu dem Projekt. „Wir wollten unseren Schülern ein besonderes Leseerlebnis ermöglichen“, schildern die beiden. Hartl und Pfaffinger waren fasziniert von der Geschichte, die direkt in Gunzenhausen spielt und die jungen Menschen an einen Lost Places vor der Haustüre führt. Die Möglichkeit, die Lesung mit einer Bunkerführung zu verbinden, wurde sogleich umgesetzt. Die Durchführung des Projektes fand in Kooperation mit der Kommunalen Jugendarbeit des Landratsamtes statt.

Die Lesung startete schließlich mit einem kurzen Video-Clip, der die Zuhörer in das inzwischen stillgelegte Hilfskrankenhaus führte. Mehrere Meter unter der Wirtschaftsschule befindet sich die Anlage, die zum Ziel hatte, bei einem Atom- oder Giftgasangriff bis zu 600 Menschen Platz zu bieten. Ein perfekter und gruseliger Schauplatz für die Geschichte rund um eine Clique Jugendlicher, die sich dort trifft, um „Lupus Noctis“ zu spielen. Melissa C. Hill und Anja Stapor gelang es mit ausgewählten, spannenden Textstellen die Jugendlichen direkt ins Geschehen zu bringen. Die beiden lieferten eindrucksvolle Einblicke in ihre weitreichende Recherchearbeit und erzählten zudem von ihrer Arbeit als junge Autorinnen. Gespannt lauschten die Jungen und Mädchen den Erzählungen, die mit Bildern aus dem Bunkerkrankenhaus unterlegt waren. Nach der gut einstündigen Lesung blieb noch Zeit für Nachfragen, die von den Schülern fleißig genutzt wurde: „Wo kann man das Buch in Gunzenhausen überall kaufen?“, „Wie lange haben Sie an dem Buch geschrieben?“, „Wie oft waren Sie im Bunkerkrankenhaus?“ – die beiden Autorinnen wurden mit Fragen überhäuft, die sie bereitwillig und ausführlich beantworteten. Hartl und Pfaffinger waren am Ende selbst etwas überrascht, wie interessiert sich ihre Schüler auf die Lesung einließen: „Lupus Noctis und das Bunkerkrankenhaus hat alle richtig gefesselt.“

Bunkerführung

In den Folgetagen ging es für die Neunt- und Zehntklässler noch an die Schauplätze des Geschehens: Unter der Führung von Horst und Elke Hartung stiegen sie in die Anlage unter der Wirtschaftsschule hinab und erlebten die teils beklemmende und doch auch faszinierende Stimmung des Hilfskrankenhauses. „Gerüche und Geräusche, die man im Buch nur schildern kann, wurden so lebendig und für jeden erlebbar“, beschreibt Pfaffinger. WC- und Duschräume wurden besichtigt, ebenso wie der eingerichtete OP-Saal und das Chefarzt-Zimmer. Für alle Beteiligten war es eine spannende Zeitreise in die 50er und 60er Jahre, als das Hilfskrankenhaus gebaut wurde. Die schon beim Lesen des Jugendthrillers entstandene Gänsehaut wurde während der Führung nochmals intensiviert. Der Bunker hinterließ die jungen Menschen und ihre Lehrkräfte nach fast zwei Stunden mit einem schaurigen Gefühl wieder zurück: „So mancher holte auf der Straße erstmal tief Luft und war doch froh, wieder draußen zu sein …“.

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Mottowoche an der Stephani-Mittelschule

Lustig, laut und kunterbunt ging es in den vergangenen Tagen an der Stephani-Mittelschule in Gunzenhausen zu: Die Schülermitverantwortung (SMV) hatte eine Motto-Woche auf die Beine gestellt. Mit riesiger Begeisterung sowie enormer Kreativität ließen sich ihre Mitschüler und die Lehrkräfte auf die jeweiligen Mottos ein. Eine Jury bewertete täglich die Umsetzung der Mottos in den Klassen und belohnte am Ende der Woche die besten Klassen mit Pokalen. Alle weiteren erhielten leckere Faschingskrapfen, die von der Bäckerei Kleeberger gespendet wurden.

Mottowoche 2023 a

Los ging es am Montag mit dem Thema „Schlafanzug“. Schon hier zeigte sich, welche Dynamik das Projekt entfalten sollte: In Klassenzimmern wurden extra Betten aufgebaut. Richtig einfallsreich ging es schließlich beim Motto „Mafia“ weiter. Neben der entsprechenden Verkleidung fand sich die Jury mitten in „Tatorten“ wieder oder durfte quasi live einer Geiselnahme mit anschließender Befreiung beiwohnen. „Einfach krass, was unsere Schüler und Lehrer da auf die Beine gestellt haben“, zeigt sich Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger (Diakonie) beeindruckt. Zusammen mit täglich wechselnden Mitgliedern der SMV bildete er die Jury. Diese konnte beobachten, wie sich im Verlauf der Woche der Zusammenhalt und auch Ehrgeiz in einzelnen Klassen steigerte. Auch die Klassen der am Standort angesiedelten Altmühlfranken-Schule brachten sich motiviert mit ein.

Mottowoche 2023 b

Beim Motto „Mallorca-Ballermann“ verwandelte sich am Mittwoch nahezu die komplette Schule in eine Party-Arena: Bei bester Stimmung wurden die Klassenzimmer in Strände umgebaut. Hierzu wurden Sonnenschirme, Liegestühle und vieles mehr herbei gekarrt.

Mottowoche 2023 c

Der Donnerstag widmete sich dann den 90er-Jahren: Walkman, Game Boy & Co. feierten hier ihr Comeback.

Mottowoche 2023 d

Sein krönendes Finale fand die Motto-Woche beim Thema „Sport“. Auch hier übertrafen sich manche Klassen wiederum selbst: Skifahrer, Mountainbiker, Fechter, Taekwondo waren anzutreffen. In den Klassenzimmern führten die Jungen und Mädchen Fußballspiele, Boxkämpfe und auch Yoga auf. „Herrlich! So macht Schule Spaß“, freut sich am Ende besonders Katja Drütschel, die mit ihrer Klasse 10aM den Sieg holte.

Mottowoche 2023 e

Besonders toll war hier: Nach anfänglicher Enttäuschung über den zweiten Platz stieg die Klasse 10bM in die Jubelstimmung mit ein, sodass die beiden zehnten Klassen die gesamte Motto-Woche mit einer Polonäse durch das Schulhaus feierten.

Fotos: Die Fotos zeigen die Siegerklasse 10aM bei der Umsetzung der jeweiligen Mottos.

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Streitschlichterausbildung

Vier Tage lang wurden die zukünftigen Streitschlichter der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen und der Altmühlfranken-Schule Weißenburg-Gunzenhausen im Schullandheim in Vorra auf ihren Dienst vorbereitet. Angeleitet wurde die Bildungsmaßnahme von den Jugendsozialarbeitern Thomas Pfaffinger (Diakonie), Denise Mayer und Veronika Schmidtpeter (Landratsamt), die tatkräftige Unterstützung durch die Praktikanten Anna Hofmann, Yanzhi Ji und Emilian Tuclea erhielten. Finanzielle Zuwendungen der Sankt Gumbertus Stiftung Ansbach, der Fördervereine und Elternbeiräte der beiden Schulen sowie der Sparkasse Gunzenhausen machten die Durchführung möglich.

„Es hat richtig gutgetan, mal ohne Handy zu sein. So hatte ich eine Pause vom Zocken“, erzählt einer der Teilnehmer am Ende des Seminars. Sätze, die erstmal überraschen, aber – wirft man einen Blick auf den Verlauf der Maßnahme – doch Sinn ergeben. „Während der Seminar-Tage waren die Smartphones von 9 bis 21 Uhr komplett weg“, schildert Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger. Anfangs hätten die Jugendlichen hierauf teils mit Widerstand reagiert, am Ende überwogen doch tatsächlich die positiven Rückmeldungen. „Jeder war dazu aufgefordert, sich mit sich und seinen Altersgenossen auseinander zu setzen. Quasi: Raus aus der digitalen Blase, rein ins soziale Miteinander“, untermauert Kollegin Veronika Schmidtpeter.

An sozialem Miteinander war in den vier Tagen auf Schloss Vorra tatsächlich eine Menge geboten: Die insgesamt 27 Jugendlichen lernten zusammen unter anderem die Grundlagen des Tafelsystems einer Mediation kennen. In vielen Workshops setzten sie sich zudem mit aktivem Zuhören, den „Vier Seiten einer Nachricht“, Umgang mit Wut, Ich- vs. Du-Botschaften, der Zauberfrage, dem Sichtweisen-Wechsel und vielem mehr auseinander. „Wir legten bewusst viel Wert darauf, dass sich die Zusammensetzungen der Kleingruppen immer wieder änderten“, schildert Denise Mayer. Dadurch sei letztlich jeder mit jedem einmal in Austausch gekommen und die jungen Menschen lernten sich kennen. Spannungen und Konflikte blieben hierbei natürlich nicht aus – so boten die aufkommenden kleinen Streitigkeiten perfekte Lernfelder für die zukünftigen Streitschlichter.

Zu den doch auch fordernden Lerneinheiten war ein abwechslungsreiches Programm geboten: Eine Dorf-Rallye durch Vorra, eine Nachtwanderung, Lagerfeuer mit Stockbrot und lustige Abend mit dem Rollenspiel „Werwolf“ rundeten das Seminar ab. All dies trug letztlich Früchte und es entstand eine sehr harmonische Atmosphäre in der Gruppe. Die Jugendsozialer spürten deutlich, wie wichtig Nähe für die Jungen und Mädchen nach der langen Zeit der Distanz war. Aufgrund von Corona hätten viele Jugendliche unter Vereinsamung gelitten. „Einige seien nahezu sozial isoliert gewesen.“

Am Ende der vier Tage konnten die Teenager mit einer Vielzahl an positiv prägenden Erlebnissen, einer Menge neu erworbenen Wissens insbesondere auf eines zurückblicken: Es waren neue Freundschaften entstanden. Ein wertvoller „Nebeneffekt“ – denn das Ziel der Maßnahme verlor natürlich keiner aus dem Auge: Im März unterziehen sich die zukünftigen Konfliktlotsen noch einer Prüfung, dann treten sie an der Stephani-Mittelschule sowie der Altmühlfranken-Schule ihren Dienst an. Einen sozialen Dienst, auf den sie nun mit all seinen Facetten vorbereitet werden konnten.

 

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Fußball-Weihnachtsturnier

Wie in den Vorjahren war auch das diesjährige „Stephani Fußball-Weihnachtsturnier“ eine sehr spannende Angelegenheit. Die fußballbegeisterten Jungen und Mädchen unserer Schule spielten um den Sieg in den Jahrgangsstufen 5 bis 10. In der Halle herrschte großartige Stimmung und die Cheerleader hatten eigens fantasievolle Plakate angefertigt, um ihre Mannschaften moralisch und lautstark anzufeuern. Und so wurde gedribbelt, geschossen und gekämpft, was die Kräfte hergaben. Aber bei allem Ehrgeiz stand stets die Fairness im Vordergrund, so dass die Schiedsrichter nur wenig Mühe bei der Leitung der Spiele hatten.

In der Unterstufe kam es nach einer spannenden Vorrunde zu den alles entscheidenden Platzierungsspielen. Im Spiel um den 5. Platz setzte sich die Klasse aus dem FöZ knapp mit 3:2 gegen die tapfer kämpfende 5b durch. Im kleinen Finale erreichte die Klasse 5c nach einem hart umkämpften 1:0 gegen die 6c den 3. Platz. Im diesjährigen Finale setzte sich die bereits in der Vorrunde sehr souverän auftretende Klasse 6aG nach einem fulminaten Spiel mit zahlreichen Torchancen verdient mit 4:0 gegen die stark aufspielende 5aG durch. Somit gewann die Klasse 6aG ungeschlagen das Turnier und durfte voller Stolz den begehrten Siegerpokal entgegennehmen.

Fans

Die Platzierungen im Einzelnen:

1. Sieger: Klasse 6aG
2. Sieger: Klasse 5aG
3. Sieger: Klasse 5c

Sieger 6aG

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Streitschlichter erhalten Spende der Sankt Gumbertus Stiftung Ansbach

Ein ganz besonderes Geschenk erwartete die Streitschlichter der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen und der Altmühlfranken-Schule Weißenburg zum Start in die Weihnachtsferien: Die Sankt Gumbertus Stiftung Ansbach wird die Ausbildung der neuen Konfliktlotsen der beiden Schulen mit insgesamt 1750€ unterstützen.

Die Jugendsozialarbeiter Veronika Schmidtpeter, Denise Mayer und Thomas Pfaffinger freuten sich zusammen mit den 30 Schülerinnen und Schülern über die großartige Zuwendung. Im Rahmen einer kleinen Weihnachtsfeier in Weißenburg wurde die frohe Botschaft verkündet. Hier lernten sich die Konfliktlotsen auch zum ersten Mal näher kennen: Die Ausbildung verläuft als Kooperationsprojekt zwischen den beiden Schularten. In monatlichen Treffen werden die Jungen und Mädchen gezielt auf ihren Dienst vorbereitet. Im Februar 2023 geht es dann gemeinsam auf ein 4-tägiges Seminar-Wochenende. „Die Finanzierung war ein wahrer Kraftakt“, weiß Diakonie-Mitarbeiter Thomas Pfaffinger zu berichten. „Dank der großartigen Unterstützung können wir das Seminar nun sicher durchführen!“

Die Sankt Gumbertus Stiftung wurde im Jahr 2007 gegründet, ihr Zweck ist unter anderem die Unterstützung ehrenamtlichen kirchlichen, sozialen und gesellschaftlichen Engagements von Einrichtungen. Die Streitschlichter sind an den beiden Schulen seit vielen Jahren ehrenamtlich erfolgreich im Einsatz. Anfang des Schuljahres startete die Ausbildung der neuen Konfliktlotsen.

Streitschlichter

Schülerinnen und Schüler der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen und der Altmühlfranken-Schule Weißenburg freuen sich über eine Zuwendung der Sankt Gumbertus Stiftung Ansbach in Höhe von 1750€. Das Geld wird dringend für ein Seminar-Wochenende zur Ausbildung neuer Streitschlichter benötigt. (Fotograf: Yanzhi Yi)

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Vorlesewettbewerb 2022/23 - Schulsieger ermittelt

Auch in diesem Schuljahr haben sich wieder hunderttausende lesebegeisterte Schüler der 6. Klassen am größten bundesweiten Lesewettstreit beteiligt. In über 7.200 Schulen wurden in den letzten Wochen die besten Vorleserinnen und Vorleser gekürt. Zunächst mussten im Vorfeld die einzelnen Klassensieger ermittelt werden. Es kam bereits hier zu sehr knappen Entscheidungen, aber letztendlich setzten sich Rohan Heider (6aG), Aya Almulham (6b) und Milena Ditz (6c) in ihren Klassen verdient durch.

Teilnehmerinnen

Die drei Klassensieger mussten sich nun in einem alles entscheidenden Finale der kritischen Jury stellen, die aus unseren drei gewählten Schülersprechern und einer Praktikantin bestand. Schon beim bekannten und gut einstudierten Buchvortrag wurde klar, dass es dieses Jahr keine einfache Entscheidung geben würde. Alle drei hatten sich im Vorfeld ein paar Seiten aus ihrem Lieblingsbuch herausgesucht, zu Hause lesetechnisch gut vorbereitet und trugen es nun der Jury und den mitfiebernden Klassenkameraden vor.

Rohan entschied sich für einen Text aus „Conni, Paul und die Sache mit der Freundschaf“ von Dagmar Hoßfeld, Aya für „Gregs Tagebuch - Von Idioten umzingelt“ von Jeff Kinney und Milena für „Die drei !!! - Geheimnis am Fluss“ von Kirsten Vogel. Auch beim unbekannten Fremdtext „Rufus Rakete und die Piratenblutbande“ von Erhard Dietl machten es die drei Vorleser der Jury nicht gerade einfach und beeindruckten auch hier mit sicheren Vorträgen und guter Lesetechnik.

Letztendlich konnte sich aber Rohan Heider aus der 6aG durchsetzen und wurde verdiente Schulsiegerin der Stephani Mittelschule. In wenigen Wochen wird Rohan am Kreisfinale des Vorlesewettbewerbs in Weißenburg teilnehmen. Es ist eine große Ehre als Schulsiegerin an einem solchen Kreisentscheid teilnehmen zu dürfen und wir sind schon sehr gespannt, wie es für Rohan bei diesem Finale laufen wird.

Scbhulsiegerin Rohan

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Filmendes Klassenzimmer

Münchner Film-Luft schnupperten gut 50 Jungen und Mädchen der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen und der Altmühlfranken-Schule Weißenburg-Gunzenhausen: Die Klasse 8b sowie die Klassen 6/7 und 8/9 hatten einen Drehbuch-Wettbewerb gewonnen und konnten sich über einen gemeinsamen, erlebnisreichen Tag in den Bavaria Filmstudios freuen. Zuvor beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler in einem durch die Jugendsozialarbeiter Veronika Schmidtpeter, Denise Mayer (vom Landratsamt) und Thomas Pfaffinger (Diakonie) initiierten Präventions-Projekt mit möglichen Auswirkungen des Rauchens. (wir berichteten)

In den Bavaria Filmstudios ging es für die jungen Menschen schließlich darum, die mit ihren Klassenlehrern entwickelte Geschichte zum eigenen Film werden zu lassen. „Hoch motiviert und mit viel Durchhaltevermögen machten sie sich ans Werk“, wissen die Sozialpädagogen im Nachklang zu berichten. Zuerst wurde vom Regisseur das eingereichte Drehbuch an die Situation vor Ort angepasst, bevor es an die Verteilung der einzelnen Rollen ging. Neben den Schauspielern waren einige Jugendliche als Unterstützung beim Ton und der Kamera eingesetzt. Die anderen schlüpften in ihre Outfits und damit in die verschiedenen Rollen. Für die beiden am Ende gut vierminütigen Kurzfilme waren Dreharbeiten über gut drei Stunden nötig. Den Schülerinnen und Schülern wurde dabei rasch klar, dass „die Arbeiten am Set alles andere als ein Zuckerschlecken sind“. Manche Szene musste mehrmals wiederholt werden, bis der Regisseur zufrieden war.

Filmendes Klassenzimmer

Nach den Dreharbeiten und einer Mittagspause durften die Teilnehmer das Filmgelände der Bavaria sowie einige Meilensteine deutscher Filmgeschichte erkunden. So fanden sie sich in den Originalkulissen des Films „The Magic Flute – Der Vermächtnis der Zauberflöte“ wieder – einem Film, der brandneu in den Kinos startet. Weitere Sets wie das Klassenzimmer aus der beliebten „Fack Ju Göhte“-Reihe begeisterten die jungen Menschen. Während der Führung konnten sie auch selbst aktiv werden und sich bei interaktiven Elementen beteiligen. Während des gesamten Tages herrschte eine sehr entspannte sowie harmonische Atmosphäre zwischen den Jungen und Mädchen der verschiedenen Schulen.

Filmendes Klassenzimmer

Zum Abschluss des „Filmenden Klassenzimmer“ erwartete alle noch die Premiere der eigenen Filme. „Ein wahrer Gänsehautmoment“, wie die begeisterten Jugendsozialarbeiter schildern. Sich selbst am Bildschirm und in der jeweiligen Rolle zu sehen, „sei natürlich erstmal befremdlich und vielleicht sogar im ersten Moment etwas peinlich - letztlich waren aber alle sehr stolz auf das Erreichte.“

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Gruselige Pause

Die Schülermitverantwortung (SMV) der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen sorgte am Tag vor den Herbstferien für eine geniale Halloween-Stimmung. Mit einer „gruseligen Pause“ wurde den Schülerinnen und Schülern ein toller Start in die Herbstferien beschert: Lustiges Kinderschminken, Kuchen- und Muffin-Verkauf, eine Fotobox und ein Kostümwettbewerb waren auf dem Pausenhof geboten. Zuvor waren die 5. und 6. Klassen aufgefordert, einen Kürbis möglichst kreativ und gespenstisch zu schnitzen.

Gruselige Pause

Jeden Mittwoch-Nachmittag treffen sich die Mitglieder der SMV, um Aktionen zu organisieren und zu planen. Ziel ist stets, das Schulleben zu bereichern und für eine angenehme Atmosphäre zu sorgen. „Mit der „gruseligen Pause“ ist dies den Jungen und Mädchen mehr als gelungen“, freuen sich Nadja Müller und Verena Wolf. Die beiden Lehrerinnen sind zusammen mit Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger (Diakonie) für die Begleitung der SMV verantwortlich. Gemeinsam war die Idee der Halloween-Aktionen geboren, die einzelnen Aufgaben wurden verteilt: Beim Hausmeister wurde zwecks Unterstützung beim Aufbau angefragt, bei der Schulleitung um Verlängerung der Pause gebeten. Preisschilder wurden gestaltet, einige Schüler gingen gemeinsam Süßigkeiten einkaufen. Bonbons & Co. sollten letztlich dazu dienen, die Sieger-Kürbisse der 5. und 6. Klassen zu füllen. Beim Kürbisschnitz-Wettbewerb zeigten sich besonders die Klassen 5aG und 6b kreativ, sie freuten sich über den Sieg. „Süßes gab es aber für alle Teilnehmer“, berichtet Pfaffinger. Alle Klassen erhielten deshalb ihre Kürbisse reichlich mit Süßwaren gefüllt zurück.

Die Angebote – Kürbis-Wettbewerb und „Gruselige Pause“ – waren zuvor mit selbst gestalteten Flyern in allen Klassen bekanntgemacht geworden. Schülersprecher Niruban Nimalan erinnerte tags zuvor nochmals in einer Durchsage an die Angebote. Zu Hause waren die Jungen und Mädchen fleißig am Backen: Muffins, Kuchen – alle passend zu Halloween dekoriert. Zudem wurde durch die SMV für alle Klassen ein Kostüm-Wettbewerb ausgerichtet: Gesucht war das gruseligste Paar aus jeder Klasse. Diese Challenge konnte Frau Wist mit ihren Schülern der Klasse 9cM überzeugend gewinnen.

Sehr freute es alle, dass die Grundschule sowie die Klassen der Altmühlfranken-Schule bei den Angeboten mit dabei waren. Am Pausenhof waren schließlich viele gruselige Gestalten zu finden, es herrschte eine durchwegs lockere und entspannte Atmosphäre. „Bis zum Ende waren alle leckeren Backwerke ausverkauft“, durften sich die Ausrichter der Veranstaltung freuen. Auch an der Fotobox herrschte reger Betrieb, sodass viele Schülerinnen und Schüler mit tollen Halloween-Fotos und strahlenden Gesichtern in die Herbstferien starteten.

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Planspiel Bewerbungstraining

Wie schon zur guten Tradition geworden fand auch im Schuljahr 2022/23 das Planspiel Bewerbung statt, diesmal am Donnerstag, 27. Oktober 2022, um den Schülerinnen und Schülern der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen bei ihrer Berufsfindung zu unterstützen. Erfreulich war, dass sich 84 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a, 9b, 9cM, 9dM, 10a und 10b diesen Bewerbungsgesprächen stellten, um so Praxiserfahrungen für reale Vorstellungsgespräche zu sammeln.

Planspiel Bewerbungstraining 2022

Wir danken folgenden Firmen bzw. Einrichtung sehr herzlich für ihre Beteiligung:

SAR, Jack Links LSI- Germany, Werk Ansbach, Schäeffler, Sanmina SCI, Städtereinigung Ernst, Alfmeier, Heizomat, Bäckerei Kleeberger, Stadt Gunzenhausen, Raiffeisen Gunzenhausen, AOK, Hetzner Online GmbH, Stiftung Hensoltshöhe, Bezzelhaus, Pflegefachschule Neumarkt, Verpa, Agentur für Arbeit, Rema Rügetechnik

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Stop Smoking 2022

Im Rahmen des Projektes „Stop Smoking – was Du dringend über Rauchen wissen musst“ setzten sich Schülerinnen und Schüler der Altmühlfranken-Schule Weißenburg-Gunzenhausen sowie der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen mit den Hintergründen rund um das Suchtmittel Nikotin auseinander. Die Jugendsozialarbeiter Veronika Schmidtpeter, Denise Mayer (beide vom Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen) und Thomas Pfaffinger (Mitarbeiter der Diakonie) griffen das Thema auf, um mit den jungen Menschen über Zigaretten, Shishas & Co. ins Gespräch zu kommen. Als Referentin konnte Katharina Meister-Guckenberger vom Jugendmigrationsdienst der Diakonie gewonnen werden.

Stop Smoking

„Die Unterrichtseinheiten sind eingebunden in unser großes Projekt zum Filmenden Klassenzimmer“, schildern die an den Schulen tätigen Jugendsozialarbeiter. Hier ist das Ziel, dass sich die teilnehmenden Klassen in einen Drehbuch-Wettbewerb einbringen, der letztlich für die Gewinner in eine Fahrt in die Bavaria Filmstudios München mündet. „Ein absolutes Highlight für alle Beteiligten – wird hier doch eine Geschichte zum eigenen Film“, freut sich Veronika Schmidtpeter, die den Kindern und Jugendlichen an der Altmühlfranken-Schule in Weißenburg als wichtige Ansprechperson zur Seite steht.

Gemeinsam mit ihren Kollegen hat die Fachfrau sich in diesem Jahr dafür entschieden, Rauchen als Thematik aufzugreifen: „Die Corona-Pandemie scheint Rauchen für einige Jugendliche, wieder attraktiver gemacht zu haben.“ Eine Beobachtung, die Denise Mayer und Thomas Pfaffinger an ihren Schulen in Gunzenhausen teilen. „Besonders spannend ist für uns, dass viele Jugendliche eigentlich gerne mit dem Rauchen wieder aufhören möchten“, erläutert Pfaffinger. „Doch der Weg dorthin ist alles andere als einfach.“ Umso wichtiger ist den Fachkräften, „den Jugendlichen Wissen an die Hand zu geben – die Entscheidung, ob für oder gegen das Rauchen, müssen sie letztlich selbst treffen“. Katharina Meister-Guckenberger, die aktuell im Jugendmigrationsdienst in Gunzenhausen tätig ist, arbeitete früher in der Nikotinprävention. Unter anderem erstellte sie das Begleitheft zu einer Präventionsausstellung für Schulklassen. Deshalb fiel die Wahl als „Expertin“ schnell auf sie.

Bei der ersten Übung „Stop & Go“ werden die Achtklässler mit Statements rund ums Rauchen konfrontiert: „Ich bin Raucher – und stolz drauf“, „Meine Eltern rauchen“, „Rauchen ist cool“, „Rauchen sollte in der Schule erlaubt sein“, „Rauchen macht schön“. Wer einer Aussage zustimmt, darf einen Schritt nach vorne gehen. Am Ende stellt Sozialpädagogin Denise Mayer die entscheidende Frage: „Wer sind nun die Gewinner? Diejenigen, die ganz vorne stehen?“ Wohl her weniger, „denn wer vorne steht, bringe schon viele Erfahrungen mit Nikotin mit.“ Als nächstes sind die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, Plakate zu gestalten: Warum fangen Jugendliche mit dem Rauchen an? Welche Vor- und Nachteile hat das Rauchen?

Anschließend bringt sich Katharina Meister-Guckenberger mit ein. Sie schildert nachdrücklich, wie die Abhängigkeit von Nikotin abläuft: „Drei bis vier Wochen genügen. Nikotin ist ein starkes Nervengift und macht ähnlich abhängig wie Kokain.“ Den Jungen und Mädchen zeigt sie als Nächstes auf, welche chemischen Stoffe in einer Zigarette enthalten sind: „Von den 4000 Inhaltsstoffen stehen nur drei auf der Packung, 200 Stoffe sind giftig, 70 krebserregend.“ Fakten, die die Teenager sichtlich aufrütteln. Weiter werden mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit von Männern und Frauen gesammelt. Meister-Guckenberger geht ausführlich auf eventuelle Komplikationen der Pille in Verbindung mit dem Rauchen ein. Auch Shishas, E-Zigaretten und die aktuell bei Teenagern beliebten Vapes werden angesprochen. In einem letzten Schritt geht es darum, wie der Weg aus der Sucht am besten gelingen kann. Hier sei laut wissenschaftlichen Erkenntnissen die sogenannte „Schlusspunkt-Methode“ am effektivsten. „Freunde und Familie könnten hier wichtige Unterstützer sein, um weg vom Nikotin zu kommen“, erläutert die Sozialpädagogin.

Nach der Vielzahl an Informationen geben die Fachkräfte den Jugendlichen die Möglichkeit, das neu erworbene Wissen unter Beweis zu stellen: In Kleingruppen treten sie in einem Kahoot – einem Online-Quiz – gegeneinander an.

Nun sind die Klassen dazu aufgefordert, eine kurze Geschichte rund um das Besprochene zu schreiben. Diese reichen sie in den Wettbewerb ein. Für die Siegerklassen geht es am 15. November dann nach München.

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Betriebserkundung bei Heizomat

Die etwas andere Betriebserkundung: Besuch der 9. und 10. Klassen der Stephani-Mittelschule bei der Firma Heizomat

Schülerinnen und Schüler der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen besuchten den Betrieb Heizomat in Maicha und Heidenheim. Die jungen Menschen erhielten interessante Einblicke in die Betriebsabläufe und erfuhren vor Ort eine Menge über die dortigen Ausbildungsmöglichkeiten.

Heizomat

Günther Schmidt, langjähriger Ausbilder der Firma Heizomat, holte die Neunt- und Zehntklässler im eigenen Firmenbus ab und chauffierte sie zu den Betriebsorten in Maicha sowie Heidenheim. Er informierte die jungen Menschen bei einem ersten Rundgang durch die Firma über die Bedeutung der Energie im Kreislauf der Natur – dies kommt auch in der Firmenphilosophie von Heizomat zum Tragen. Schmidt erzählte eindrucksvoll von seinem Alltag als Ausbilder und gab einen Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten. Zudem schilderte er sehr spannend die Geschichte des familiengeführten Innovationsbetriebs mit inzwischen über 320 Mitarbeitern. Die Jungen und Mädchen waren beeindruckt von der Vielzahl an Berufen, die die Firma Heizomat beheimatet und von den Möglichkeiten, die sich Auszubildenden hier bieten. Bei seinem Vortrag erhielt der Ausbilder noch kompetente Unterstützung von seinem Nachfolger Marco Rupp.

Nach einem Mittagsessen in der betriebseigenen Kantine, zu dem die Schüler eingeladen wurden, fuhr der Bus weiter in die Fertigungshallen nach Heidenheim. Dort gab es weitere interessante Einblicke in die Prozesse vom Stahl zum fertigen Kessel. Schmidt schaffte es, die Jugendlichen in seinem Vortrag immer wieder aktiv einzubinden. Die Neunt- und Zehntklässler bekamen ein anschauliches Bild von der Arbeit in der Firma Heizomat vermittelt. „Unsere Schüler waren begeistert, Informationen vom Fachmann aus erster Hand zu erhalten“, berichten die begleitenden Lehrkräfte. Dies untermauerten auch die zahlreichen Nachfragen.

Das Fazit fiel auch deshalb durchweg positiv aus: Einige der Schüler wurden in ihrer Berufswahl bestärkt, erste Anfragen für Praktika in den Herbstferien vereinbart. So mancher machte sich im Anschluss sogleich daran, seine Bewerbung für eine mögliche Ausbildung bei Heizomat zu verfassen.

Die Stephani-Mittelschule hebt in einer Pressemitteilung hervor, dass eine kostenlose Betriebserkundung mit Fahrt und ausgezeichnetem Essen in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich sei. Alle Beteiligten drückten deshalb am Ende dem Betrieb und Ausbilder Schmidt ihren aufrichtigen Dank aus.

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Wahl der Schülersprecher im Schuljahr 2022/23

Die Schülerinnen und Schüler der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen hatten vergangene Woche „Demokratieverständnis“ auf ihrem Stundenplan stehen: Über 400 Jungen und Mädchen durften ihre Stimmen zur Wahl der Schülersprecher sowie Verbindungslehrer abgeben. In einer Wahlarena stellten sich acht Kandidaten dem Votum ihrer Mitschüler. Niruban Nimalan, Sibel Laleli und Nami Seitz gingen als Gewinner hervor, Gwen Seeberger und Alfred Pavlovic wurden als Verbindungslehrer bestimmt.

Gespannte Nervosität herrscht in der Turnhalle der Schule vor, als sich die acht Kandidaten auf ihre Plätze der „Wahlarena“ begeben. Zuvor hatten sie sich kurze Reden überlegt, mit denen sie ihre Mitschüler von ihren Zielen und Ideen überzeugen wollten. „Es gehört viel Mut dazu, sich dem Votum zu stellen und sich hier vorne hinzusetzen“, würdigt Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger (Diakonie), der zusammen mit den Lehrerinnen Nadja Müller und Verena Wolf für die Ausrichtung der Wahl verantwortlich ist. Im Vorfeld wurden anhand von Vorschlägen die Kandidaten bestimmt, die sich dann mit Wahlplakaten bei ihren Mitschülern erstmals bekannt machten.

Wahl der Schülersprecher

Niruban Nimalan bei seiner Wahlrede in der Turnhalle der Stephani-Schule.
Er wurde letztlich überzeugend als Schülersprecher wiedergewählt.

In der Turnhalle wird es schließlich ernst: Nacheinander stellen sich die Jungen und Mädchen hier ihren Mitschülern live vor. Nadja Müller erklärt einleitend den Ablauf der Wahl, für die extra die Wahlkabinen der Stadt Gunzenhausen aufgebaut wurden. „Ein jeder Schüler hat insgesamt vier Stimmen: Zwei sind für die Wahl der Schülersprecher, zwei für die der Verbindungslehrer bestimmt“, erläutert Müller. Für die Stephani-Schüler ist dies kein Neuland, hatten sie doch zuvor im Unterricht den Prozess des Wahlvorgangs besprochen. Nun wird die Theorie in Form der Schülersprecher-Wahl praktisch umgesetzt.

Nachdem allen dieser Vorgang klar ist, kann es losgehen: „Mehr Turniere“, „Handys im Unterricht“, „ein Schüleraustausch“, „bessere Spielgeräte auf dem Pausenhof“ sind nur einige der Ideen, die von den Kandidaten vorgebracht werden. Dass nicht jeder der Vorschläge auch realistisch und umsetzbar ist, wird schnell klar. „Darum geht es schließlich: Ideen vorbringen, sich darüber austauschen und in eine Diskussion einsteigen“, erläutert Verena Wolf, die zudem landkreisweit für die Koordination der Schülersprecher zuständig ist. Die Jungen und Mädchen liefern sich ganz wie richtige Politiker teils hitzige Wortgefechte, bei denen auf die Ideen der anderen kritisch eingegangen wird. Bestimmen müssen schließlich ihre Mitschüler: Wer hat am meisten überzeugt? Wem trauen sie zu, sich für die Belange aller Schüler am überzeugendsten einzusetzen? Zusammengefasst: Wem schenken die Stephani-Schüler ihr Vertrauen, ihre Schule auch nach außen zu vertreten?

Schülersprecher im Schuljahr 2022/23

Die neu gewählten Schülersprecher der Stephani-Mittelschule: Nami Seitz, Niruban Nimalan
und Sibel Laleli. (von links)

Letztlich ist die Entscheidung ziemlich eindeutig: Niruban Nimalan, der bereits im Vorjahr erster Schülersprecher war, vereint die meisten Stimmen auf sich. Sibel Laleli und Nami Seitz werden als zweite bzw. dritte Schülersprecherin benannt. Als Verbindungslehrer sind Gwen Seeberger und Alfred Pavlovic gewählt. Die Schülersprecher ergänzen zudem die Schülermitverantwortung (SMV). Die hier tätigen Schülerinnen und Schüler unterstützten bereits bei der Wahlarena, unter anderem zählten sie die Stimmen aus.

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Starthelfer-Coaching

Noch vor den Sommerferien wurden an der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen 16 Jungen und Mädchen als neue Tutoren – sogenannte Starthelfer – ausgebildet. Sie übernehmen an ihrer Schule ab September die wichtige Aufgabe, die neuen Fünftklässler beim Ankommen und Eingewöhnen zu unterstützen. Für die Starthelfer zeichnet sich Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger von der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen verantwortlich.

Starthelfer-Coaching

Bei zwei Coachings, die im Garten des städtischen Jugendzentrums stattfanden, wurden die Achtklässler nun für ihren Dienst fit gemacht. Die Schülerinnen und Schüler lernten verschiedene Spiele kennen und erfuhren, wie sie ein ebensolches in ihren fünften Klassen erfolgreich anleiten können. Zudem setzten sie sich damit auseinander, wie wichtig der erste Eindruck ist: Am ersten Schultag sind sie gefordert, sich den Fünftklässlern positiv zu präsentieren. Die Jungen und Mädchen erfuhren theoretische Hintergründe („Man kann nicht nicht kommunizieren“), erarbeiteten sich, wie wichtig Mimik sowie Gestik sind. Diese Erkenntnisse wandten sie in Übungen sogleich praktisch an.

Starthelfer-Coaching

Anhand von Kinderfotos der Jungen und Mädchen ging es schließlich auf eine kleine Zeitreise: „Welche Gefühle und Gedanken hattet ihr an eurem ersten Tag an unserer Schule?“ Mit dieser Aktion sollten sie für die Bedürfnisse der jüngeren Schüler sensibilisiert werden. Ebenso sammelten sie viele Ideen für das Programm, das sie mit ihren fünften Klassen umsetzen möchten. Neben einem Kennenlernspiel und einer Schulhausrallye wird es wöchentliche Aktionen geben. „Vom Projekt der Starthelfer profitieren die älteren wie die jüngeren Schüler“, zeigt sich Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger überzeugt. Während sich die Jugendlichen ausprobieren und ihr Verantwortungsbewusstsein unter Beweis stellen könnten, werde den Kindern das Ankommen an der für sie neuen Schule enorm erleichtert.

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Sitzauflagen für den Pausenhof der Stephani-Mittelschule

Auf Beton sitzt man nicht gut. Aus diesem Grund machten sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b in ihrem Technik-Kurs mit ihrer Lehrerin Sylvia Pienkos darüber Gedanken, wie man im Pausenhof der Stephani-Mittelschule die Sitzblöcke aus Beton etwas aufpeppen kann. Kurzerhand wurde im Unterricht ein Modell erstellt und die Anordnung der Bretter getestet. Dann wurde Lärchenholz besorgt, die Bretter zugesägt, geschliffen und schließlich zusammengeschraubt. Selbst auf das Versenken der Schrauben wurde geachtet, damit sich beim Sitzen niemand an ihnen verletzen kann. Die fertigen Holzauflagen stießen durchweg auf positive Reaktionen bei der gesamten Schulfamilie.

Sitzauflagen für den Pausenhof der Stephani-Mittelschule

Das Bild zeigt einige Schüler des Technik-Kurses mit ihrer Lehrerin Sylvia Pienkos
und Schulleiterin Sandra Wißgott

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Streitschlichter-Seminar-Wochenende

Die Streitschlichter der Stephani-Mittelschule und der Altmühlfranken-Schule Gunzenhausen erlebten drei unvergesslich schöne und mehr als gelungene Tage auf der Burg Wernfels. Unter Anleitung der Jugendsozialarbeiter Denise Mayer (Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen) und Thomas Pfaffinger (Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen) sowie mit tatkräftiger Unterstützung der Praktikantinnen Vinotha Selvarajah und Sofia Arutiunian setzten sich die Konfliktlotsen intensiv mit den Themen Resilienz, Zivilcourage und persönlichen Zielen auseinander. Möglich machten die Bildungsmaßnahme finanzielle Zuwendungen der Sankt Gumbertus Stiftung Ansbach und des Fördervereins der Stephani-Schule.

Streitschlichter 2022 a

„Strahlende und rundum zufriedene Jugendliche stiegen nach Ende des Seminars aus dem Bus“, kann Thomas Pfaffinger berichten. Er zeigt sich seit inzwischen gut 13 Jahren für Ausbildung und Begleitung der Streitschlichter an der Mittelschule verantwortlich. „Wir waren selbst total happy, dass es nun mit unserem Seminar-Wochenende noch geklappt hat“, ergänzt Denise Mayer, die an der Altmühlfranken-Schule tätig ist. Corona-Regelungen hatten eine Durchführung lange unmöglich gemacht und Terminverschiebungen waren nötig. „Jetzt war es endlich möglich – und es hat sich mehr als gelohnt!“

Der erste Tag war geprägt vom Ankommen und dem sich „Wieder-Kennenlernen“. Entsprechend galt es, nach entsprechenden Spielen die Gruppenregeln zu besprechen und sich vor Ort zurecht zu finden. Zudem wurde das „Buddy-System“ eingeführt, bei dem jeder Teilnehmer eine Person zugelost bekam, zu der er während des Aufenthalts besonders freundlich und hilfsbereit sein sollte. Nach dem Mittagessen erkundeten die Teilnehmer bei einer Burg-Rallye schließlich das Gelände sowie den Ort Wernfels. Besonders viel Spaß machten die Foto-Aufgaben, bei denen verschiedene Aktionen des Burglebens dargestellt werden sollten. Abends ging es auf eine Fledermaus-Wanderung: Eine Mitarbeiterin des LBV Muhr am See erläuterte den Jugendlichen spannende Hintergründe rund um das Säugetier. Begeistert zeigten sich die Jungen und Mädchen davon, ausgerüstet mit speziellen Geräten auf Suche nach Fledermäusen zu gehen. Diese verstärken die von den Tieren ausgestoßenen Schallwellen und machen sie für das menschliche Ohr wahrnehmbar. Vor allem rund um die Burg wurden die Teenager fündig und konnten einige Tiere erst hören und dann sehen. „Ebensolche umweltpädagogischen Einheiten sind mir sehr wichtig, damit die jungen Menschen einen Bezug zur Natur- und Tierwelt bekommen“, macht Pfaffinger deutlich.

Streitschlichter 2022 c

Im Fokus des nächsten Vormittags stand die Auseinandersetzung mit der Frage „Wie gehe ich damit um, wenn es einmal schief läuft im Leben?“. Die pädagogische Bearbeitung dieses Themas und die psychische Stärkung der Jugendlichen setzten Pfaffinger und Mayer ganz bewusst auf die Agenda des Seminars: „Psychisch starke Streitschlichter können für ihre Mitschüler starke Vorbilder sein.“ In vier Workshops erarbeiteten sich die Jungen und Mädchen Möglichkeiten, mit Stress umzugehen. Unter anderem packten sie sich eine Art „Notfall-Apotheke“, in der mögliche „Medikamente“ wie Schlafen, mit jemanden Reden, Spazieren gehen oder Sport im Umgang mit Gefühlen wie Trauer, Wut oder Einsamkeit ihren Platz fanden. „Die Kids zeigten sich sehr offen und aufgeschlossen auf die doch auch ernste Thematik. Es ergaben sich bei den Workshops viele wertschätzende und ehrliche Gespräche“, schildert Mayer.

Zum großen Erfolg des Seminars trug bei, dass alle Teilnehmer tagsüber ihre Smartphones abgeben mussten. Auch die Begleitpersonen nahmen sich hier nicht aus und erlebten selbst, „wie heilsam und wohltuend eine Zeit ohne ständige Erreichbarkeit und soziale Medien sein kann“. Entsprechend intensiv war der soziale Austausch und das Miteinander der gesamten Gruppe. Freie Zeit wurde dazu genutzt, Brettspiele zu machen, Tischtennis oder Fußball zu spielen oder – für viele das absolute Highlight – im zur Burg gehörenden Pool zu schwimmen. Über die drei Tage hinweg entstand hierdurch ein entspanntes und harmonisches Miteinander. „Natürlich gab es auch kleine Spannungen, aber die konnten wir gemeinsam alle gut klären“, erzählen die beiden Sozialpädagogen.

Streitschlichter 2022 b

Der Nachmittag war letztlich ganz dem Thema Zivilcourage gewidmet. Anhand mehrerer Übungen erarbeiteten die Schüler, wie ein sinnvolles Opfer- und Helferverhalten aussehen kann, wie wichtig es ist, zu seiner eigenen Meinung zu stehen und welche Dynamiken ablaufen, wenn andere Menschen ausgegrenzt werden und wie man hierauf reagieren kann. Im Kopf voll mit vielen theoretischen Inhalten, konnten die Schüler bei einer kleinen „Kreativ-Werkstatt“ noch Leinwände gestalten. Die Abendstunden vertrieb sich die Gruppe mit dem Rollenspiel-Klassiker „Werwolf“. Dieses interaktive Spiel wurde zum absoluten Renner und auch hier merkte man, wie sehr alle das Miteinander genossen.

Seinen Abschluss fand das Seminar noch im Thema „Sich Ziele setzen“. Die Jungen und Mädchen machten sich Gedanken, welche persönlichen Ziele sie sich in den nächsten Wochen und Monaten setzen möchten. Dabei führte ihnen eine Übung vor Augen, welche Hemmnisse und Hindernisse auf dem Weg dorthin auftreten können und wie man diese positiv überwinden kann. Auf einem Zettel war beispielsweise zu lesen: „Weniger Zeit am Handy zu verschwenden.“ In einem waren sich bei der folgenden Feedback-Runde alle einig: Die Zeit beim Seminar selbst war ganz sicher nicht verschwendet, sondern die Tage waren zu einem unvergesslichen Gemeinschaftserlebnis geworden.

Fotos: Sofia Arutiunian

 

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Spendenaktion Krapfen für die Ukraine

Friedenstaube

Die Schülermitverantwortung (SMV) der Stephani-Mittelschule initiierte eine Spenden-Aktion zugunsten der vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen. Die Jungen und Mädchen konnten 700,00 € sammeln, die nun an den Lions Club Gunzenhausen gespendet werden. Die Gelder sollen schließlich geflüchtete Familien aus der Ukraine in Gunzenhausen und Umgebung unterstützen. Mit ihrer Aktion schloss sich die SMV einem Angebot der Bäckerei Kleeberger an: Diese hat aktuell „Ukrainer-Krapfen“ für einen guten Zweck im Sortiment. Die Schüler verkauften die „Ukrainer“ im Pausenhof und sammelten weitere Spenden.

„Die Bilder und Nachrichten des Krieges lassen aktuell keinen kalt“, macht Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger von der Diakonie deutlich. „Die Geschehnisse in der Ukraine beschäftigen unsere Schüler sehr“. In vielen Gesprächen und Unterrichtsstunden wird die Situation thematisiert und pädagogisch aufgearbeitet. Auch die Jungen und Mädchen, die sich in der SMV der Stephani-Mittelschule engagieren, haben sich damit auseinandergesetzt und überlegt, wie sie konkrete Unterstützung leisten können. Rasch kam die Idee auf, sich dem Projekt der Bäckerei Kleeberger anzuschließen. Unter Leitung von Lehrerin Nadja Müller und Thomas Pfaffinger wurde die Spenden-Aktion innerhalb weniger Tage auf die Beine gestellt. Um die Kinder und Jugendlichen des Weiteren für die Situation in der Ukraine, insbesondere der leidenden Menschen zu sensibilisieren, wurde die Idee aufgegriffen, Friedenstauben im Unterricht zu gestalten. Diese schmücken nun die zahlreichen Fenster der Klassenzimmer, sorgen für eine bunte Atmosphäre und „untermauern zudem die Notwendigkeit der friedlichen Konfliktlösung“, wie Nadja Müller betont.

Die Schülermitverantwortung (SMV) der Stephani-Mittelschule unterstützt mit dem Erlös aus dem Verkauf von „Ukrainern“ der Bäckerei Kleeberger vom Krieg bedrohte Menschen in der Ukraine.Die Schülermitverantwortung (SMV) der Stephani-Mittelschule unterstützt mit dem Erlös aus dem Verkauf
von „Ukrainern“ der Bäckerei Kleeberger vom Krieg bedrohte Menschen in der Ukraine.

Der Pausenverkauf der „Ukrainer-Krapfen“ wurde zu einem vollen Erfolg: Innerhalb von sieben Minuten waren die 200 „Ukrainer“ ausverkauft. Darüber hinaus gaben viele Schüler und Lehrer eine freiwillige Spende, sodass die SMV am Ende die stolze Spendensumme in Höhe von 700,00 € verkünden konnte.

Lehrerin Nadja Müller (links) und Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger (rechts) nahmen die „Ukrainer“ von Udo Kleeberger von der Bäckerei Kleeberger in Empfang.Lehrerin Nadja Müller (links) und Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger (rechts) nahmen die „Ukrainer“ von Udo
Kleeberger von der Bäckerei Kleeberger in Empfang. Schüler verkauften die Krapfen dann im Pausenhof.

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Spende von Fair-Trade-Bällen durch den Lions Club Gunzenhausen

Die Stadt Gunzenhausen hat sich auf den Weg zur FAIRTRADE-TOWN gemacht. FAIRTRADE- TOWNS fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer gewinnbringenden Vernetzung von Aktiven aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich vor Ort gemeinsam für den fairen Handel stark machen. Die Akteure sehen sich als Vorreiter, die etwas zum Positiven verändern möchten. Das Engagement vieler Menschen zeigt, dass eine Veränderung möglich ist und dass jede und jeder etwas bewirken kann.
Für die erfolgreiche Zertifizierung zur FAIRTRADE-TOWN muss eine Kommune verschiedene Kriterien erfüllen. Ein Kriterium fordert, dass Schulen, Vereine und Kirchen aktiv eingebunden werden. Es ist Aufgabe dieser gesellschaftlichen Institutionen, die Öffentlichkeit durch umfassende Informations- und Bildungsmaßnahmen für die Anliegen fairen Handelns sensibel zu machen und auch selbst Produkte aus fairem Handel anzubieten.
Der Lions Club Gunzenhausen unterstützt die FAIRTRADE-Initiative der Stadt Gunzenhausen mit verschiedenen Vorhaben. Eines ist die Spende von je zehn Fußbällen aus fairem Handel an die Gunzenhäuser Schulen und Vereine. Diese sind nicht nur nachhaltig und fair produziert, sondern tragen auch das FAIRTRADE-Logo. Dadurch sollen sie neben dem Spaß am Ballspiel auch die Idee transportieren.

Fair-Trade-Bälle vom Lions Club Gunzenhausen


Diese Bälle wurden am Mittwoch, dem 23 . Februar 2022 den Gunzenhausener Schulen durch Vertreter des Lion Clubs Gunzenhausen überreicht. Wir bedanken uns sehr herzlich für die großzügige Spende.

Sandra Wißgott, Rektorin

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Spendenaktion der SMV

Die Schülermitverantwortung (SMV) der Stephani-Mittelschule zeigt Herz und unterstützt auch in diesem Jahr die Aktion „Wunschbaum“ der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen: Die Jungen und Mädchen sammelten an ihrer Schule Spenden für den guten Zweck. Sie überreichten nun die Gutscheine an Sozialpädagogin Irene Steiner von der Kirchlichen Allgemeinen Sozialberatung, die diese pünktlich zum Weihnachtsfest an bedürftige Kinder sowie Jugendliche weitergeben wird.

Mit einem Informationsbrief sowie einer Durchsage warben die Mitglieder der SMV bei ihren Mitschülern darum, dass diese die Aktion „Wunschbaum“ unterstützen. „Den Jugendlichen war es gerade in dieser Zeit sehr wichtig, etwas für bedürftige Menschen zu tun“, macht Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger deutlich. Rasch war klar, dass die Jungen und Mädchen sich wünschten, andere Gleichaltrige, denen es finanziell nicht so gut geht, zu unterstützen. „Am besten jene, die hier direkt in Gunzenhausen wohnen“, schildert Lehrerin Nadja Müller, die sich zusammen mit Thomas Pfaffinger für die Betreuung der SMV verantwortlich zeigt. Als Empfänger der diesjährigen Spendensammlung wurde deshalb die Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen auserkoren. Sozialpädagogin Irene Rottler-Steiner, die für die Aktion „Wunschbaum“ in Gunzenhausen zuständig ist, zeigte sich begeistert und informierte die Schüler bei einem Treffen über Hintergründe, Ziele und Möglichkeiten des Projektes. Wichtig ist Rottler-Steiner, „dass jeder Euro zählt und auch jeder Euro, der gespendet wird, direkt bei den Menschen ankommt.“ Dies überzeugte die Stephani-Schüler und sie machten sich mit Tatkraft ans Werk.

Konkret ging es an das Verfassen eines Informationsbriefes, der an alle Schüler ausgegeben wurde. Parallel dazu holten die Jugendlichen die Flyer zur Aktion und Spendenboxen ab. Anschließend wurde die Spendenaktion in allen Klassen vorgestellt, hierzu gab es extra eine Durchsage. Ebenso wurde bei den Eltern und Lehrkräften um Unterstützung geworben. In den Folgetagen kamen die Schüler erneut in die Klassen, sammelten die Spendengelder ein, die schließlich zur KASA gebracht wurden. Das Spendengeld wurde gezählt, die Mitglieder der SMV erfuhren, welche Summe sie zur Verfügung haben, um damit Gutscheine zu kaufen.

Am Wunschbaum, der bei der Sparkasse in Gunzenhausen aufgestellt ist, konnten sich die Schüler schließlich Gutscheine abnehmen. Hierauf sind beispielsweise Wünsche wie Schuhe, Spielsachen oder Drogerieartikel notiert. Die Stephani-Schüler werden nun in die Läden gehen und dort die Gutscheine erwerben. Diese werden noch vor dem Weihnachtsfest an Kinder weitergegeben, in deren Familien nicht genug Geld für Weihnachtsgeschenke oder ein Weihnachtsessen zur Verfügung steht. „Es ist ein tolles Gefühl, anderen etwas Gutes zu tun“, freut sich unter anderem Schüler Arianit Blakaj, der sich bereits das zweite Jahr in der SMV engagiert. Gemeinsam mit seinen Mitschülern kann er dazu beitragen, dass es unter den Weihnachtsbäumen in Gunzenhausen strahlende Kinderaugen gibt.

Für genauere Informationen zum „Wunschbaum“ können sich Interessierte direkt an Frau Irene Rottler-Steiner in Gunzenhausen (Tel. 0170 7213866) wenden. Zudem gibt es die Möglichkeit, sich auf der Homepage der Diakonie zu informieren: http://www.diakonie-wug.de.

Wer die diesjährige Wunschbaum-Aktion direkt unterstützen möchte, kann dies weiterhin tun. Hierzu hat die Diakonie ein Spendenkonto bei der Sparkasse Gunzenhausen eingerichtet: IBAN DE65 7655 1540 000 7360 41, BIC: BYLADEM1GUN.

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Neuer 3D-Drucker für die Schule

Sparkasse und Förderverein der Gunzenhäuser Stephani-Schule spenden dem schuleigenen Medienlabor einen hochwertigen 3D-Drucker 

Ultimaker S3

Eine jede Schule wünscht sich wohl einen derart aktiven Förderverein, wie ihn die Stephani-Grund- und Mittelschule vorweisen kann. So prägt der Verein seine Bildungseinrichtung nicht nur ideell, sondern regelmäßig auch finanziell und materiell. Nutznießer sind Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrkräfte profitieren von den unterschiedlichen Projekten und Aktionen. Das große Engagement wird auch außerhalb der Schulmauern wahrgenommen und so konnte der Verein in diesem Jahr selbst eine großzügige Spende der Vereinigten Sparkassen Gunzenhausen entgegennehmen. „Eine Investition in die Bildung unserer Kinder rechnet sich kurzfristig vielleicht nicht, zahlt sich langfristig aber immer aus“, so Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, der auch 1. Vorstand des Fördervereins ist. „Wir danken den Vereinigten Sparkassen Gunzenhausen für die Spende und haben diese für ein technologisches Projekt am Puls der Zeit verwendet.“

Im zurückliegenden Jahr gelang es Schulrektorin Sandra Wißgott mit großem Engagement und mit Unterstützung durch die Stadt Gunzenhausen ein viel beachtetes Medienlabor einzurichten. „Als Referenzschule für Medienbildung wollen wir fachliche Akzente setzen und unseren Schülerinnen und Schülern beste Bedingungen in Sachen Medienerziehung bieten“, betont Sandra Wißgott. „Unsere Gesellschaft wird immer technischer und das Interesse an digitalen Prozessen nimmt immer mehr zu. Unser Medienlabor ist eine wahre Schatzkammer der Wissensvermittlung und Grundlage für moderne Medienerziehung.“

In den Räumen des Medienlabors geht es, im Gegensatz zum „normalen“ Unterricht, nicht um das „klassische“ Erlernen der notwendigen Office -und PC-Fähigkeiten. Vielmehr erlernen die Kinder und Jugendlichen den spielerischen Umgang mit Programmiertechniken und erleben erste Praxisstunden im Fach Informatik. Dazu stehen den Schülerinnen und Schülern verschiedene Linux-Systeme, Mini- und Mikrocontroller zur Verfügung, die dabei helfen kreativ zu werden und selbstständig eigene Projekte zu entwickeln oder zu verbessern.

Bereits seit 2015 wird in der Stephani-Mittelschule ein 3D-Drucker mit viel Erfolg im Unterricht und in Arbeitsgruppen verwendet. Aus diesen positiven Erfahrungen heraus entstand der Wunsch der Schulleitung, das Medienlabor um ein Gerät zu ergänzen, das sich auf dem technisch neuesten Stand befindet. Fachleute wissen, dass solche hochwertigen und professionellen Geräte nicht gerade zum „Schnäppchenpreis“ zu haben sind. An dieser Stelle kam nun der Förderverein der Stephani-Grund- und Mittelschule ins Spiel, der sich finanziell an den Anschaffungskosten beteiligte. Auf die Spende der Vereinigten Sparkassen Gunzenhausen legte dieser aus eigenen Mitteln noch einmal einen großzügigen Geldbetrag drauf, womit dann das gewünschte Gerät beschafft und der Schule zur Verfügung gestellt werden konnte.

Übergabe des 3D-DruckersÜbergabe des 3D-Druckers (von links: Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, Rektorin Sandra Wißgott,
Verwaltungsinformatiker Stephan Zwitzler, Fachlehrer Martin Häring)

Auszubildende Alina Loy und Verwaltungsinformatiker Stephan Zwitzler von der städtischen Fachstelle für Informations- und Kommunikationstechnik haben das Gerät betriebsfertig eingerichtet, so dass dem Einsatz im Medienlabor nichts mehr entgegensteht. Genutzt wird der Drucker beispielsweise im praktischen Unterricht von Martin Häring, Fachlehrer für Technik an der Stephani-Schule.

Bilder und Text: Manuel Grosser, Gunzenhausen

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Halloween-Aktion der SMV

Die Schülermitverantwortung (SMV) der Stephani-Mittelschule sorgte mit zwei Aktionen in der Woche vor den Herbstferien für eine gruselige Atmosphäre im Schulhaus: Für die fünften und sechsten Klassen wurde ein Kürbis-Schnitz-Wettbewerb veranstaltet, die höheren Jahrgänge erwartete ein Dekorations-Contest um „Das gruseligste Klassenzimmer“. Für die Siegerklassen gab es Süßigkeiten-Pakete und Gutscheine zu gewinnen.

„Beide Angebote stießen auf sehr große Resonanz und wurden von den Jungen und Mädchen mit viel Kreativität umgesetzt“, freuen sich Lehrerin Nadja Müller und Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger von der Diakonie. Die beiden haben in diesem Schuljahr die Betreuung der SMV übernommen. Die Ideen für die Aktionen kommen dabei direkt von den Schülern selbst, Müller und Pfaffinger unterstützen sie bei der Umsetzung. In einem ersten Schritt wurden so Flyer gestaltet und die beiden Wettbewerbe schließlich in den Klassen vorgestellt. Die Fünft- und Sechstklässler zeigten sich begeistert, bewiesen beim Aushöhlen und dem anschließenden Schnitzen viel Kreativität. Die Siebt- bis Neuntklässler machten sich sogleich an die Halloween-Dekoration ihrer Klassenzimmer. Bei der abschließenden Besichtigung der Räume gab es unter anderem reichlich Fledermäuse, Vampire und „blutige Hände“ zu sehen. „Viele Lehrer hatten den Kunstunterricht genutzt, um mit den Jungen und Mädchen gemeinsam zu basteln“, erzählt Nadja Müller. Dabei entwickelte sich rasch eine tolle Dynamik in den Klassen und das Dekorieren wurde zu einem Gemeinschaftserlebnis.

Die Auswahl des Sieger-Kürbisses und gruseligsten Klassenzimmers fand dann im Rahmen des wöchentlichen SMV-Treffens statt. In Form des „Spinnen-Kürbis“ der Klasse 5aG war der Gewinner rasch gefunden. Da sich alle Klassen sehr viel Mühe gegeben hatten, sollte es aber keine Verlierer geben. So brachten die SMV-Mitglieder alle abgegebenen Kürbisse mit Süßigkeiten gefüllt zurück in die jeweiligen Klassen. Über den Hauptgewinn – einen Eisdielen-Gutschein – für ihr dekoriertes Klassenzimmer durften sich die Schüler der Klasse 9cM freuen.

Hallpween 2021

Über eine positive Resonanz an ihren Wettbewerben „Kürbis schnitzen“ und „Das gruseligste Klassenzimmer“ freuten sich die Mitglieder der Schülermitverantwortung der Stephani-Mittelschule.

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Abschluss der Starthelfer

Mit einem gemeinsamen Besuch des Kinos Movieworld in Gunzenhausen endete die diesjährige Tätigkeit der Starthelfer der Stephani-Mittelschule. Die als Tutoren tätigen Neuntklässler sahen zusammen mit ihren Fünftklässlern den Film „Die Schule der magischen Tiere“ an. In den vergangenen Wochen konnten die jüngeren Schüler eine Vielzahl von Aktionen erleben – dies stärkt nachhaltig die Schulgemeinschaft, war aber auch eine Herausforderung für die Neuntklässler, die laut Sozialpädagogen Thomas Pfaffinger „viele Erfahrungen im Umgang mit Kindern sammeln konnten.“ Ermöglicht wurde das Projekt durch finanzielle Zuwendungen des Fördervereins der Stephani-Mittelschule sowie durch die St. Gumbertus Stiftung Ansbach.

„Ich habe gelernt, dass ich mehr Geduld im Umgang mit Kindern haben muss“, schildert Tutorin Sarah Schott. Ihre Starthelfer-Kolleginnen Sonia Ulinic und Stefania Bora stimmen ihr zu: „Bei den Aktionen mit den Fünftklässlern kam es nicht darauf an, alles perfekt zu machen. Vielmehr war wichtig, mit Spaß und Freude dabei zu sein.“ Oft war es eine für sie neue, unbekannte Rolle, in die die Neuntklässler schlüpfen mussten: „Es war wirklich schwierig, auch mal eine Spaßbremse zu sein und den jüngeren Schülern sagen zu müssen, was sie machen sollen.“

Trotz aller Herausforderungen haben sich die Neuntklässler „sehr tapfer geschlagen“, wie es Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger zusammenfasst. „Ebensolche Lernprozesse und Erfahrungen sind mir für die Tutoren sehr wichtig. Sie können in einem geschützten Rahmen stattfinden.“

StarthelferDer Spielplatz in Wald war das Ziel der Abenteuerwanderung. Die Tutoren der Klasse 5b
hatten sichtlich Freude bei der Aktion mit ihren Fünftklässlern. (Foto: T. Pfaffinger)

Die Neuntklässler waren seit Schuljahresbeginn für jeweils eine fünfte Klasse zuständig, führten anfangs Kennenlernspiele, eine Schulhausrallye sowie anschließend wöchentlich verschiedene Angebote durch. Die Bandbreite reicht hier von Minigolf-Turnieren, Schnitzeljagden durch die Stadt, Kochen und Backen im Jugendzentrum, Spielenachmittage bis hin zu Abenteuerwanderungen. „Die Resonanz war super, teils waren fast die kompletten fünften Klassen mit dabei“, freut sich Pfaffinger.

StarthelferDie Tutoren der Klasse 5c hatten mit ihren Fünftklässlern während
der Aktion „Sport & Spiel“ eine Menge Spaß. (Foto: T. Pfaffinger)

Diese hohe Resonanz war aber auch eine Herausforderung für die Tutoren: Es gab natürlich gelegentlich Konflikte zwischen den jüngeren Schülern, bei denen es galt, einzugreifen. Auch in den jeweiligen Tutoren-Teams lief nicht alles spannungsfrei. „Wir mussten uns erstmal zusammenraufen“, macht die 14-jährige Sarah Schott noch deutlich. „Dazu saßen wir nicht nur einmal zusammen, um eine gemeinsame Linie zu finden.“ Unter dem Strich ist es schließlich gelungen, die Fünftklässler positiv in ihren ersten Wochen an der Stephani-Schule zu begleiten. „Die jüngeren Schüler suchen immer wieder in den Pausen den Kontakt zu den Älteren und fragen bei Problemen direkt bei ihnen nach“, erläutert Pfaffinger. Er freut sich abschließend auch, dass „die älteren Schüler sichtlich an den Herausforderungen der vergangenen Wochen und ihrer Tätigkeit gewachsen sind.“

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Telepräsenzroboter

Der Telepräsenzroboter AV1 hilft Kindern und Jugendlichen mit einer Langzeiterkrankung wieder Anschluss an die Schule und ihr soziales Leben zu finden. Er fungiert als ihre Augen, Ohren und Stimme und vertritt sie überall dort, wo sie physisch nicht sein können, da sie sich im Krankenhaus oder zu Hause befinden. Der AV1 wird im Klassenzimmer auf der Schulbank platziert, während sich die Schülerin oder der Schüler von zu Hause oder dem Krankenbett mit dem Avatar verbindet. Der AV1 hat eine eingebaute Kamera und ein Mikrofon, um per Live-Stream den Präsenzunterricht zu übertragen. Über die AV1-App steuert die Schülerin oder der Schüler den AV1, dreht den Kopf, sieht den Stream und hört, was um den Avatar herum geschieht. Für die Verwendung der App ist ein mobiles Endgerät, sprich ein Tablet oder großes Smartphone nötig.

 

Übergabe Telepräsenzroboter AV1

Schulleiterin Sandra Wißgott, Erster Bürgermeister
Karl-Heinz Fitz, EDV-Abteilung Michael Pentza (Foto: M. Grosser)

Die Stephani-Mittelschule Gunzenhausen hat einen dieser Telepräsenzroboter AV1 zur Unterstützung langzeiterkrankter Schüler angeschaft. Erster Bürgermeister Karl-Heinz Fitz übergab am 27. Oktober 2021 diesen Telepräsenzroboter nach einer kurzen Demonstration der Funktion durch Mitarbeiter der EDV-Abteilung der Stephani-Mittelschule. Ein herzlicher Dank für diese Unterstützung ergeht hiermit an unseren Sachaufwandsträger und dessen EDV-Abteilung.

Weitere Informationen unter: https://www.noisolation.com/de/av1

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Zuwendung der St. Gumbertus Stiftung

St. Gumbertus Stiftung

Die St. Gumbertus Stiftung Ansbach unterstützt ehrenamtliche Aktivitäten an der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen: Über eine großzügige finanzielle Zuwendung dürfen sich einerseits die Streitschlichter (1100€) und zudem die Tutoren (400€) freuen.

Gegründet wurde die Stiftung im Jahr 2007. Ihr Zweck ist unter anderem die Unterstützung ehrenamtlichen kirchlichen, sozialen und gesellschaftlichen Engagements von Einrichtungen.

Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger, der als Mitarbeiter der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen an der Mittelschule tätig ist und sich an die Stiftung wandte, überbrachte den Konfliktlotsen die frohe Botschaft während eines gemeinsamen Ausflugs: „Die Begeisterung bei den Schülern war natürlich riesig.“ Das Geld wird für das Seminar-Wochenende verwendet und hier dringend für die Durchführung benötigt. Geplant ist die Bildungsmaßnahme für das Frühjahr 2022. Während eines dreitägigen Aufenthalts auf der Burg Wernfels sollen sich die Jungen und Mädchen mit für die Mediation relevanten Inhalten auseinandersetzen. „Außerdem steht eine Stärkung des Wir-Gefühls im Mittelpunkt.“

Darüber hinaus wird durch die Gumbertus Stiftung die ehrenamtliche Tätigkeit der Starthelfer (Tutoren) gefördert: Seit Beginn des Schuljahres veranstalten die Neuntklässler für „ihre fünften Klassen“ vielfältige und abwechslungsreiche Aktionen. „Von einer Schnitzeljagd, Minigolf-Turnieren, Abenteuerwanderung bis zu Backen und Kochen im Jugendzentrum war bisher eine Menge geboten“, berichtet Thomas Pfaffinger.

Insgesamt werden an der Stephani-Mittelschule ehrenamtliche Tätigkeiten großgeschrieben: Neben den Streitschlichtern, Starthelfern gibt es noch die als Security tätigen Neuntklässler. In der Schülermitverantwortung (SMV) engagieren sich zudem Jungen und Mädchen, um das Leben an der Schule mit Projekten lebendiger zu gestalten.

WEir sagen Danke!

Die Streitschlichter der Stephani-Mittelschule sagen „Danke“ an die St. Gumbertus Stiftung Ansbach. Die Stiftung unterstützt die Tätigkeit mit einer Zuwendung über 1100€. (Fotografin: Vinotha Selvarajah)

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Schülersprecher im Schuljahr 2021/22

Nur wenige Tage nach der Bundestagswahl durften die Schülerinnen und Schüler der Stephani-Mittelschule in Gunzenhausen an die Wahlurnen und ihre Stimmen abgeben: Rund 360 Jungen und Mädchen waren dazu aufgefordert, aus ihrer Mitte die Schülersprecher sowie Verbindungslehrer zu bestimmen. Lehrerin Nadja Müller und Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger organisierten die Veranstaltung, sie erhielten dabei tatkräftige Unterstützung durch die Schülermitverantwortung (SMV).

Wahlarena

„Acht Schüler kandidierten für das Amt des Schülersprechers, wobei die Vertreter aus den Klassen sieben bis neun kamen“, erläutern Müller und Pfaffinger die Hintergründe. „Der Schülersprecher ist sozusagen der Klassensprecher für die gesamte Schule.“ Die Gewählten setzen sich für die Belange ihrer Mitschüler ein und bringen diese beispielsweise in Gesprächen mit der Schulleitung an. Eine äußerst verantwortungsvolle Aufgabe, die es jedes Jahr aufs Neue an der Schule zu besetzen gilt. Im Vorfeld lief deshalb die Kandidatensuche in allen Klassen: Die Schüler konnten sich selbst vorschlagen oder ihre Klassenkameraden als mögliche Anwärter ins Spiel bringen. Anschließend wurde in Vorgesprächen abgeklärt, wer sich das Amt tatsächlich zutraut. Die verbliebenen Aspiranten hatten nun die Aufgabe, mit Wahlplakaten auf sich aufmerksam zu machen und sich mit ihren Zielen und wichtigsten Anliegen kurz darzustellen. Im Unterricht setzten sich zudem vorab alle Schüler mit der Wahl und deren Grundsätzen auseinander. So waren am Wahltag alle gut vorbereitet und wussten, was zu tun war.

smv

Richtig spannend wurde es in der „Wahl-Arena“ der Schule, die in der Turnhalle stattfand und gemäß den geltenden Corona-Bestimmungen ausgerichtet war. Moderiert von Nadja Müller, Thomas Pfaffinger und Praktikantin Vinotha Selvarajah stellten sich die Kandidaten hier dem Votum. Ein jeder hatte eine Rede vorbereitet, anhand derer es galt, die Mitschüler zu überzeugen. Ideen wie ein neuer Kaffee- und Teeautomat oder verschiedene Sportturniere wurden vorgetragen. „Den Kandidaten merkte man die Ernsthaftigkeit der Wahl mit zunehmender Dauer der Veranstaltung an, denn es wurde schließlich um jede Stimme gerungen“, wissen die Organisatoren zu berichten. Die Begleitung der Wahl sowie die Auszählung der Stimmen übernahmen schließlich die Mitglieder der SMV, sodass die Wahl nicht nur als demokratischer Prozess erlebbar wurde, sondern als Gemeinschaftserlebnis gelang. Nach einem über vierstündigen Wahlmarathon wurden Niruban Nimalan (173 Stimmen), Stefania Bora (151) und Edris Ali (91) als neue Schülersprecher bekanntgeben. Parallel hierzu bestimmten die Mittelschüler ihre Verbindungslehrer: Lena Fabricius und Thomas Eigenberger entschieden diese Wahl für sich.

SchülersprecherStefania-Maria Bora (9a), Niruban Nimalan (9cM), Edris Ali (9a)

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Streitschlichter im Schuljahr 2021/22

Insgesamt 16 Jungen und Mädchen sind an der Stephani-Mittelschule und an der Altmühlfranken-Schule in Gunzenhausen als Streitschlichter tätig. Sie setzen sich unter Anleitung der Jugendsozialarbeiter Denise Mayer (Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen) und Thomas Pfaffinger (Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen) für ein gewaltfreies Miteinander ein.

Streitschlichter 2021/22

„Konflikte sind alltäglich und gehören zu einem sozialen Lebensraum wie der Schule dazu“, macht Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger deutlich. „Uns geht es darum, auftretende Streitigkeiten ohne Gewalt zu lösen und Lösungen zu finden, die alle Beteiligten zufrieden stellen.“ Die sogenannte „win-win-Lösung“ sei schließlich das große Ziel einer jeden Schlichtung.

Ihr Handwerkszeug haben die tätigen Konfliktlotsen im vergangenen Schuljahr gelernt. Nun zeigen sie am Pausenhof Präsenz und unterstützen ihre Mitschüler, wenn es zu Streitigkeiten kommt. „Als Gleichaltrige können die Streitschlichter die Problemlagen ihrer Klassenkameraden häufig viel besser nachvollziehen als wir Erwachsene dies können“, untermauert Denise Mayer ein Erfolgskriterium des Präventionsprojektes. Bei einem Mediationsgespräch sind deshalb Lehrer, Eltern und auch Sozialpädagogen erstmals außen vor. „Konsequenzen wie Verweise oder Mitteilungen fallen in der Regel weg – ein großer Vorteil für alle Beteiligten“, machen Pfaffinger und Mayer deutlich. Dadurch kann ein Rahmen geschaffen werden, in dem eine geführte Konfliktlösung möglich ist.

Wertschätzung und Verständnis für das Gegenüber seien laut den Fachkräften notwendige Schritte, um die Bereitschaft für ein Beilegen der Streitigkeit zu finden. Deshalb haben die Streitschlichter während ihrer Ausbildung auch Methoden des Aktiven Zuhörens kennen- und anwenden gelernt. Diese kommen schließlich bei einem Tafelsystem zum Einsatz. In ihrem Streitschlichter-Zimmer greifen die Mediatoren auf fünf Tafeln zurück, anhand derer sie durch das Gespräch führen. Dabei durchläuft eine Schlichtung mehrere Phasen: Kennlernen/Einleitung, Konfliktdarstellung, Konflikterhellung, Lösungssuche sowie Abschluss/Vertrag. Alle Schritte leiten die Schüler selbständig an, gehen dabei vor allem empathisch und neutral vor. „Unsere Streitschlichter tragen eine hohe Verantwortung“, macht Thomas Pfaffinger, der bereits seit zwölf Jahren an der Mittelschule tätig ist, deutlich.

Die Ausbildung der Streitschlichter litt im vergangenen Schuljahr stark an den Corona-bedingten Einschränkungen. „Der Aufbau von Kooperations- und Teamfähigkeit ist viel zu kurz gekommen.“ Deswegen sehen die beiden Sozialpädagogen hier Nachholbedarf: „Bei unseren monatlichen Treffen werden wir viel Wert auf Übungen in diesen Bereichen legen.“ Darum geht es für die Streitschlichter demnächst zu einer „Teamchallenge“, die vom Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum in Pappenheim angeboten wird. Hier können die Schüler ihre sozialen Fähigkeiten weiter ausbauen, die sie in der alltäglichen Auseinandersetzung mit Streitigkeiten und Konflikten an ihren Schulen benötigen.

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Gemeinsam Brücken bauen – Sommerschule an der Stephani-Mittelschule

„Gemeinsam Brücken bauen“ – so heißt das Förderprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Dieses Förderprogramm wird auch an der Stephani-Mittelschule angeboten.

Gemeinsam Brücken bauen 2021(Silvia Marianantoni und Heike und Pradelt von links)

„Die letzten beiden Schuljahre waren geprägt von der Corona-Pandemie und Distanzunterricht. Auch wenn wir unsere Schülerinnen und Schüler mit Leihgeräten versorgen und Unterricht per Videokonferenz anbieten konnten, waren wir nicht im Stande ganz so gut auf jedes Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen einzugehen, wie wir es im Präsenzunterricht vermögen.“, erklärt Rektorin Sandra Wißgott. „Für Schülerinnen und Schüler, die das Gefühl haben, pandemie-bedingte Lücken verbessern zu müssen, bieten wir in diesen Sommerferien eine Sommerschule an.“

Insgesamt 13 Mädchen und Jungen aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 lernen seit dem 30.08.2021 in der Mittelschule. Organisiert und betreut wird die Sommerschule von den Lehrerinnen Heike Pradelt und Silvia Marianantoni. „Den Schwerpunkt haben wir auf die Fächer Mathe, Englisch, Deutsch und Deutsch als Zweitsprache gelegt.“, schildert Silvia Marianantoni. „Wir versuchen die Lerneinheiten möglichst frei und interessant für die Kinder und Jugendlichen zu gestalten. Wer freiwillig in den Sommerferien die Schulbank drückt, soll auch Freude haben, in die Schule zu kommen.“, so Heike Pradelt. „Wir nutzen es voll aus, dass wir viel mehr Platz und Ressourcen haben als im normalen Schulalltag. Uns stehen mehrere Klassenzimmer und die Tabletkoffer zur Verfügung.“, schildert die Lehrkraft weiter. Die Kollegin Marianantoni ergänzt: „Auch das Soziale Miteinander kommt in der Sommerschule nicht zu kurz. Die Schülerinnen und Schüler unterstützen sich gegenseitig beim gemeinsamen Lernen – egal ob sie sich davor kannten oder nicht. Ich bin sicher, dass sie durch die Sommerschule einen guten Start ins neue Schuljahr haben.“

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Lob für die Streitschlichter

Mehrmonatige Ausbildung: Die Jungen und Mädchen sind für andere da.

GUNZENHAUSEN - Sieben Mädchen und sechs Jungen der Stephani-Mittelschule und der Altmühlfranken-Schule wurden zu Streitschlichtern ernannt. Sie hatten zuvor eine mehrmonatige Ausbildung durchlaufen und sogar einen kleinen Test schreiben müssen. Künftig stehen sie in den Pausen als Ansprechpartner für die übrigen Schüler zur Verfügung, wenn Aggressivität in der Luft liegt.

Frei und unbekümmert ließen die beiden Streitschlichter Anna Zakaryan und Arianit Blanka die mehrmonatige Ausbildung Revue passieren, die in den Händen von Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger vom Diakonischen Werk und Denise Meyer vom Landratsamt lag. Die Corona-Pandemie erschwerte die Ausbildung. Traf man sich 2020 in den Monaten September, Oktober, November jeweils dienstags zum gemeinsamen praktischen Erlernen und zu vielen Ausbildungsstunden, so ging es in den Monaten danach in den Distanzunterricht.

Lediglich an zwei Seminarwochenenden kam man auf dem Gelände des Jugendzentrums (JUZ) zusammen. Hier gab Thomas Pfaffinger und Denise Meyer in Arbeitsgruppen Tipps und Anregungen, die zum Lösen von Konflikten und Streit gezielt beitragen können. Auch kam die Geselligkeit nicht zu kurz, die unter dem Motto „Zusammenarbeit“ stand. Am Ende der Ausbildung wurden die „Neulinge“ einer Theorie- und Praxisprüfung unterzogen. Ein Dankeschön richteten Anna Zakaryan und Arianit Blakaj an Bäckermeister Udo Kleeberger, weil er an den Seminartagen für das leibliche Wohl sorgte.

„Besondere Schüler und Schülerinnen“

„Ihr seid besondere Schüler und Schülerinnen, die sich ehrenamtlich für andere einsetzen“, waren die lobenden und anerkennenden Worte von Rektorin Sandra Wißgott. Dabei hätten die Jugendlichen viel Freizeit investiert. Auch von Bürgermeister Karl-Heinz Fitz, zugleich Vorsitzender des Fördervereins der Stephani-Grund- und Mittelschule, kamen anerkennende Worte für die Jugendlichen. Seit sieben Jahren sind an der Schule Streitschlichter im Einsatz, die so mit dem Lösen von Streit und Konflikten vertraut sind. Fitz ist der Überzeugung, dass Erfahrung und Wissen aus diesem Ehrenamt „das weitere Leben der Jugendlichen mitprägen.

Geschäftsführer Martin Ruffertshöfer vom Diakonischen Werk erinnerte daran, dass es seit dem biblischen Bruderzwist von Kain und Abel Streitigkeiten gibt. Das gelte für ganze Völker wie für einzelne Familien. Den Jugendlichen bescheinigte Ruffertshöfer Courage. Es gelte, Spannungen und Konflikte zu überwinden.

Die Aufgabe der Streitschlichter besteht darin, bei kleineren Streitereien vermittelnd einzugreifen und die Lehrkräfte zu informieren, wenn es gravierendere Vorfälle gibt. Die Jugendlichen jedenfalls freuen sich auf ihre neue Aufgabe und nahmen stolz ihre Urkunden entgegen.

Die neuen Streitschlichter der Stephani-Mittelschule und der Altmühlfranken-Schule sind: Milena Zakaryan, Dana Schmidt (beide 7a, Stephani-Mittelschule), Mia Stache, Lorena Blakaj (beide 7b), Emanuela Spanic, Florian Fritsch, Tim Lastinger, Romy Pfenninger (alle 7cM), Lucas Schuster (8a), Lukas Apfelbacher (8b), Jule Loy (8bM), Brian Renner, Grigory Utz (beide 8. Klasse, Altmühlfranken-Schule). kuhn

Vertreter der beteiligten Schulen, des Diakonischen Werks und der Stadt Gunzenhausen zollten den 13 neuen Streitschlichtern Anerkennung. (Foto: Horst Kuhn)

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Vorberteitung der Starthelfer auf ihren Dienst

An der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen wurden 14 Jungen und Mädchen auf ihren Dienst als Starthelfer vorbereitet. Die Tutoren übernehmen ab September unter Leitung von Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger die wichtige Aufgabe, die neuen Fünftklässler an der Schule willkommen zu heißen. Hierfür lernten sie in zwei Coachings das nötige Rüstzeug.

„Das Tutorenprogramm ist inzwischen fest an unserer Schule verankert“, erläutert Pfaffinger. Ihm zu folge, tragen die älteren Schüler durch ihr Engagement zu einer positiven Atmosphäre und einem guten Miteinander bei. Zum Start ins neue Schuljahr wird es Kennenlernspiele, eine Schulhaus-Rallye sowie wöchentliche Aktionen für die fünften Klassen geben.

Im Garten des Jugendzentrums traf sich die Gruppe nun, um für ihren Dienst fit gemacht zu werden. Dabei lernten die Achtklässler verschiedene Spiele kennen, erfuhren theoretische Grundlagen der Spielpädagogik. Sie beschäftigten sich auch damit, wie sie bei der ersten Vorstellung in den Klassen einen möglichst guten Eindruck bei den jüngeren Schülern hinterlassen können. „Viele praktische Elemente lockerten das Coaching auf und machten den Jugendlichen sichtlich Spaß“, schildert Thomas Pfaffinger, der als Mitarbeiter der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen an der Mittelschule eingesetzt ist. „Wichtig ist das praktische Ausprobieren“. Die Teenager konnten sogleich trainieren, wie sie sich gekonnt und überzeugend den Fünftklässlern präsentieren.

Starthelfer 2021

Zuvor gab es eine „Zeitreise“ unter der Fragestellung: „Wie habt ihr euch gefühlt, als ihr neu an eine Schule gekommen seid?“ Daran anschließend erarbeiteten sich die zukünftigen Tutoren Eigenschaften, die ein guter Starthelfer haben sollte. Zudem hielten sie Ziele fest, die sie für die jüngeren Schülern erreichen möchten und notierten sich erste Ideen für konkrete Aktionen. „Ich möchte, dass sich die Kinder bei uns an der Schule wohl fühlen und keiner allein am Pausenhof stehen muss“, bringt einer der Teilnehmer seine Motivation auf den Punkt. Das Coaching endete mit Aufgabe, dass die Jugendlichen zwei Spielaktionen vorbereiten sollten. Diese leiteten sie beim zweiten Treffen eigenständig an und setzten die zuvor gelernten theoretischen Inhalte um. Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger zeigt sich begeistert, dass „die Schüler sehr engagiert bei der Sache waren und eine durchwegs lockere, humorvolle Stimmung herrschte.“ Ab September sind schließlich jeweils fünf bzw. vier Schüler für eine fünfte Klasse zuständig.

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Ausbildung der Streitschlichter

Im Rahmen eines 2-tägigen Seminars wurden 13 Jungen und Mädchen der Stephani-Mittelschule und der Altmühlfranken-Schule in Gunzenhausen gezielt auf ihre Tätigkeit als Streitschlichter vorbereitet. Auf der Tagesordnung standen beispielsweise „Die fünf Phasen der Schlichtung“, Methoden der Mediation und viele Übungen zur Kooperation. Die Bildungsmaßnahme, die im Garten des Jugendzentrums (JUZ) stattfand, führten Thomas Pfaffinger, Sozialpädagoge bei der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen, und Denise Mayer, Jugendsozialarbeiterin des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen, durch. Unterstützend brachten sich darüber hinaus die aktiven Konfliktlotsen der Schulen mit ein. Eine Spende der Bäckerei Kleeberger versorgte die Teilnehmer mit leckeren Backwaren.

„Die Corona-Pandemie hat den Verlauf der Streitschlichter-Ausbildung in diesem Schuljahr stark durcheinander gewürfelt,“ schildern Pfaffinger und Mayer, die seit vielen Jahren für die Konfliktlotsen zuständig sind. So musste auch das für März geplante Seminar-Wochenende im Schullandheim Heidenheim ausfallen. Umso glücklicher sind die beiden darüber, dass sie nun an zwei Tagen im Garten des JUZ mit den Schülern die Grundlagen der Mediation theoretisch und vor allem praktisch einüben konnten. „Während des Distanzunterrichts wurden die Inhalte über MS Teams vermittelt“, berichtet Pfaffinger. Dies konnte jedoch kein ausreichender Ersatz für praktische Übungen und soziales Miteinander sein. „Gerade bei den Streitschlichtern ist dies von enormer Bedeutung.“ Sämtliche wichtige gruppendynamische Prozesse fielen erstmal ersatzlos weg. „Nichtsdestotrotz sind wir äußerst hoffnungsvoll, gemeinsam mit den Schülern nun die Ausbildung zu einem erfolgreichen Ende bringen zu können“, freut sich Mayer.

Zu Beginn des Seminars machten alle Schüler einen Corona-Selbsttest. „Hierin sind die jungen Menschen inzwischen geübt und regelrechte Profis“, erläutern die Fachkräfte. Anschließend beschäftigten sie sich mit den fünf Phasen einer Schlichtung. Anhand eines fiktiven Falls wurde der Ablauf erarbeitet und eintrainiert. In drei Workshops setzten sich die baldigen Konfliktlotsen schließlich mit Methoden wie dem „Aktiven Zuhören“, der „Freundlichen Beschwerde“ sowie den „Türöffnern“ auseinander. Der Nachmittag stand unter dem Motto „Zusammenarbeit“: Mit der Übung „Das fliegende Ei“ wurden die Schüler hinsichtlich ihrer Kooperation geschult.

Streitschlichterausbildung

Der Schwerpunkt am nächsten Seminartag lag auf der praktischen Anwendung des gelernten Schlichtungssystems mit vier Tafeln. Hier bewies es sich als großer Vorteil, dass einige der aktiven Streitschlichter mit dabei waren. „Die älteren Schüler gaben erfolgreich ihr Wissen und ihre Erfahrungen an ihre Nachfolger weiter“, macht Denise Mayer deutlich. Auch bei den folgenden Workshops „Eingreifen am Pausenhof“, „Methoden der Lösungssuche“ und „Umgang mit schwierigen Schlichtungen“ leisteten die langjährigen Konfliktlotsen wertvolle Unterstützung.

Eine „Seminar-Rallye“ stand schließlich am Nachmittag an: Nur durch gute Zusammenarbeit konnten die verschiedenen Aufgaben und Fragen bei einem Spaziergang durch Gunzenhausen bearbeitet werden. „Uns war wichtig, nicht nur den Kopf zu fordern, sondern durch Aktivität und Bewegung die nötige Abwechslung zu bieten,“ fasst Thomas Pfaffinger zusammen.

Abschließend wurde noch gemeinsam ein Fazit zum „kleinen Seminar-Wochenende“ gezogen. Die Rückmeldungen der Schüler machten deutlich, dass sie viel Neues gelernt haben, aber ihnen vor allem die Gemeinschaftserlebnisse sehr guttaten.

In den nächsten Tagen gilt es, das theoretische Wissen und die praktischen Kenntnisse bei den anstehenden Prüfungen zum Streitschlichter unter Beweis zu stellen. „Wir sind guter Dinge, dass wir zum neuen Schuljahr fitte und motivierte neue Streitschlichter haben“, zeigen sich Pfaffinger und Mayer abschließend positiv gestimmt.

Streitschlichter

 

 

 

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Informationen zur Deutschklasse

Deutschland ist seit seiner Gründung 1949 ein Einwanderungsland. Im Jahr 2019 zogen ca. 1,5 Millionen Menschen in die Bundesrepublik und bauen sich hier nun ein neues Leben auf: Sprache, Ausbildung oder Arbeit sind mögliche Herausforderungen, die sich Einwanderern stellen. Insgesamt wurde diese Entwicklung durch die Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Einschränkungen ausgebremst. Fakt bleibt aber auch jetzt, dass eine interkulturelle Gesellschaft in Zeiten der Globalisierung dringend schlüssige Konzepte zur Begleitung und Integration ihrer Zuwanderer benötigt. An der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen gibt es aus diesem Grund für Kinder aus Zuwanderer-Familien die Deutschklasse. Diese Klasse wurde im Jahr 2019 im gebundenen Ganztag eingerichtet. Aktuell unterrichtet Silvia Marianantoni die sechszehn Jungen und Mädchen, Thomas Pfaffinger von der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen ist für die sozialpädagogische Begleitung der Schüler zuständig. Die zusätzliche Unterstützung durch einen Schulsozialarbeiter wird mit Mitteln aus dem Europäischen Sozialfond (ESF) gefördert.

Im September herrschte noch ein ziemliches Durcheinander verschiedener Sprachen im Klassenzimmer: Russisch, Bosnisch, Türkisch, Syrisch und Portugiesisch war zu hören. „Inzwischen sprechen die Schüler überwiegend untereinander Deutsch“, freut sich Silvia Marianantoni, die die Leitung der Deutschklasse Anfang des Schuljahres übernahm. „Selbst im durch Corona bedingten Distanzunterricht konnten die Jungen und Mädchen ihre Sprachkenntnisse ausbauen.“ Dennoch ist Marianantoni froh, „dass wieder alle Schüler im Klassenzimmer sitzen“. Im gemeinsamen Austausch und sozialen Miteinander fällt das Lernen doch um ein Vielfaches leichter.

Rektorin Sandra Wißgott macht die Hintergründe der Deutschklasse deutlich: „Zielgruppe sind alle Schüler, die neu ins bayerische Schulsystem einsteigen und über wenig bis keine Deutschkenntnisse verfügen.“ Grundlage des Unterrichts ist hier der Lehrplan Deutsch als Zweitsprache. Die Schülerschaft setzt sich demzufolge vorwiegend aus ausländischen Schülern unterschiedlicher Kulturen und Sprachen zusammen, teils Asylbewerber mit wenigen oder kaum Deutschkenntnissen. Die Altersspanne beträgt zehn bis 16 Jahre. Die Schüler bringen eine unterschiedliche Schulbildung sowie verschiedene Vorkenntnisse in allen Fächern mit. „Jeder Tag ist hier schon eine besondere Herausforderung“, schildert Marianantoni. „Es ist nötig, auf jeden Schüler mit seinem individuellen Bildungs- und Leistungsstand einzugehen und wichtige Förderangebote durchzuführen.“ Insbesondere bei Schülern mit arabischer Sprache und Schrift erweist sich dies häufig als äußerst schwierig. „Hier muss zuerst einmal neben der neuen Sprache auch das deutsche Alphabet und die neue Schreibrichtung eingeführt werden.“

Ziel ist es, dass die Kinder und Jugendlichen so gute Deutschkenntnisse aufbauen, dass diese es erlauben, sich nach und nach in die Regelklasse zu integrieren. Um den Schülern die Integration in die Regelklasse zu erleichtern, wird deshalb laut Wißgott ein Modulsystem angeboten. „Dies ermöglicht es den Jugendlichen, Unterrichtsstunden in den Fächern Mathe, Deutsch, Englisch und Sachkunde in anderen Jahrgangsstufen zu besuchen.“ Der Alltag gestaltet sich darüber hinaus für die Kinder und Jugendlichen sehr abwechslungsreich: Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa gibt es feste Zeiten für Hausaufgaben und Lernen.

Auch der Ausgleich zum Schulstoff kommt nicht zu kurz: Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger führt Projekte wie „Die Naturhelden“ durch oder initiierte aktuell eine Alpaka-Wanderung in Merkendorf. Hinzu kommt die Aufarbeitung von Traumata, die Begleitung zu Terminen, Unterstützung im schulischen und privaten Bereich sowie bei der Suche nach geeigneten Praktikumsstellen. „Wichtig ist mir vor allem, dass die Schüler der Deutschklasse mit den einheimischen Schülern in Kontakt kommen“, stellt der Jugendsozialarbeiter heraus. So nahmen beispielsweise Neuntklässler der Regelklasse erfolgreich am Sportangebot teil. „Hierdurch können Hürden und Vorurteile erfolgreich abgebaut werden.“ Elena Hoffmann vom TV 1860 Gunzenhausen erteilt nachmittags eine Sport-AG – hier kann die Integration durch Sport gezielt begleitet werden. Klassenlehrerin Silvia Marianantoni kann sich zum Schuljahresende hin sehr über die Fortschritte ihrer Schützlinge freuen: „Sprache ist natürlich wichtig, aber vor allem ist es schön zu sehen, wie die jungen Menschen einen festen Platz an unserer Schule und damit langfristig in unserer Gesellschaft finden.“

Alpaka-Wanderung der Deutschklasse im Juni 2021

 

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Interaktive Spielaktion "Schlag den Dani"

Not macht bekanntermaßen erfinderisch. Eben jener Erfindungsreichtum ist aktuell von Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger und seinem Praktikanten Daniel Wittmaier gefordert: Die aktuelle Corona-Zeit bringt vor allem für junge Menschen aufgrund der zahlreichen Einschränkungen weitreichende Entbehrungen mit sich. Viele Tage sind von Eintönigkeit, Langeweile und Passivität geprägt. Um die Heranwachsenden zu motivieren, ihnen Abwechslung zu bieten und sie zu Aktivität zu animieren, entwickeln die beiden verschiedene Online-Angebote. Auf besonders positive Resonanz stieß nun das interaktive Spiel „Schlag den Dani“.

Das Prinzip von „Schlag den Dani“ ist so einfach wie erfolgreich: In verschiedenen Wettbewerben fordert der Praktikant die Jugendlichen heraus, gegen ihn anzutreten. Am Ende soll ein Gesamtsieger feststehen, der sich über einen Gutschein seiner Wahl freuen darf. Um die Aktion möglichst spannend und lebendig zu gestalten, setzen Pfaffinger und Wittmaier neben sehr aktiven Spieleinheiten auf die Begleitung durch Social-Media. „Plattformen wie Instagram sind bei den Jugendlichen äußerst beliebt. Diese bieten die Möglichkeit, Umfragen durchzuführen, Meinungen einzuholen und sogar Live zu streamen“, berichtet der Sozialpädagoge, der an der Stephani-Mittelschule tätig ist. „Das Ganze macht richtig viel Spaß und die Jugendlichen werden aktiv in die Gestaltung miteinbezogen.“ Beispielsweise konnte darüber entschieden werden, welche Challenge als nächstes stattfindet.

Schlag den dani

Pfaffinger und Wittmaier schalten sich bei der Erfüllung der Aufgaben, die überwiegend direkt am Altmühlsee vonstattengehen, „live“ und können so von zahlreichen Jugendlichen, die zu Hause vor dem Bildschirm des Smartphones sitzen, verfolgt werden. „Hierdurch entstand eine unglaubliche Dynamik, die viele motivierte, aktiv teilzunehmen.“ Insgesamt traten 25 junge Menschen etappenweise an, „um den Dani zu schlagen“. Zu Beginn stand die erste Disziplin „Fahrrad fahren“ an: Es galt, mit dem Drahtesel in möglichst schneller Zeit eine Runde um den See zu schaffen. Daniel Wittmaier legte mit 35 Minuten ein gutes Tempo vor. Insgesamt zehn Teilnehmer schafften es, diese Zeit zu toppen und zogen dadurch in die nächste Runde ein.

Eiskalt ging es bei der nächsten Challenge zu: Die Herausforderung bestand darin, in den doch noch etwas kühlen Altmühlsee einzutauchen. Die Badezeit wurde gestoppt. „In der Pubertät suchen Jugendliche die Möglichkeit, sich zu messen und ihre auch körperlichen Grenzen auszutesten. Dies ist aktuell kaum mehr möglich“, macht der Mitarbeiter der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen deutlich. Entsprechend viele nahmen die Challenge an und machten eine besondere Erfahrung, wie einer der Teilnehmer schildert: „Das war das Coolste, was ich bisher in diesem Jahr gemacht habe.“ Auch Praktikant Daniel ließ sich nicht lumpen und hielt es über drei Minuten im kalten Altmühlsee aus.

Beim „Bobbycar-Parkour“ musste schließlich eine zuvor festgelegte Strecke zurückgelegt werden. Auch dieser Wettbewerb wurde mit Zeitmessung am Seeufer bei Schlungenhof durchgeführt. Dabei merkten die Organisatoren schnell, „dass die Teenager mit viel Ehrgeiz bei der Sache waren und sich für eine gute Zeit richtig ins Zeug legten“. Zwei der Jugendlichen schafften es, das von Praktikant Daniel vorgelegte Ergebnis zu schlagen und ins Halbfinale einzuziehen.

Dort hieß die Disziplin „Hau drauf - Extrem“: Es erwartete die zwei verbliebenen Herausforderer ein ganz besonderes Tischtennis-Match: Zwei Sätze mussten gewonnen werden und nach jeder Partie waren noch Liegestütze fällig. „Wir haben ganz bewusst daraufgesetzt, die Aktionen sportlich auszurichten. Fitness und Bewegung sind in Zeiten der Pandemie bei vielen Mangelware.“ Praktikant Daniel zeigte hier wiederum seine Überlegenheit, sodass Teilnehmer Bastian Lucke erst im Nachspiel ins Finale einziehen konnte. Riccardo Ioschici freute sich dennoch sehr über den erreichten dritten Platz.

Das Finalspiel wird nun noch in Form eines Minigolf-Matches über die Bühne gehen. Schon bevor der letztliche Sieger feststeht, sind die beteiligten jungen Menschen – ob aktiv am See oder live vor dem Bildschirm – Feuer und Flamme für die gesamte Aktion. „Viele hoffen auf eine Fortsetzung“, freuen sich die Organisatoren über das Feedback. Es wird spannend, wen es das nächste Mal zu schlagen gilt.

Schulsozialarbeiter

Ein weiteres Mal überlegten sich die Jugendsozialarbeiter des Diakonischen Werkes Weißenburg-Gunzenhausen, Daniela Russer und Thomas Pfaffinger, eine Online-Challenge für die Jugendlichen in Gunzenhausen. Unter dem Motto “Wie haltet ihr euch in Corona-Zeiten fit” wurden die jungen Frauen und Männer dazu aufgerufen, ihre beste sportliche Leistung oder ihren individuellen Trainingsplan einzureichen.

Aktuell sind die Fitnessstudios nach wie vor geschlossen, das Leben in den Sportvereinen ruht zudem. Entsprechend viel Motivation ist von den jungen Menschen gefordert, um weiterhin in Form zu bleiben. Die Kreativität der eingereichten Beiträge machte dies sehr deutlich. „Sportliche Betätigung ist gerade jetzt enorm wichtig. Manch Jugendlicher hat sich deshalb teils aus Leitern oder anderen Haushaltsgegenständen ein Fitness-Set in den eigenen vier Wänden zusammengestellt“, berichten die Fachkräfte. Ebendiesen Erfindungsreichtum gilt es aktuell zu fördern, damit möglichst viele junge Menschen fit und motiviert durch die Zeit der Einschränkungen kommen.

Als Preis für die besten oder kreativsten sportlichen Leistungen erhielten die beiden Gewinner Niklas Wißmüller und Eren Koltuk ein selbst ausgewähltes Fitness-Paket im Wert von 25 €. Daniela Russer und Thomas Pfaffinger kamen persönlich bis an die Haustüre und überreichten den glücklichen Sportlern ihre Preise.

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Alpaka-Spaziergänge

Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger lädt derzeit zu Alpaka-Spaziergängen ein: Im Rahmen seines Angebots der „Tierischen Spaziergänge“ ist die Fachkraft mit jungen Menschen in der Natur unterwegs. Dabei geht es vor allem darum, „mit den Jugendlichen wieder etwas gemeinsam zu erleben und sie gut durch die Zeit des weiterhin andauernden Lockdowns zu bringen“.

„Ich stelle im Arbeitsalltag immer wieder fest, dass einige Jugendliche sich während der vergangenen Monate stark zurückgezogen haben und teils keine realen sozialen Kontakte mehr hatten“, macht Thomas Pfaffinger, der als Jugendsozialarbeiter an der Stephani-Mittelschule tätig ist, deutlich. „Der komplette Rückzug ins Virtuelle kann Depressionen und andere psychische Auffälligkeiten mit sich bringen.“ Umso wichtiger ist es, dass Teenager nun wieder aktiv werden, hinaus in die Natur gehen und etwas Positives erleben. Dieses Bedürfnis griff Pfaffinger gemeinsam mit seinen Kollegen der Diakonie-Jugendarbeit auf und initiiert nun in Zusammenarbeit mit Anne Weeger von Frankenland-Alpaka in Merkendorf die „Tierischen Spaziergänge“.

Alpakawanderung    Alpakawanderung

Foto 1: „Tierische Spaziergänge“ bietet aktuell das Team der Diakonie-Jugendarbeit in Gunzenhausen an. Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger und Schüler Niklas Adolf machten sich mit den Alpakas Moritz und Philippo auf den Weg auf die gut zwei-stündige Wanderung. Foto 2: Selfies sind Pflicht bei einem Alpaka-Spaziergang: Auch Schülerin Mia Stache nutzte die Chance und machte zahlreiche Fotos mit „ihrem“ Alpaka.

Im Vorfeld wurde über die Sozialen Medien durch Posts auf Instagram oder Facebook auf das Angebot aufmerksam gemacht. Die Jungen und Mädchen konnten sich bei den Fachkräften direkt für einen Spaziergang bewerben. Hierzu schickten sie ein kurzes Schreiben, in dem sie schilderten, warum ausgerecht sie die Wanderung verdient hatten.

Angekommen am Zuchtbetrieb von Anne Weeger erfolgte dann die Übergabe der Alpakas Corona-konform - ohne Kontakt. Nach einer kurzen Einweisung und Wegerklärung ging es auch schon los. Als Erstes starteten Praktikant Daniel Wittmaier und Schülerin Mia Stache auf die gut zwei-stündige Wanderung. Vor allem die 12-Jährige war total begeistert von „ihrem“ Alpaka, das sie gekonnt mit sich führte: „Es war ein unbeschreibliches Gefühl, mit diesen friedlichen Tieren zu laufen. Alpakas haben so eine tolle Aura. Die sind einfach richtig süß. Man möchte ihnen am liebsten um den Hals fallen und gar nicht mehr aufhören, sie zu streicheln.“

Während des Spaziergangs wurden natürlich zahlreiche Selfies mit den putzigen Vierbeinern gemacht. Außerdem bot das lockere Laufen eine super Möglichkeit, für viele gute Gespräche.

„Alpakas haben tatsächlich eine total entspannende Wirkung auf Kinder und Jugendliche“, berichtet Thomas Pfaffinger nach seinem Spaziergang, bei dem er Schüler Niklas Adolf begleitete.

 

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Altmühlsee-Lockdown-Rallye und Corona-Quiz

„Schön, dass ihr da wart“, ist nach einem langen Arbeitstag auf dem Diensthandy von Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger zu lesen. Der Jugendsozialarbeiter, der an Stephani-Mittelschule tätig ist, war im Laufe des Nachmittags gemeinsam mit seinem Praktikanten Daniel Wittmaier unterwegs. Er hat Schüler an ihrer Haustüre besucht und damit sichtliche Begeisterung bei den jungen Menschen hinterlassen. Die Jungen und Mädchen erhielten „Lockdown-Pakete“ mit Spielen, einem Bücher-Gutschein und Süßigkeiten. Über diese Preise konnten sich diejenigen freuen, die online über die Plattform MS-Teams an den Angeboten „Altmühlsee-Lockdown-Rallye“ und einem „Corona-Quiz“ erfolgreich teilgenommen hatten. Ermöglicht wurden die Gewinne durch eine finanzielle Zuwendung des Fördervereins der Stephani-Schule.

Altmühlsee-Lockdown-Rallye

Große Freude: Tim Lastinger aus der Klasse 7cM der Stephani-Mittelschule
bekam – mit corona-bedingtem Abstand – ein  „Lockdown-Paket“ mit Spielen,
einem Büchergutschein und Süßigkeiten von Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger
und Praktikant Daniel Wittmaier überreicht. (Foto: Liane Lastinger)

Thomas Pfaffinger erlebt derzeit einen Arbeitsalltag, der aufgrund der Schulschließungen so ganz anders ist als gewohnt. „Aktuell ist enorm viel Kreativität gefordert“, macht er gleich deutlich. Mit tatkräftiger Unterstützung seines Praktikanten initiiert er eine Vielzahl an Online-Angeboten. „Die Schüler sitzen nahezu den ganzen Tag vor dem Bildschirm – egal ob am Handy oder PC. Wir versuchen, sie mit unseren Angeboten zu Bewegung, Sport oder einfach zum Rausgehen an die frische Luft zu motivieren.“ Eine große Gefahr sieht er darin, dass der Distanzunterricht und die massive Reduzierung der sozialen Kontakte psychische Auswirkungen auf die Kinder und Jugendlichen haben. „Einige unserer Schüler hängen schon ziemlich durch.“ Umso wichtiger ist es, für Ablenkung, Spaß und auch Erfolgserlebnisse zu sorgen. Ein Beispiel hierfür ist die bereits genannte „Altmühlsee-Lockdown-Rallye“. Diese konnte von den Fünft- bis Siebtklässlern der Stephani-Schule bearbeitet werden. Allein, zu zweit oder mit der Familie sollten Aufgaben und Fragen rund um den Altmühlsee und dessen Natur gelöst werden – natürlich immer unter Beachtung der geltenden Corona-Regeln. Dabei ging es über Schlungenhof, die Vogelinsel bei Muhr am See hin zum Spielplatz bei Wald. „Im Nachhinein haben uns viele erzählt, dass sie die Rallye tatsächlich für einen Sonntagsspaziergang genutzt haben“, freut sich der Sozialpädagoge. „Manche haben den ganzen See umwandert.“ Einig waren sich letztlich alle Teilnehmer darin, dass es „super viel Spaß“ gemacht hat – „nur das Rätsel am Spielplatz war zu schwer.“

Ein weiteres Angebot, das online geschaltet wurde, war ein „Corona-Quiz“ für die 8. bis 10. Klassen. Die älteren Schüler mussten hier ihr Wissen in Bezug auf das Virus unter Beweis stellen. Zudem wurde abgefragt, wie es den Jugendlichen aktuell geht. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Die meisten kommen ganz gut durch diese Zeit, erleben das Fehlen von Schule und weiteren Angeboten jedoch als sehr langweilig. Den Online-Unterrichts empfinden viele Befragte als äußerst stressig. „Der Tag besteht gefühlt fast nur noch aus Schule“, macht einer deutlich. „Aufgrund der Erfahrungen des ersten Lockdowns haben sich viele junge Menschen Ressourcen angeeignet“, schildert Pfaffinger. „Reale soziale Kontakte fehlen jedoch allen.“ Ein kleiner Ersatz ist eine Workout-Challenge, die weiterhin online läuft: Die Schüler können hier an einem Fitness-Wettbewerb teilnehmen. „Vor allem die Jungs leiden derzeit darunter, dass sie sich sportlich nur stark eingeschränkt auspowern können.“ In dem Wettbewerb treten sie gegeneinander an und können sich trotz Distanz körperlich messen.

Ziel Pfaffingers ist es, trotz Lockdowns mit den Kindern und Jugendlichen in Kontakt zu bleiben. Die Kommunikation läuft nun größtenteils über MS Teams, „bei Notfällen finden aber auch weiterhin Hausbesuche statt“. Dies ist vor allem dann notwendig, wenn Schüler online und auch telefonisch nicht mehr erreichbar sind. In den vergangenen Tagen machten sich Pfaffinger und sein Praktikant schon einige Male auf den Weg, um nach dem Rechten zu schauen. „Da hatten Kinder dann zu Hause erzählt, sie hätten gerade gar keine Schule – oder die Technik streikt“. Um rasch eingreifen und Unterstützung leisten zu können, hält der Mitarbeiter der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen stets Kontakt zu den Lehrkräften. Hinzu kommt, dass er auf diesen Wegen auch die durch den Europäischen Sozialfonds geförderte Deutschklasse weiterhin sozialpädagogisch begleitet. Das Gruppenangebot der „Naturhelden“, das in Zusammenarbeit mit Daniela Russer vom Jugendmigrationsdienst initiiert wird, läuft nun ebenso über MS-Teams. „Aktuell setzen sich die Schüler mit der Tierwelt im Winter auseinander.“ Die Ausbildung der neuen Streitschlichter ist ebenfalls im Online Modus: „Mit aufgezeichneten Rollenspielen und vielen Aufgaben erarbeiten sich die Schüler hier Methoden und Wissen rund um aktives Zuhören sowie Gefühle.“

Zudem bietet Pfaffinger den Jugendlichen bei Bedarf wieder Spaziergänge an der frischen Luft an: „Ein bewährtes Angebot, auf das sie gerne zurückgreifen“. Gemeinsam mit Daniel Wittmaier, der als Schüler der Fachoberschule sein Praktikum ableistet, fühlt er sich auf jeden Fall bestens für die nächsten Wochen Distanz-Unterricht gerüstet. „Wir haben bereits einige weitere Online-Angebote in der Schublade und geben alles, um die Schüler gut durch diese Zeit zu begleiten.“

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Aktion Weihnachtsbaum 2020

Die Schülermitverantwortung (SMV) der Stephani-Mittelschule bittet um Mithilfe:

Bald ist Weihnachten und jeder bekommt Geschenke. Wir möchten auch etwas für einen guten Zweck tun und Kinder beschenken! Dieses Schuljahr bietet die Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen eine Weihnachts-Wunschaktion an, die Kindern aus finanziell schwachen Familien unterstützt.

Es gibt auch bei uns im Landkreis Menschen, die nicht genug Geld für Weihnachtsgeschenke, einen Baum oder ein besonderes Essen zu Weihnachten haben. Diese Menschen dürfen beim Diakonischen Werk einen Wunschzettel ausfüllen und sich einen Wunsch erfüllen lassen. Die Wunschzettel werden dann an die Wunschbäume gehängt. Wer einen Wunsch erfüllen möchte, kann sich einen Zettel abnehmen, ein Päckchen packen und es an einer der Annahmestellen abgeben. Dieses Jahr wird die Aktion aufgrund von Corona in Form von Gutscheinen durchgeführt.

Auch wir möchten bedürftigen Kindern ein Lächeln ins Gesicht zaubern und bitten Euch/Sie, mit einer Geldspende dazu beizutragen. Die Spendengelder werden schließlich für Gutscheine ausgegeben, die wir besorgen und über die Diakonie den Kindern dann zukommen lassen. Damit können sich die Jungen und Mädchen ihre Wünsche erfüllen. Jeder Beitrag von Euch/Ihnen zählt und kommt direkt bei den Kindern an!

Die jeweils zuständigen Schüler werden am Donnerstag, 19.11.2020, in die Klassen kommen und Spenden in einer Box einsammeln. Wir kümmern uns schließlich um die Gutscheine für die Kinder.

Wir danken Euch/Ihnen schon jetzt und wir würden uns freuen, wenn Sie und Ihr/e Kind/er bei dieser Aktion mitmachen. So können wir für hoffentlich möglichst viele leuchtende Kinderaugen an Weihnachten sorgen.

Eine wundervolle Weihnachtszeit wünscht Eure/Ihre SMV

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Naturhelden

Noch vor dem erneuten Lockdown konnte mit der Deutsch-Klasse der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen das Projekt „Naturhelden“ der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen gestartet werden. Daniela Russer, die sich für den Jugendmigrationsdienst verantwortlich zeigt, initiiert das Projekt und erhält bei der Durchführung Unterstützung von Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger. Zielsetzung der umweltpädagogischen Einheiten ist es laut den Fachkräften, „bei den Schülern ein Bewusstsein für die Natur zu schaffen sowie sie zu nachhaltigem Denken und Handeln anzuregen“.

Naturhelden

Die Jungen und Mädchen sind dazu eingeladen, sich mit Themen wie Mülltrennung, Tier- und Artenschutz, Energie sparen oder regionalem Einkaufen auseinanderzusetzen. Um die Unterrichtsstunden möglichst abwechslungsreich zu gestalten, haben sich Russer und Pfaffinger ein besonderes Programm überlegt, das nach Möglichkeit im Freien stattfindet: Es stehen Besuche des Gunzenhausener Recyclinghofes, eines in der Nähe gelegenen Bauernhofes sowie eine Alpaka-Wanderung auf dem Plan. Zusätzlich werden Mitarbeiter des LBV Muhr am See Einheiten zum Artenschutz und dem Thema Wertebewusstsein übernehmen. „Wir möchten die Kinder und Jugendlichen nicht mit inhaltlichen Ausführungen überladen. Dies würde sie auch aufgrund sprachlicher Barrieren rasch überfordern“, betont Russer. „Vielmehr geht es uns um praktisches Tun.“ Ein wichtiger Bestandteil am Ende jedes Treffens wird deshalb sein, die gemachten Erfahrungen kurz und prägnant festzuhalten: Jeder der Teilnehmer erhielt hierfür eine Mappe mit leicht verständlichen Arbeitsblättern – „Das habe ich heute gelernt“ und „Mein Experten-Tipp“ ist unter anderem darauf zu lesen.

Bei der ersten Einheit durften die „Naturhelden“ mit Hacke und Spaten bereits aktiv werden. Sie pflanzten verschiedene Blumenzwiebeln im Garten des Jugendzentrums ein. Außerdem wurden Halloween-Kürbisse geschnitzt. Zuvor beschäftigen sich die Schüler kurz damit, was hinter dem Begriff Klimawandel steckt und welche Auswirkungen diese Entwicklung für jeden Einzelnen haben kann. Zudem gab es Stationen, an denen sie Fragen nach der Waldrodung, dem Wasserverbrauch bei der Herstellung von Kleidung oder der Müllentsorgung nachgingen. „Der Einstieg ist geschafft – nun hoffen wir, dass es baldmöglichst weitergehen kann“, zeigt sich Thomas Pfaffinger erwartungsvoll.

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Vorbereitung auf Halloween

Die Schülermitverantwortung (SMV) der Stephani-Mittelschule organisierte in der Woche vor Halloween einen besonderen Wettbewerb: Die fünften und sechsten Klassen waren dazu aufgefordert, einen Kürbis zu schnitzen. Der Klasse, die das gruseligste Kürbisgesicht einreichte, winkte ein Süßigkeiten-Paket als Preis.

Vorbereitung auf Halloween

„Die Idee für die Kürbis-Aktion kam direkt von den Schülern und wurde von ihnen mit großer Motivation umgesetzt“, schildern Lehrerin Ina Weihrauch und Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger von der Diakonie. Die beiden zeichnen sich für die Betreuung der SMV an der Stephani-Mittelschule verantwortlich. Das Projekt wurde in den unteren Klassenstufen vorgestellt, die älteren Schüler kümmerten sich um die Verteilung der Kürbisse. Die Fünft- und Sechstklässler zeigten sich begeistert vom Wettbewerb, bewiesen beim Aushöhlen und dem anschließenden Schnitzen viel Kreativität. Schließlich wurden die Leuchtkörper von den Neunt- und Zehntklässlern wieder abgeholt. Im Rahmen ihres wöchentlichen Treffens machte sich die SMV an die Auswahl des Siegers. In Form des „Spinnen-Kürbis“ der Klasse 6aG war der Gewinner rasch gefunden. Doch auch die anderen Kürbisse hatten nach Ansicht aller eine Auszeichnung verdient: So gab es am Ende viele freudige Gesichter, als die SMV-Mitglieder alle abgegebenen Kürbisse mit Süßigkeiten gefüllt zurück in die jeweiligen Klassen brachten.

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Werte achten - nachhaltig leben

Mit dem Thema „Werte achten – nachhaltig leben“ setzten sich in den letzten Wochen die Schüler der 8. Jahrgangsstufen an der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen sowie der Altmühlfranken-Schule in Weißenburg und Gunzenhausen auseinander. Die Unterrichtseinheiten wurden konzipiert und durchgeführt von den an den Schulen tätigen Jugendsozialarbeitern Veronika Schmidtpeter, Denise Mayer (beide vom Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen) und Thomas Pfaffinger (Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen). Unterstützung erhielten die Fachkräfte von Sebastian Amler, der als Jugendbeauftragter der Kreisgruppe des Landesbundes für Vogelschutz im Landkreis agiert.  

Werte achten - nachhaltig leben

Nicht erst seit der Fridays For Future-Bewegung ist der Klimawandel und die damit drohenden Auswirkungen von großer Bedeutung für junge Menschen. „Corona hat dieses Thema etwas in den Hintergrund gedrängt“, schildert Veronika Schmidtpeter. „Dennoch haben wir bei unseren diesjährigen Unterrichtseinheiten zum Projekt „Filmendes Klassenzimmer“ ganz bewusst auf den Natur- und Umweltschutz gesetzt. Schließlich ist dieser von elementarer Bedeutung und gerade junge Menschen können aktiv etwas bewirken“.

In einem ersten Schritt setzten sich die Teilnehmer mit der Tier- und Artenvielfalt in unserer Region auseinander. „Gerade die Vogelinsel im Altmühlsee bei Muhr am See bietet vielen Vögeln Heimat und Rastplatz“, macht Sebastian Amler deutlich und freut sich, dass viele der jungen Menschen diese bereits kennen und sogar schon einmal besucht haben. In einem Quiz, das die Jugendlichen auf Tablets über die Lernplattform Kahoot spielten, wurde Wissen hinsichtlich heimischer Tiere wie Turteltaube, Spitzmaus, Kohlmeise, Fledermäusen oder auch Fröschen abgefragt. „Die Jungen und Mädchen waren mit großem Eifer dabei. Es zeigte sich aber auch, wie wenig sie doch häufig über die Tierwelt direkt vor der eigenen Haustüre wissen“, schildert Denise Mayer ihre Beobachtungen während des Projektes.

Im Folgenden waren die Jugendlichen dazu aufgefordert, der Frage „Was ist mir in meinem Leben wertvoll?“ nachzugehen und hierzu in Kleingruppen Plakate zu gestalten. „Bei allen fanden sich materielle Dinge wie Smartphones, Autos oder Geld wieder. Für viele Jugendliche stehen jedoch auch Werte wie Familie, Freunde und Freiheit ganz weit oben“, erläutert Thomas Pfaffinger. Weitere für sie wichtige Werte wie „Sauberes Wasser“, „Gute Luft“ und „Frieden“ brachten die Schüler in den anschließenden Präsentationen zum Ausdruck. Den Fachkräften war es bei diesem Schritt besonders wichtig, „dass die Achtklässler erkennen, dass letztlich alles zusammenhängt und wir den Wert der Umwelt für unser Leben nicht vernachlässigen dürfen.“ So machte einer der Schüler bei der Vorstellung der Ergebnisse deutlich, dass ihm das neueste iPhone ja wenig nütze, wenn er schwerkrank sei.

Bei der Aktion „Stop and Go“ ermittelten die Schüler anhand verschiedener Fragestellungen ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck. Konnten sie auf Aussagen wie „Du kaufst Dir regelmäßig ein neues Smartphone“, „Du kaufst Dir Erdbeeren, Himbeeren und Johannisbeeren dann, wenn Du Lust darauf hast“ oder „Du bist in den letzten zwei Jahren in den Urlaub geflogen“ mit „Ja“ antworten, ging es einen Schritt nach vorne. Am Ende wurde so allen ersichtlich, dass wir letztlich alle auf Kosten unserer Umwelt und den damit verbundenen Ressourcen leben. „Doch ein jeder von uns hat es in der Hand, mit den vorhandenen Rohstoffen schonender umzugehen und vielleicht mal auf etwas zu verzichten“, betonen die Fachkräfte.

Eine große Bedrohung für die Weltmeere und schließlich für uns alle stellt Mikroplastik dar. Hierüber erfuhren die Achtklässler anhand eines Info-Filmes viel Neues. „Innerhalb einer Woche nehmen wir über Lebensmittel so viel Plastik zu uns, wie in einer Kreditkarte enthalten ist“, führte Schmidtpeter den sichtlich erstaunten Schülern vor Augen. Auch dass zur Herstellung eines Hamburgers bis 2400 Liter Wasser benötigt werden, hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Jungen und Mädchen.

Anhand eines Youtube-Videos wurde anschließend die Bedeutung von Markenkleidung kritisch hinterfragt, bevor sich die Schüler bei verschiedenen kurzen Rollenspielen ausprobierten. Schließlich bekam jede Klasse die Aufgabe, ein Drehbuch rund um die Thematik „Werte achten – nachhaltig leben“ zu erarbeiten. Dieses reichen sie nun in einen Wettbewerb mit den anderen Klassen ein. Der Siegerklasse winkt eine Fahrt in die Bavaria Filmstudios München zum Projekt „Filmendes Klassenzimmer“ – sobald Corona es wieder zulässt.

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Wahl der Schülersprecher und Verbindungslehrer

Unter strengen Corona-Hygienebestimmungen wurde an der Stephani-Mittelschule die Wahl der Schülersprecher und Verbindungslehrer abgehalten. Die Abstimmung zum Schülersprecher konnten Anna Zakaryan, Selma Laleli und Niruban Nimalan für sich entscheiden. Als Verbindungslehrer wurden Alfred Pavlovic und Lena Fabricius bestimmt.

Wahlarena 2020Während der kompletten Wahlarena herrschte Maskenpflicht. Lediglich für ihre Statements durften die Kandidaten
– im Bild Anna Zakaryan – ihren Mund-Nase-Schutz am Mikrofon kurz abnehmen. (Foto: Thomas Pfaffinger)

Vor Wahlen heißt es oft, dass jede einzelne Stimme zählt und wie wichtig ebendiese ist. Wie wahr diese Aussage ist, erlebten die in der Schülermitverantwortung (SMV) tätigen Jungen und Mädchen bei der Auszählung der Stimmen dieses Jahr. Eine Stimme brachte hier die Entscheidung über Platz zwei und drei bei der Schülersprecher-Wahl. 141 zu 140 Stimmen hieß das spannende Endergebnis. Mit 183 der abgegebenen Stimmen durfte sich Anna Zakaryan über ihre Wahl zur ersten Schülersprecherin freuen. Vorausgegangen war eine Wahlveranstaltung, die von überzeugenden Statements der Kandidaten sowie durch klare Corona-Regeln bestimmt war. Lehrerin Ina Weihrauch, die sich an der Mittelschule mit Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger (Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen) der Betreuung der SMV-Gruppe annimmt, bereitete die Veranstaltung akribisch vor: In der Stephani-Halle waren die einzelnen Tribünenbereiche farbig gekennzeichnet, jede Klasse durfte nur an ihren jeweiligen Wahlkabinen wählen. Zudem hatte hierfür jeder Schüler seinen eigenen Stift dabei. Für jede Klasse stand eine separate Wahlurne bereit. „Während der kompletten Veranstaltung herrschte Maskenpflicht in der Halle, Fenster sowie Türen waren für eine gute Durchlüftung permanent geöffnet“, untermauert Weihrauch. „Wir wollten unseren Schülern aber auch in Corona-Zeiten demokratische Prozesse ermöglichen.“

Schülersprecher 2020/21von links nach rechts: Selma Laleli 10aM, Anna Zakaryan 10aM und Niruban Nimalan 9b
wurden als Schülersprecher bestimmt. (Foto: Thomas Pfaffinger)

Dass dies gelang, davon sind Weihrauch und Pfaffinger überzeugt: „Unter Mithilfe unserer Hausmeister und einiger engagierter Schüler konnten wir Demokratie hautnah erfahrbar machen.“ Der Wahlarena war ein längerer Prozess vorangestellt: Jeder Schüler konnte Kandidaten zum Schülersprecher vorschlagen. Mit den 34 potentiellen Kandidaten fanden kurze Gespräche statt, in denen die Ernsthaftigkeit des Amtes sowie die damit verbundenen Aufgaben aufgezeigt wurden. Hernach blieben noch zehn interessierte Jungen und Mädchen übrig, die sich mit Ina Weihrauch und Thomas Pfaffinger trafen. Alle Kandidaten waren dazu aufgefordert, ein Plakat über sich zu entwerfen. Diese fanden ihren Platz in der Aula der Schule. Sechs mögliche Schülersprecher blieben übrig, die dann bei der Wahlarena ihren Platz in der Mitte der Stephani-Halle einnahmen. Nacheinander stellten sie sich in den folgenden drei Stunden mit Statements allen Klassen der Mittelschule vor. Die Ideen, die sie im Amt des Schülersprechers verwirklichen wollten, reichten von „neuem Mensa-Essen“, Turnieren – „auch für Mädchen“ – bis hin zu einer Art Wünsche-Kasten, der in der Aula stehen soll. Die Kandidaten hoben hervor, die Ideen ihrer Mitschüler ernstnehmen und für deren Anliegen ein offenes Ohr haben zu wollen. Anschließend ging es für die Fünft- bis Zehntklässler an die Wahlurnen, um ihre Stimme abzugeben.

Gruppenfoto SMVDie in der SMV tätigen Schüler unterstützten die Wahl der Schülersprecher. (Foto: Justus Keim)

Nach der Wahlveranstaltung machten sich die Mitglieder der SMV sogleich an die Auszählung. In der SMV engagieren sich motivierte Jungen und Mädchen, die das Schulleben aktiv gestalten und ihre eigenen Ideen verwirklichen möchten. Anna Zakaryan, Selma Laleli und Niruban Nimalan werden als gewählte Schülersprecher ebenso Mitglieder der SMV. „Mit der SMV haben unsere Schülersprecher ein Gremium hinter sich, mit dessen Unterstützung und im gegenseitigen Zusammenwirken vielfältige Aktionen und Projekte umgesetzt werden können“, freuen sich abschließend Weihrauch und Pfaffinger.

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Streitschlichterausbildung im Schuljahr 2020/21

„Welche Eigenschaften müsste ein Super-Streitschlichter haben?“ – dieser Frage gingen Jungen und Mädchen der Stephani-Mittelschule und der Altmühlfranken-Schule in Gunzenhausen nach. Sie traten in diesen Tagen ihre Ausbildung zum Konfliktlotsen an und kamen nun bei einem Treffen erstmalig zusammen. Denise Mayer (Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen) und Thomas Pfaffinger (Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen) leiten die 18-köpfige Gruppe an und freuen sich über eine beständig große Resonanz an ihrem Angebot.

„Gut zuhören“, „Höflich und nett“, „Sich durchsetzen können“, „Humorvoll“ sind einige der Stichworte, die die Kinder und Jugendlichen zusammentragen. In der Mitte des großen Stuhlkreises liegt eine aufgemalte Figur, der Super-Streitschlichter. Zusehends wird dieser mit den scheinbar nötigen Charaktermerkmalen eines imaginären Vorbildes gefüllt. Am Ende ist die Figur fast nicht mehr zu sehen, so viele wichtige Eigenschaften haben die Schüler gefunden und auf Zetteln notiert. „Bringt jemand von euch denn all diese Merkmale mit?“, stellt Jugendsozialarbeiterin Denise Mayer die entscheidende Frage. Die Schüler überlegen, schauen skeptisch die anderen an. „Natürlich nicht! Auch wir Sozialpädagogen sind keine Super-Streitschlichter“, sorgt ihr Kollege Thomas Pfaffinger für Erleichterung bei den Siebt- und Achtklässlern. Während der Ausbildung zum Streitschlichter gehe es vielmehr darum, an diesen Eigenschaften zu arbeiten, im Laufe der Zeit bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben. In den nächsten Monaten werden die Schüler in den Bereichen Kooperation, Kommunikation geschult und lernen, die fünf Phasen der Mediation anzuwenden. Dabei sollen sich die Jungen und Mädchen Wissen und praktisches Können aneignen, um schließlich an ihren Schulen für eine gewaltfreie Lösung von Konflikten sorgen zu können.

„Wir richten unsere Einheiten an der Lebenswelt der Jugendlichen aus – praktische Übungen und vor allem Teamarbeiten sind uns besonders wichtig“, erläutern Mayer und Pfaffinger. Einmal monatlich findet die Ausbildung nun statt. Besonders intensiv wird es dann während eines 4-tägigen Seminar-Wochenendes. Geplant ist der Aufenthalt für März 2021 im Schullandheim in Heidenheim. Auch die aktuell aktiven Streitschlichter der Schulen werden mit dabei sein. „Die erfahrenen Schüler bringen sich hier unterstützend mit ein, stehen als Ansprechpersonen zur Verfügung und können ihr Wissen weitergeben.“ Anhand eines Patensystems zeigt sich jeder der Streitschlichter verantwortlich für einen der Auszubildenden.

Streitschlichterausbildung 2020/21

Wie beliebt und angesehen die Tätigkeit als Streitschlichter an den beiden Schulen ist, zeigt sich an den vielen Bewerbungen, die einem Aufruf der Sozialpädagogen im vergangenen Schuljahr folgten: Über 30 Schüler wollten die Ausbildung beginnen und gaben ihr Bewerbungsformular ab. Nach Vorstellungsgesprächen – kleinen Castings, bei denen die Teilnehmer Aufgaben und Fragen bewältigen sollten – fiel die Wahl auf 18 geeignete Schüler. Diese lernten sich beim zurückliegenden Termin nun schon durch einige Übungen sowie Spiele besser kennen und erfuhren, was sie während der nächsten Monate erwarten wird.

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AHA+L-Regel in Zeiten der COVID-19-Infektionen

Um in Zeiten der COVID-19-Infektionen eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat unsere Bundesregierung eine sogenannte "AHA-Regel" ausgegeben. Diese steht für Abstand halten, Hände waschen und Alltagsmasken. Nun hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mitgeteilt, dass die Regel um ein "L" ergänzt werden muss: Somit sei u. a. auch an Schulen regelmäßiges Lüften in allen Unterrichtsräumen, Büros, ... wichtig. Bitte denken Sie als Eltern daran, Ihrem Kind eine dieser Situation angepasste Kleidung für den Schulbesuch mitzugeben. Während das Lüften eine Empfehlung ist, gilt an bayerischen Schulen nach wie vor eine Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände mit Ausnahme des eigenen Platzes im Klassenzimmer bzw. sonstigem Unterrichtsraum.

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Streitschlichter im Schuljahr 2020/21

An der Stephani-Mittelschule und der Altmühlfranken-Schule in Gunzenhausen sind in diesem Schuljahr 13 Jungen und Mädchen als Streitschlichter tätig. Diese sorgen an den beiden Schulen für ein gewaltfreies Klima und unterstützen auch in Zeiten von Corona ihre Mitschüler bei der Lösung von auftretenden Konflikten. Beim ersten Treffen, das im Garten des Jugendzentrums stattfand, erstellten die Schüler ihre neuen Dienstpläne und setzten sich mit den Hygienemaßnahmen auseinander, die während ihrer Schlichtungen gelten sollten.

Streitschlichter im Schuljahr 2020/21

Zu Beginn des Treffens galt es aber erstmals, Denise Mayer zu begrüßen, die sich als Sozialpädagogin des Landratsamtes Weißenburg-Gunzenhausen an der Altmühlfranken-Schule für die Belange der Schüler einsetzt und sich deren Problemlagen annimmt. Gemeinsam mit Diakonie-Mitarbeiter Thomas Pfaffinger, der seit nunmehr elf Jahren an der Mittelschule tätig ist, ist sie nach einem Arbeitsplatzwechsel wieder für die Ausbildung, Begleitung sowie Anleitung der Konfliktlotsen zuständig.  Die beiden Fachkräfte sind überzeugt vom Konzept der Schüler-Mediation und machen deutlich, „dass den Streitschlichtern eine ganz besondere Chance zukommt, für ein gutes Miteinander in der Schule beizutragen.“ Als Gleichaltrige könnten sie die Problemlagen und Interessen der Streitenden viel besser nachvollziehen, als dies Erwachsenen möglich sei. Die Schlichtungen fänden auf Augenhöhe statt, es gäbe im Regelfall keine Verweise oder Mitteilungen, wenn sich Schüler für eine freiwillige Schlichtung entschieden haben.  

„Wir sind keine Richter, sondern möchten vielmehr mit unseren gelernten Methoden bei der Lösungssuche unterstützen“, machen Arianit Blakaj und Anna Zakaryan deutlich, die als Sprecher der 13-köpfigen Gruppe fungieren. „Nur eine Lösung, die für alle passt, ist eine gute Lösung!“ Arianit und Anna schlossen vor über drei Jahren ihre Ausbildung zum Streitschlichter ab, nachdem sie zuvor gut ein halbes Jahr lang ausgebildet wurden. „Vor allem beim Seminar-Wochenende haben wir eine Menge gelernt und geübt“, berichten die beiden. „Es war schon eine anstrengende Zeit, bis wir endlich fertige Konfliktlotsen waren, aber es hat auch richtig viel Spaß gemacht.“ Von ihrer Tätigkeit profitieren sie nach eigenen Aussagen in vielfältiger Weise: „Wir sind selbstbewusster geworden, regeln auch eigene Konflikte besser als früher und erfahren viel Bestätigung für unseren Dienst – das tut gut!“ Als besonderen Gewinn für ihre Schützlinge sehen Mayer und Pfaffinger zudem den Aufbau neuer Freundschaften. Über mehrere Jahre kommen die Schüler schließlich regelmäßig zusammen, „da lernt man sich schon sehr gut kennen.“ Vor allem die Aufenthalte im Schullandheim Heidenheim und Bildungs- und Tagungszentrum in Pappenheim hätten die Gruppe zusammengeschweißt.

Entsprechend angenehm ist die Atmosphäre beim ersten Treffen im Garten des Jugendzentrums. Während im Schulhaus noch überall Maskenpflicht gilt, können sich die Jungen und Mädchen hier im Freien zumindest ohne Maske begegnen. Auf Abstand wird natürlich weiter geachtet. So überlegt sich die Gruppe schließlich, welche Regeln während ihrer Schlichtungen im Streitschlichter-Zimmer gelten müssen. „Masken und Fenster auf, Hände waschen und am Ende alles desinfizieren“, bringt es der 15-jährige Arianit auf den Punkt.  Die Konfliktlotsen legen schließlich noch ihren Dienstplan für das Schuljahr fest. Für jeden Wochentag sind zwei bzw. drei Schüler eingeteilt, um bei Bedarf am Pausenhof einschreiten und schlichten zu können. Wie wichtig hier ihr Dienst ist, wird sogleich am nächsten Schultag deutlich: Während der Pause gibt es eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Jungs, von der Klassenlehrerin werden sie dann zur Klärung des Problems zu den Streitschlichtern geschickt. „Jetzt, wo wieder alle Schüler jeden Tag in der Schule sind, haben wir auf jeden Fall wieder viel mehr zu tun.“

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Maskenspende durch die Firma Verpa Gunzenhausen

In den ersten beiden Wochen des Schuljahres 2020/21 ordnete das Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus eine Maskenpflicht für alle Personen auf dem gesamten Schulgelände der bayerischen Schulen an. Immer wieder kommt es jedoch vor, dass Masken beschädigt oder verschmutzt werden. Für diesen Fall ist es von Vorteil, wenn Schulen über einen gewissen Vorrat an Ersatzmasken verfügen.

Die Firma Verpa aus Gunzenhausen unterstützt in der Region diverse Schulen, u. a. auch die Stephani-Mittelschule, mit einer großzügigen Maskenspende. Die Masken wurden am 10. September 2020 im Beisein einer Mitarbeiterin von Radio 8 Ansbach unserer Schule übergeben. Das Foto zeigt Mitarbeiter der Firma Verpa mit der Schulleiterin Sandra Wißgott.

Übergabe der Masken durch die Firma VerpaFoto: Chiara Bischoff, Radio 8

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Starthelfer im Schuljahr 2020/21

An der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen üben ab September 15 Schüler als neue Tutoren ihren Dienst aus. Die Jungen und Mädchen wurden seit Ende der Pfingstferien von Sozialpädagogen Thomas Pfaffinger (Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen) auf ihre Tätigkeit als Starthelfer vorbereitet. Dazu trafen sie sich nun abschließend im Garten des Jugendzentrums, um ihr praktisches Können zu zeigen. Die Inhalte der Ausbildung, die aufgrund der Corona-Einschränkungen vorwiegend online vermittelt werden mussten, waren unter anderem der erste Eindruck, verschiedene pädagogische Grundkenntnisse, die Anleitung von Spielen sowie eine Ideensammlung für die Aktionen im neuen Schuljahr.

Lebte die Starthelfer-Ausbildung sonst vom aktiven Ausprobieren verschiedener Spiele, war in diesem Jahr bedingt durch die Corona-Pandemie alles anders. Während der Schulschließung konnten sich interessierte Jungen und Mädchen aus den achten Klassen für den Dienst per E-Mail bewerben. Diese Schüler erhielten schließlich über mehrere Wochen hinweg insgesamt sieben Aufgabenstellungen, die sie in einem bestimmten Zeitrahmen bearbeiten sollten. Selbständiges Arbeiten aber auch Kleingruppenübungen über WhatsApp waren wesentliche Bestandteile. Ergänzt wurde das Online-Coaching durch Arbeitsblätter mit Informationen rund um die verschiedenen Themen. „Die Ausbildung auf diesem Weg verlief äußerst positiv“, freut sich Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger. Jedoch bedeutete dies auch einen insgesamt viel größeren zeitlichen Aufwand als sonst. „Der persönliche Austausch sowie das Ausprobieren von Spielen fehlten außerdem eindeutig.“ Dennoch zeigt sich Pfaffinger zuversichtlich, dass die Inhalte auf diesem Weg adäquat vermittelt und von den Schülern erarbeitet werden konnten. Die Achtklässler jedenfalls überraschten den Jugendsozialarbeiter mit ihrer Motivation und Beteiligung positiv. Die Freude war schließlich sehr groß, dass sich alle noch real treffen konnten.

Ab September sind jeweils bis zu sechs Neuntklässler für eine fünfte Klasse zuständig. Sie begleiten diese beim Ankommen an der für sie neuen Schule, führen Kennenlern-Spiele sowie eine Schulhaus-Rallye durch. Außerdem überlegen sie sich wöchentliche Aktionen, planen diese und führen sie eigenverantwortlich durch. Bei der Generalprobe im Garten des Jugendzentrums zeigten die Schüler schon mal ihre Kenntnisse bei einer fiktiven Vorstellungsrunde. Zudem hatten sie verschiedene kontaktlose Spiele vorbereitet, die sie anleiteten. Nach Einschätzung von Thomas Pfaffinger bewältigten sie dies mit Bravour. Die Jungen und Mädchen stellten unter Beweis, „dass sie das Gelernte praktisch super umsetzen können und fit für ihre Tätigkeit sind.“

Starthelfer im Schuljahr 2020/21

Die Fotos zeigen jeweils die Starthelfer-Gruppen mit Sozialpädagogen Thomas Pfaffinger (Fotografin: Daniela Russer)

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Verabschiedung der Streitschlichter

Chiara Fischer und Lea Krauß wurden nach vier Jahren Tätigkeit als Streitschlichter an der Stephani-Mittelschule aus ihrem Dienst entlassen. Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger von der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen lobte im Rahmen einer kleinen Abschiedsfeier die beiden Zehntklässlerinnen für langjähriges Engagement. Dabei zitierte er aus deren damaligen Bewerbungen: „ … wenn es schon keinen Frieden auf der Welt gibt, dann wenigstens auf unserer Schule“. Bei diesem Satz huschte ein Lächeln über die Schreiberin, die diesen als Wunsch verfasst hatte, als sie in der 6. Klasse war. Der Weltfrieden ist leider auch heute noch in weiter Ferne, aber die beiden Konfliktlotsinnen konnten tatsächlich eine Menge dazu beitragen, dass ihre Schule gewaltfreier wurde. Für ihr Engagement wurden die beiden mit einem Gutschein für ein Eis essen  gewürdigt. Gemeinsam mit ihren Streitschlichter-Kollegen verbrachten sie daraufhin noch einen gemütlichen und schönen Tag rund um den Altmühlsee. Die Jungen und Mädchen spielten eine Partie Minigolf in Schlungenhof und machten sich dann auf einen Spaziergang zum Erlebnisspielplatz in Wald. Dort erwarteten die Teilnehmer leckere Pizzen, die sie sich gemeinsam schmecken ließen. Daniela Russer vom Jugendzentrum und Jugendmigrationsdienst Gunzenhausen unterstützte die Durchführung der Abschluss-Aktion.

Verabscchiedung der Streitschlichter

Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger verabschiedete Chiara Fischer (links) und Lea Krauß (rechts) aus ihrem Dienst als Streitschlichter (Foto: Daniela Russer)

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Nutzung von Microsoft Teams for Education an der Schule

Die Corona-bedingte Sondersituation stellt die gesamte Schulfamilie vor neue und große Herausforderungen. Wir alle verfolgen mit großem Engagement das Ziel, die Schülerinnen und Schüler auch in dieser Zeit bestmöglich pädagogisch zu begleiten. Um die Unterrichtsbeeinträchtigungen abzufangen, können und sollen auch digitale Werkzeuge herangezogen werden, um ortsunabhängig kommunizieren, lernen und arbeiten zu können. Hierfür bietet die Stephani-Mittelschule allen Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis den temporären Einsatz von Microsoft Teams for Education an. Der Einsatz von Teams ist auf den Zeitraum der durch die COVID-19-bedingten Unterrichtsbeeinträchtigungen begrenzt, kann und soll aber ggf. im Anschluss daran verlängert werden.

Microsoft Teams for Education

Das System bietet Möglichkeiten zur Intensivierung des Kontakts innerhalb der Schulfamilie und eine noch differenzierte Begleitung des „Lernens zuhause“, insbesondere durch

- Gruppen- und 1:1 - Kommunikation mittels Chat, Telefon- und Videokonferenz,
- Kommunikation via E-Mail unter den Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern,
- Bereitstellung von Dateien in Kursräumen,
- gemeinsame, gleichzeitige Bearbeitung von Dokumenten,
- Nutzung von Office-Programmen sowie
- Stellung und Bearbeitung von (Online-)Aufgaben mit Feedbackfunktionen.

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht uns Kultus stellt allen weiterführenden Schulen diese Möglichkeit begrenzt für die Zeit von Corona zur Verfügung. Unsere Schule geht hier einen Sonderweg und nimmt die Bereitsstellung über die Firma SBE network solutions GmbH, die bereits als Dienstleister für unser schulinternes Netzwerk arbeitet, vor. Dies hat den Vorteil, dass Microsoft Teams for Education von uns bei Bedarf auch nach der Zeit Corona-bedingte Sondersituation weiter genutzt weren kann.

Ein herzlicher Dank an die Stadt Gunzenhausen als Sachaufwandsträger, der unsere Schule und auch die beiden Grundschulen in diesem Bereich besonders unterstützt.

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Jugendsozialarbeit in Corona-Zeiten

„Bitte haltet Abstand!“, „Setzt bitte die Masken richtig auf!“ – Sätze, wie diese, gehören derzeit zum täglichen Repertoire von Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger. Seit die ersten Schüler wieder an der Stephani-Mittelschule im sogenannten Präsenzunterricht sind, gilt es das Hygienekonzept umzusetzen. Eine Herausforderung für alle Beteiligten, denn nicht alle Jugendlichen hätten den Ernst der Lage im nötigen Ausmaß erkannt und immer wieder müssten sie auf die nun geltenden Regeln und Einschränkungen hingewiesen werden. „Schule war immer ein Ort der Begegnung, des Miteinanders“, schildert Pfaffinger. Nun müssen ebendiese sozialen Kontakte aufgrund der Corona-Pandemie auf ein Minimum zurückgefahren werden. Deshalb sind vor Ort an der Schule neue Wege und Methoden auch in der Jugendsozialarbeit gefordert.

Noch vor zwei Monaten war das Büro des Sozialpädagogen ein zentraler Anlaufpunkt für die jungen Menschen im Schulalltag. Derzeit finden hier aufgrund der beengten Größe keine Gespräche statt. Bei Bedarf wird auf ein Klassenzimmer ausgewichen, da hier der nötige Abstand gewährleistet ist. Die Erfahrungen der ersten Wochen zeigen aber vielmehr, dass das Gesprächsangebot in Form von Spaziergängen rege genutzt wird. Vor allem nachmittags ist der Jugendsozialarbeiter nun mit den Teenagern im Freien unterwegs, was auch viele Vorteile mit sich bringt: „Die Jugendlichen haben nach den langen Corona-Wochen einen enormen Redebedarf. Die Unterhaltungen beim Spazierengehen sind sehr tiefgehend. Es gibt keine Störungen beim Reden.“ Zudem können gemeinsam besondere Ecken Gunzenhausens entdeckt und erkundet werden. „Inzwischen dürfte ich schon ein paar Mal den Altmühlsee umrundet haben“, erzählt Pfaffinger schmunzelnd. Den Jungen und Mädchen tut es sichtlich gut, sich die Belastungen und Erlebnisse der vergangenen Monate von der Seele zu reden. Der Stillstand hat alle gelähmt, „nun ist umso wichtiger, auch wieder hoffnungsvoll nach vorne zu blicken und Pläne zu schmieden.“ Schließlich stehen Abschlussprüfungen und dann die Aufnahme von Ausbildungen vor der Türe.

Durch gezielte Posts und Veröffentlichungen von Nachrichten in den Sozialen Medien wie WhatsApp und Instagram hat der Jugendsozialarbeiter die jungen Menschen über die Corona-Entwicklungen auf dem Laufenden gehalten. Oftmals ist es nötig, die Beschränkungen und gesetzlichen Bestimmungen den Jugendlichen zu erklären. „Selbst wir Erwachsenen verlieren hier ja aktuell rasch den Durchblick“, macht Pfaffinger deutlich. Besondere Wege waren zudem bei der Betreuung der Schüler der Deutsch-Klasse nötig: Den Jungen und Mädchen wurde ein Paket mit Schulmaterialien persönlich an die Haustüre gebracht. Ganz viel Kontakt läuft insgesamt über WhatsApp oder Snapchat. „Für die jungen Menschen ist die Online-Kommunikation sowieso Alltag, die mussten sich hier gar nicht groß umstellen.“

Veranstaltungen wie das beliebte Street Soccer-Turnier oder die Lernwoche „Learn 4 Fun“ wurden nun leider aufgrund der Verordnungen abgesagt. Umso mehr ist aktuell Kreativität und Flexibilität gefordert: Zusammen mit seinen Kollegen der Diakonie-Jugendarbeit ist Pfaffinger im regen Austausch und arbeitet an Aktionen wie Online-Fotowettbewerben. Auch die Bewerbungen für die Dienste der Streitschlichter oder Starthelfer (Tutoren) sind auf den Online-Modus umgeschaltet.

Jede neue Woche ist derzeit eine besondere Herausforderung: Nach den Schülern der Abschlussklassen sind seit dieser Woche die Achtklässler vor Ort. Thomas Pfaffinger ist deshalb bereits vor Unterrichtsbeginn in der Aula der Schule präsent und begrüßt die Schüler mit Maske und Sicherheitsabstand. „Die Schüler müssen nach über zwei Monaten erstmals wieder an ihrer Schule ankommen können. Ängste und Unsicherheiten sind vor allem am ersten Schultag bei allen deutlich spürbar.“ In den vergangenen Tagen wird zunehmend die Notbetreuung unter Mitwirkung des Sozialpädagogen an der Schule ausgebaut. Das Telefon im Büro klingelt immer öfters, die Situationen in vielen Familien sind nach der langen Zeit der Ausgangsbeschränkungen doch äußerst angespannt. Zeitnahe Lösungen und Hilfestellungen müssen deshalb geschaffen werden. „Hier kann ich auf ein gutes Netzwerk aus Eltern- und Jugendberatung, dem Jugendamt aber auch Streetwork und dem Jugendmigrationsdienst zurückgreifen.“

„Auch wenn die ersten Schüler nun wieder da und wir hier gefordert sind, dürfen wir die weiterhin Zuhause-Bleibenden nicht vergessen“, ist dem Diakonie-Mitarbeiter abschließend wichtig. Die Sechst- und Siebtklässler kommen ja voraussichtlich erst nach den Pfingstferien wieder, sie waren dann drei Monate zu Hause. Eingehende Nachrichten auf dem Smartphone des Sozialpädagogen wie „Wann darf ich denn endlich wieder in die Schule?“ sind daher keine Seltenheit.

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Auslieferung von Unterrichtsmaterial in Corona-Zeiten

„Grüße aus Deiner Stephani-Schule“ bekamen die Schüler der Deutsch-Klasse nun überreicht. Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger und Daniela Russer, die im Jugendmigrationsdienst Gunzenhausen tätig ist, waren unterwegs, um die Jungen und Mädchen aufzusuchen. Die beiden hatten Pakete mit Schul-Material dabei.  „Nicht jeder verfügt zu Hause über die Möglichkeit, auf das Internet zu zugreifen oder nötige Blätter auszudrucken“, machen die Fachkräfte deutlich. In dem Paket waren neben verschiedenen Arbeitsblättern auch Briefe von Lehrkräften und Kontaktmöglichkeiten zu den Ansprechpersonen. Zudem erhielten die Schüler ein kleines Gewinnspiel, das sie ausgefüllt und mit dem richtigen Lösungswort in die gelbe Abgabe-Tonne an der Schule einwerfen können. Als Lohn wird ein kleines Süßigkeiten-Paket verlost.

Auslieferung von Unterrichtsmaterial

Den Diakonie-Mitarbeitern war es wichtig, die Schüler in Zeiten der Ausgangsbeschränkung auch wieder persönlich zu sehen. Die Haustür-Besuche fanden natürlich mit Gesichtsmasken und dem nötigen Abstand statt. Die meisten der Schüler freuten sich sichtlich über den überraschenden Besuch – so mancher öffnete gar im Schlafanzug die Türe. Viele schilderten den Sozialpädagogen, dass sie eigentlich vor allem zu Hause sind und lediglich für Spaziergänge nach draußen gehen. „Ganz viele erzählten uns, dass sie sich deshalb wieder richtig auf die Schule freuen – vor allem darauf, Klassenkameraden und Freunde wiederzusehen“, wissen die Sozialpädagogen zu berichten.

Die übrigen Schüler im sogenannten "Homeschooling" (Lernen zuhause) erhalten ihr Unterrichtsmaterial größenteils über die schuleigene Cloud-Lösung, teilweise aber auch per E-Mail.

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Vorlesewettbewerb für die 6. Klassen der Mittelschulen

Am Montag, den 9. März 2020, fand in den Räumen der Stadtbibliothek Weißenburg der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen der Mittelschulen (auf Kreisebene) statt. Es traten die jeweiligen Vorlese-Sieger/innen der 6. Klassen aus dem Landkreis Weißenburg Gunzenhausen an. Die Stephani-Mittelschule wurde schließlich mehr als erfolgreich von Florian Fritsch und dessen Präsentationsteam (Teodora M., Khayala A.) repräsentiert.

Zunächst wurden die Vorlese-Sieger, deren Mitschüler/innen, Lehrkräfte, Erziehungsberechtigte und die vierköpfige Jury herzlichst von Frau Dipl.-Bibl. Paprotny und ihrem Team der Stadtbibliothek begrüßt.

In der ersten Runde stellten die fünf angetretenen Schulen zunächst den Inhalt des jeweiligen Buches vor. Hierzu führten die Präsentationsteams nacheinander einen kurzen Sketch auf, erläuterten ein gestaltetes Plakat oder spielten eine Szene aus dem Buch nach. Jedes Team überzeugte auf seine Weise mit großem Einfallsreichtum und überragendem Engagement. Unmittelbar im Anschluss las jede/r Vorlesesieger/in knapp drei Minuten einen Ausschnitt aus dem Buch ihrer/seiner Wahl vor. Hierbei kam es auf die Lesetechnik, die leserliche Interpretation und die Textstellenauswahl an.

Während einer kurzen Verschnaufpause wurden die Anwesenden von Seiten der Organisatoren bestens verpflegt.

Gestärkt ging es in die nächste Runde des Wettbewerbs. In einem zweiten Durchlauf las jede/r Teilnehmer/in einen Fremdtext vor. Die Wahl fiel hierbei auf den Atlas Obscura, ein durchaus anspruchsvolles wie auch interessantes Schriftwerk.

Am Ende entschied sich die Jury – bestehend aus einer Erzieherin, einer Auszubildenden der Bibliothek, der Inhaberin der Buchhandlung Stoll sowie einem ehem. Mittelschullehrer – für einen Sieger des Vorlesewettbewerbs:

Florian Fritsch aus der Klasse 6b konnte mit seinen Lesefähig- und Fertigkeiten überzeugen. Frau Paprotny überreichte dem sichtlich stolzen Gewinner den Siegerpokal, eine Urkunde und einen Gutschein für einen Tag im Weißenburger Stadtwald samt Planwagenfahrt und Begleitung durch einen Förster. Aber auch die Leistungen der Zweit- und Drittplatzierten wurden entsprechend gewürdigt.

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle auch an Frau Eggmayer und Frau Nahrstedt vom offenen Ganztag der Stephani-Mittelschule, die Florian und sein Präsentationsteam über Wochen bei den Vorbereitungen tatkräftig unterstützt haben.

Martina Hausladen, Klassenleiterin der 6b
Ina Weihrauch, Klassenleiterin der 5c

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Projekt gegen das Rauchen

Gut 400 Schüler aus Gunzenhausen und Umgebung erfuhren einiges über die Schattenseiten des Rauchens: In den Räumen der Streetwork-Anlaufstelle der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen hatte die Wanderausstellung „krass – Was Du über Rauchen vielleicht noch nicht wusstest“ ihren Platz gefunden und brachte den jungen Menschen einiges an Hintergrundwissen über Zigaretten sowie Shishas näher. Streetworkerin Joana Sämann und Svenja Memet, Präventionsfachkraft der Suchtberatung, zeichneten sich für die Initiierung des Präventionsangebotes verantwortlich, bei der Durchführung erhielten sie Unterstützung von zahlreichen Kollegen der Jugendhilfe.

„In Deutschland greifen viele Jugendliche schon vor dem 15. Geburtstag das erste Mal zur Zigarette“, schildert Svenja Memet die Hintergründe des Projektes. „Rund zwei Drittel der Rauchenden zwischen 12 und 25 Jahren möchten eigentlich damit aufhören.“ Grund genug, dass sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Joana Sämann das Thema aufgriff und die von der Stadt Nürnberg vertriebene Ausstellung „krass“ nach Gunzenhausen ins Postgässchen holte. „Wir wollten den Jugendlichen Infos über die Wirkungen von Tabak an die Hand geben“, ergänzt Sämann. „Dann können sie sich mit dem Hintergrundwissen besser selbst entscheiden – und greifen vielleicht erst gar nicht zur Zigarette.“ Je früher geraucht wird, desto gravierender sind schließlich die Folgen.

Die beiden Sozialpädagoginnen konnten schließlich zwischen dem 4. und dem 14. Februar 2020 Teilnehmer aus der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen, Mittelschule Gräfensteinberg-Haundorf, Wirtschaftsschule Gunzenhausen, Altmühlfanken-Schule Weißenburg-Gunzenhausen, Jugendwerkstatt Langenaltheim sowie vom Simon-Marius-Gymansium Gunzenhausen im „Streetwork“ willkommen heißen. Die geführten Ausstellungen wurden jeweils von drei Fachkräften angeleitet. „Die Kleingruppen ermöglichten ein Eingehen auf individuelle Fragen und boten einen geschützten Rahmen für einen offenen Austausch“, berichten Sämann und Memet.

An der ersten Station stand die Auseinandersetzung mit den Inhaltsstoffen der Glimmstängel an. Wer weiß schon, dass diese über 4000 chemische Stoffe enthalten, von denen 200 gesundheitsschädlich und letztlich 70 krebserregend sind? Plastisch wurde den jungen Menschen vor Augen geführt, dass sich die Inhaltsstoffe eigentlich in Putzmitteln, Motorölen oder Nagellackentfernern wiederfinden. Bilder einer durch langjähriges Rauchen geschwärzten Lunge machten mögliche Auswirkungen deutlich. Ausführlich thematisiert wurde, welche Beweggründe es gibt, dass doch weiterhin so viele Menschen mit dem Rauchen beginnen. „Cool sein und dazu gehören“, benannten die Jugendlichen hier. Zudem wurde auf eine typische Raucher-Karriere eingegangen. Darauf aufbauend setzten sich die Teenager damit auseinander, welche Möglichkeiten es gibt, wieder mit dem Rauchen aufzuhören: „Die Schlusspunkt-Methode hat sich als am effektivsten erwiesen“, untermauert Sämann.

An der nächsten Station, die mit verschiedenen Plakaten die Aufmerksamkeit auf sich lenkt, wurde die Geschichte des Tabaks aufgezeigt. Ein Kreuzworträtsel animierte die Schüler sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen und den Fragen nachzugehen, was Rauchen mit Kinderarbeit zu tun hat oder warum Rauchen den Tropenwald zerstört. Eindrücklich zeigte eine praktische Übung, wie sich Rauchen auf die Funktion der Lunge auswirken kann: Beim Lungenvolumentest wird eine Kerze in einem Meter Entfernung aufgestellt. Es gilt, diese nun auszupusten. Schafft man dies nicht, deutet es darauf hin, dass die Lunge zu wenig Volumen hat – ein möglicher Hinweis auf zu viel Rauchen.

Besonders beliebt ist bei jungen Menschen derzeit das Rauchen von Shishas. Fast jeder fünfte Schüler hat hier schon Erfahrungen gemacht.  Mit dem Phänomen der Wasserpfeifen setzte sich deshalb die letzte Station auseinander. Zuvörderst wurde auf die geltenden Jugendschutzregeln eingegangen, schließlich ist der Konsum von Tabakwaren unter 18 Jahren eigentlich verboten. Dennoch finden viele junge Menschen Mittel und Wege, um zur Zigarette greifen oder Shisha rauchen zu können. Anhand einer Shisha wurde deren Funktionsweise erklärt und auf die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen eingegangen. Auch die den Tabak ersetzenden Liquide und Steine sind hinsichtlich ihrer Wirkungen alles andere als unbedenklich.

„Die vielfältigen Nachfragen während der Durchführungen machten deutlich, wie groß das Interesse an dem Thema ist“, fassen die Initiatoren abschließend zusammen. „Oft herrscht beim Rauchen ein gefährliches Halbwissen vor, das durch die Ausstellung erfolgreich angegangen werden konnte“. Der Dank der beiden gilt ihren Kollegen aus der Jugendhilfe, deren Unterstützung das Präventions-angebot erst möglich machte: Silvia Loy, Janette Bauer und Veronika Schmidtpeter (Jugendsozialarbeit an der Grundschule Gunzenhausen und Weißenburg sowie der Altmühlfranken-Schule), Thomas Pfaffinger (Jugendsozialarbeit an der Stephani-Mittelschule), Florian Jungwirth (Jugendzentrum Gunzenhausen), Lisa Knorr (Schulsozialpädagogik), Bettina Grundmann (Berufseinstiegsbegleitung), Annika Buckel (Praktikantin), Kerstin Eberle (Jugendwerkstatt Langenaltheim), Stephanie Gögglere und Patricia Wöbken (Eltern- und Jugendberatung) sowie Helga Guth (Kinder- und Jugendhilfe Bezzelhaus) führten die Klassen erfolgreich durch die „krass“-Ausstellung.

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Streitschlichter-Wochenende 2020

Es ist Samstag-Vormittag. Zwanzig Jugendliche sitzen zusammen und beschäftigen sich in Workshops mit Pornografie, brutaler Sprache und Schönheitsidealen. Nachmittags geht es auf eine Teamchallenge, hier beweisen die Teenager, wie gut sie zusammen arbeiten können. Die Teenager kommen aus Weißenburg und Gunzenhausen und sind dort an ihren Schulen – der Stephani-Mittelschule sowie der Altmühlfranken-Schule – als Streitschlichter tätig. Einmal im Jahr geht es für die Gruppe auf ein mehrtägiges Seminar-Wochenende, das unter Leitung der Jugendsozialarbeiter Veronika Schmidtpeter (Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen) und Thomas Pfaffinger (Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen) stattfindet. Unterstützend brachten sich heuer Studentin Daniela Russer sowie Schulbegleiterin Doris Lechner mit ein. Finanziell möglich wurde die Bildungsmaßnahme durch Zuwendungen der Sankt Gumbertus-Stiftung Ansbach sowie der Fördervereine der beiden Schulen.

Streitschlichter 2020 a

Die drei Tage im Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum stehen dieses Mal unter dem Thema „Grenzenlose Freiheit?!“. Am ersten Tag nähern sich die Jugendlichen dem doch abstrakten Begriff „Freiheit“ in einer Kleingruppenarbeit an: Was ist für mich Freiheit? Wodurch bzw. durch wen wird diese eingeschränkt? Anhand verschiedener Rollenspiele sind die Jungen und Mädchen dazu aufgefordert, die Erkenntnisse ihren Streitschlichter-Kollegen aufzuzeigen. „Uns ist es wichtig, mit den Schülern über eigene Erfahrungen und Erlebnisse ins Gespräch zu kommen. Freiheit verknüpft ein jeder mit anderen Gefühlen“, macht Veronika Schmidtpeter deutlich. Die Situationen sind deshalb an den Lebenswelten der jungen Menschen angelehnt. „Dadurch können sich diese rasch damit identifizieren.“ Anhand der erlebnispädagogischen Aktion „Katastrophen-Spiel“ erfahren die Teilnehmer schließlich, wie es sich anfühlt, in der persönlichen Freiheit eingeschränkt zu sein.

Damit die Gruppe im Lauf der Tage zusammenwachsen kann, stehen viele Elemente zur Förderung des „Wir-Gefühls“ auf dem Programm, unter anderem gibt es das „Buddy-System“: Jedem wird eine Person der Gruppe zugeordnet, um den es sich gilt, über das gesamte Wochenende in besonderer Form zu kümmern. Die vollbrachten guten Taten kann ein jeder in einer extra angefertigten „Karma-Karte“ festhalten. Möglichst viel gutes Karma – also positive Ausstrahlung – soll gesammelt werden. All dies schlägt sich tatsächlich in einer besonders tollen, von Wertschätzung und Respekt geprägten Stimmung nieder. Gemeinschaftsstiftende Aktionen wie Kegeln, Angebote  in der Turnhalle oder Brett- und Kartenspiele  fördern das soziale Miteinander weiter. „Alle Smartphones sind tagsüber weg gesperrt“, schildert Thomas Pfaffinger. Anfangs murren doch einige der Schüler, im Verlauf des Seminars fallen dann aber Sätze wie „Ich will mein Handy gar nicht zurück, ich will lieber nochmal in die Halle zum Fußball spielen“.

Streitschlichter 2020 b

Besonders nachhaltig gestalten sich schließlich die Workshops am Samstag-Vormittag. „Die Themen „Pornografie“, „Schönheitsideale“ und „Brutale Sprache“ kommen direkt aus dem Alltag der Jugendlichen. Damit sind diese nahezu jeden Tag konfrontiert“, machen Pfaffinger und Schmidtpeter deutlich. Doch in diesen Bereichen werden auch schnell die Grenzen von Freiheit deutlich. Songtexte aus teils frauenverachtenden und sexistischen Rap-Songs werden analysiert, soziale Medien wie Instagram oder Snapchat kritisch hinsichtlich der dort veröffentlichten Bilder unter die Lupe genommen und offene Gespräche über Pornos geführt. „Den ersten Kontakt mit Pornos im Internet machen Kinder häufig schon im Grundschulalter“, weiß Schmidtpeter.

Der Samstagnachmittag steht schließlich ganz im Zeichen des Teamworks: Bei einer Teamchallenge stellen sich die Heranwachsenden verschiedenen Aufgaben, beweisen ihre Geschicklichkeit in einem Niedrigseilgarten und sollen als Herausforderung eine Bretterwand überwinden. Dies ist für alle besonders eindrucksvoll, die Aufgabe gelingt tatsächlich nur mit vereinten Kräften. Am Ende der doch auch fordernden Aktionen sind die Teenager sichtlich stolz. „Ebensolche Erfolgserlebnisse tun enorm gut“, freuen sich Schmidtpeter und Pfaffinger, die beide bereits seit zehn Jahren an ihren Schulen tätig sind.

Seinen Abschluss findet das Seminar-Wochenende am Sonntag. Die Ergebnisse aus den Workshops werden anhand von Plakaten nochmals aufgezeigt und zusammengefasst. Zudem bringen die Teilnehmer das Erarbeitete in Bezug zu ihrer Tätigkeit als Konfliktlotsen.  Bei der abschließenden Reflexionsrunde fassen die Jungen und Mädchen zusammen, was für sie für sich aus den vergangenen Tagen mitnehmen: „Gemeinschaft“, „Spaß“, „Freunde“ und „Zusammenhalt“ sind die Worte, die hier am häufigsten fallen.

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Weihnachts- und Jahresabschlussfeier der Streitschlichter

Die Streitschlichter aus Weißenburg und Gunzenhausen trafen sich an der Stephani-Mittelschule zu einer gemeinsamen Weihnachts- und Jahresabschlussfeier. Neben WarmUp-Spielen zum „Wieder-Kennenlernen“ fand eine „Weihnachts-Arena“ statt. Bei der Spielaktion, die Praktikantin Daniela Russer vorbereitet hatte, traten die Konfliktlotsen in Teams in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Hierdurch wurde die Kooperationsfähigkeit der Schüler nochmals gefördert. Des Weiteren gab es zum gemütlichen Beisammensein Waffeln, Punsch und kleine Geschenke.

Weihnachts- und Jahresabschlussfeier der Streitschlichter

An ihren Schulen tragen die Jungen und Mädchen während des Jahres zu einer gewaltfreien Atmosphäre bei, sie helfen ihren Altersgenossen bei der Lösungssuche bei auftretenden Streitigkeiten. Die Kooperation zwischen Mittelschule und Altmühlfranken-Schule hat sich vielfach bewährt, zeigen sich die verantwortlichen Jugendsozialarbeiter Veronika Schmidtpeter, Carola Schmidt und Thomas Pfaffinger überzeugt. Die Ausbildung und Begleitung der Streitschlichter an den beiden Schulstandorten läuft in Form regelmäßiger Treffen. Darüber hinaus sehen sich die Jungen und Mädchen bei einem mehrtägigen Seminar-Wochenende, einer Abschluss-Aktion am Ende des Schuljahres sowie der nun stattgefundenen Weihnachtsfeier.

Nach einer Auffrischung der Kontakte wurden die Jugendlichen in mehrere Teams eingeteilt. Daniela Russer, die derzeit ihr Praktikum bei Diakonie-Mitarbeiter Thomas Pfaffinger absolviert, nahm sie schließlich mit in eine „Weihnachts-Arena“. Hier erwarteten die Schüler verschiedene kleine Spielaktionen: Weihnachtslieder erraten, ein X-Mas-Quiz, Lebkuchen-Wettessen und einen Kerzenausblas-Wettbewerb  mussten die Teilnehmer möglichst erfolgreich meistern. Diese Spiele garantierten viel Spannung und Spaß. Am Ende durfte sich ein Team über den Gewinn freuen – die Jugendlichen bekommen beim Seminar-Wochenende Anfang Februar 2020 eine Party-Pizza von den Jugendsozialarbeitern spendiert. Als Abschluss gab es für alle Streitschlichter noch kleine Geschenke. „Wir sind froh, dass wir euch bei uns an den Schulen haben! Danke für Euren Dienst“, gaben die Sozialpädagogen ihren Schützlingen noch mit auf den Weg in die verdienten Weihnachtsferien.

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Spendenübergabe an Aktion Wunschbaum

Sozialpädagogin Irene Rottler-Steiner von der Kirchlichen Allgemeinen Sozialarbeit (KASA) durfte sich für die Aktion Wunschbaum der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen über eine Spende in Höhe von 120 € freuen. Die Schülermitverantwortung (SMV) der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen hatte einen Weihnachtsverkauf organisiert, bei dem die Schüler Waffeln sowie Plätzchen erwerben und lustige Bilder an einer Fotobox machen konnten. Die Einnahmen aus dem Verkauf wollten die jungen Menschen einem guten Zweck zukommen lassen. Die Mitglieder der SMV überreichten nun ihre Spende und freuten sich, dass Irene Rottler-Steiner ihnen einige Einblicke und interessante Hintergründe in die Aktion Wunschbaum gab. Sie erfuhren, dass augenscheinlich kleine Wünsche wie Turnschuhe für den Sportunterricht oder ein Weihnachtsessen für leuchtende Kinderaugen sorgen. Rottler-Steiner bedankte sich bei den engagierten Schüler sowie Lehrerin Dunja Grünbaum und Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger. Für das nächste Jahr wurden bereits erste Ideen für eine noch intensivere Zusammenarbeit ausgetauscht.

Spendenübergabe

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Aktionen der SMV

Leckerer Waffel- und Plätzchenduft lag in der Luft der Aula der Stephani-Mittelschule. Lange Schlangen  aus Schülern hatten sich in der 1. Pause gebildet, ein jeder wollte weihnachtliche Leckereien erwerben. Zudem gab es eine Fotobox, an der die Kinder und Jugendlichen mit Requisiten verkleidet lustige Bilder von sich machen konnten. Hintergrund war die diesjährige Weihnachts-Aktion der Schülermitverantwortung (SMV) der Schule. Die in dieser Arbeitsgemeinschaft tätigen Jungen und Mädchen organisierten den Verkauf und bewiesen soziales Engagement: Ein Großteil der Einnahmen wird für die Aktion Wunschbaum der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen gespendet.

Waffelverkauf

Im Vorfeld galt es für die Teenager, gemeinsam eine Menge zu planen. Als Erstes mussten Anschaffungen wie ein Selfie-Drucker finanziert werden: Zuwendungen durch den Förderverein der Stephani-Schule sowie die St. Gumbertus-Stiftung Ansbach machten den Aktionstag möglich. Neben den Einkäufen war es schließlich nötig, den Waffelteig vorzubereiten sowie die Plätzchen zu backen. Schokocrossies und Butterplätzchen wurden im Fach-Unterricht Soziales unter Anleitung der Lehrerinnen Doris Weiß-Hoffmann und Annemarie Meier zubereitet und in kleinen Geschenktüten ansprechend verpackt. Zudem richteten die Schüler schier riesige Mengen Waffelteig an. Schließlich musste der Hunger der beinahe 400 Mittelschüler gestillt werden, wobei sich auch manch ein Grundschüler eine leckere Waffel für die Pause gönnte. Außerdem finden wohl einige der Plätzchen-Tüten ihren Platz unter dem Weihnachtsbaum als Geschenk für die Eltern. Kinderpunsch und Tee standen außerdem bereit, um den Durst zu stillen

Foto-Box

Witzige Weihnachtsfotos für alle gab es schließlich an der Fotobox. Mit verschiedenen Verkleidungen wie Stirnbändern, Brillen oder Sprechblasen brachten sich die jungen Menschen in die passende Weihnachtsstimmung. Die geschossenen Bilder wurden sogleich ausgedruckt und konnten mitgenommen werden. Lehrerin Dunja Grünbaum und Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger (Diakonie) waren letztlich voll des Lobes für ihre Schützlinge: „Wieder eine schöne Aktion unserer SMV – mit einem positiven Effekt für andere.“ Schon vorab hatten sich die Mittelschüler entschieden, die Einnahmen an einen sozialen Zweck weiterzugeben. Als Empfänger wurde die Aktion Wunschbaum der Diakonie ausgewählt.

Vorleseaktion

In den vergangenen Wochen engagierten sich die Schüler, die vorwiegend aus den siebten bis zehnten Klassen kommen, darüber hinaus mit einer Vorlese-Aktion für die Grundschüler. In der Stephani-Halle hatten sie verschiedene Stationen mit Bewegungsgeschichten vorbereitet. Die Grundschüler der 1. und 2. Klassen zeigten sich begeistert von der Mitmach-Aktion und es ging gemeinsam mit den älteren Schülern auf eine Reise ins Land der Indianer oder auf eine abenteuerliche Schatzsuche.

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Alpaka-Wanderung der Deutschklasse

Die Schüler der Deutschklasse der Stephani-Mittelschule erlebten einen ganz besonderen Nachmittagsunterricht: Initiiert von Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger ging es für die 14 Schüler nach Merkendorf zum Zuchtbetrieb von Anne Rück. Dort erwarteten die Jungen und Mädchen Huacaya Alpakas. Zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Stefanie Hartl fand schließlich eine Alpaka-Wanderung über Feldwege, Wald und Wiese  statt – für Schüler wie Begleitpersonen ein ganz besonderes tierisches Erlebnis.

Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger ist seit über zehn Jahren als Mitarbeiter der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen an der Stephani-Schule als Jugendsozialarbeiter tätig. Seit September hat er nun darüber hinaus die sozialpädagogische Begleitung der Deutschklasse übernommen. Deutschklassen (ehemals als Übergangsklassen bezeichnet) werden für Schülerinnen und Schüler angeboten, die als Quereinsteiger in das bayerische Schulsystem eintreten und nur wenige oder gar keine Deutschkenntnisse haben. Die Deutschklasse läuft seit diesem Schuljahr zudem im Ganztagesbetrieb. Hier bringt sich Pfaffinger mit ein, übernimmt Einzelfälle, unterstützt Klassenlehrerin Stefanie Hartl und organisiert verschiedene Aktivitäten. Eine ebensolche fand in Form der Alpaka-Wanderung statt. Hieran nahmen auch Leo Schott und Luke Fischer, Schüler aus der neunten Jahrgangsstufe, teil. Die beiden setzen sich für Integration an ihrer Schule ein und machen beispielsweise ehrenamtlich beim Sport-Unterricht am Donnerstag-Nachmittag mit. „Dadurch entstehen Kontakte, die es den Schülern der D-Klasse erleichtern, sich gut zurecht zu finden und hier anzukommen“, freuen sich Pfaffinger und Hartl. Die beiden sind davon überzeugt, „dass Integration in der Schule nur im Miteinander gelingen kann.“ Mit von der Partie bei der Wanderung war Sozialpädagogin Joana Sämann, die bei der Diakonie seit kurzem für den Jugendmigrationsdienst zuständig ist.

In gelöster Stimmung fand schließlich die Wanderung mit den Vierbeinern statt. Dabei gewannen die Alpakas mit ihrem originellen Aussehen sowie ihrem Charme rasch die Herzen der Schüler. Diese waren immer zu zweit für ein Tier verantwortlich und führten es im Wechsel. Nach einem Fußweg gab es eine kurze Rast, die letztlich ausgiebig dazu genutzt wurde, Selfies mit den Alpakas zu machen. Während dessen erfuhren die jungen Menschen von Züchterin Anne Rück einiges über die Herkunft, das Leben sowie die Besonderheiten der Alpakas. Nach der Wanderung ging es noch in den Stall, in dem unter anderem ein kleines Alpaka-Fohlen derzeit aufwächst. Manch einer der Schüler wollte sich hier gar nicht mehr von „seinem“ Alpaka trennen. Wieder einmal bewahrheitete sich die schmunzelnd von Anne Rück angebrachte Warnung: „Schau einem Alpaka nicht zu tief in die Augen, du könntest dich verlieben!“

Alpaka-WanderungDas Foto zeigt die gesamte Gruppe während der Wanderung

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Zuwendungen durch die St. Gumbertus Stiftung

Die St. Gumbertus-Stiftung Ansbach bringt sich als Unterstützer dreier Projekte an der Stephani-Mittelschule ein. Die Stiftung fördert ehrenamtliches soziales Engagement. Entsprechend hat sich Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger an den Stiftungsrat gewandt und um Förderung folgender Projekte gebeten: das Tutorenprojekt der Starthelfer, die Weihnachtsaktion der Schülermitverantwortung sowie das Seminar-Wochenende der Streitschlichter.

Die Stephani-Mittelschule darf sich nun über Zuwendungen in Höhe von insgesamt 1450,- € freuen. „An unserer Stephani-Schule können sich die Jungen und Mädchen auf vielfältige Weise aktiv und ehrenamtlich in das Schulleben miteinbringen“, macht Pfaffinger deutlich. „Ob als Tutor, Konfliktlotse oder als Mitglied der SMV – jeder kann seinen Beitrag für eine lebendige Schule leisten.“

Die Ansbacher St. Gumbertus-Stiftung für ehrenamtliches soziales Engagement wurde im Jahr 2007 gegründet. Zweck der Stiftung ist unter anderem die Unterstützung ehrenamtlichen kirchlichen, sozialen und gesellschaftlichen Engagements von Einrichtungen.

Das Bild zeigt die Mitglieder der Schülermitverantwortung, die sich über eine
Förderung in Höhe von 200,- € für ihre Weihnachtsaktion freuen darf.

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Weihnachtsaktion 2019 – Päckchen packen

Schüler sowie Eltern der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen bewiesen großes Herz: Für das Projekt „Weihnachtsaktion 2019 – Päckchen packen“ des Cafés Kleiderkiste konnten gut 100 Geschenke gesammelt werden. Die Schülermitverantwortung (SMV) der Schule hatte zuvor alle Klassen über die mögliche gute Tat informiert und schließlich die riesige Anzahl an Paketen eingesammelt. Nun werden die Jugendlichen die Kartons zum Verein ensohilft e.V. bringen. Von dort gehen diese schließlich weiter an bedürftige junge Menschen rund um Gunzenhausen und nach Osteuropa.

Ziel des Vereins ist es, Kindern zu helfen, denen es finanziell oder gesundheitlich nicht so gut geht. Durch ein Geschenk soll ihnen das Weihnachtsfest verschönert werden, sie erhalten einen Lichtblick im häufig tristen Alltag. „Wir freuen uns riesig über die große Resonanz, die wir auf unseren Aufruf erhalten haben“, zeigen sich Lehrerin Dunja Grünbaum sowie Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger (Diakonie) begeistert. Die beiden begleiten die SMV und unterstützen diese bei der Umsetzung ihrer Ideen. Die Schüler waren mit großem Engagement dabei, identifizierten sich rasch mit dem Projekt. Einige packten selbst einen Karton mit einem Kuscheltier, Puzzle, Kleidung oder auch Süßigkeiten. Für die restlichen Pakete sorgten dann die Eltern, die ebenso fleißig einpackten. „Wir wollten insbesondere in der Vorweihnachtszeit einmal nicht nur an uns selbst denken“, fasst Lea Schaller stellvertretend für ihre Mitschüler zusammen.

Damit das Projekt nicht in Vergessenheit geriet, wurden die Mittelschüler mehrmals per Durchsage durch die Mitglieder der SMV daran erinnert. Schließlich konnten die Jugendlichen mit Wägen ausgestattet die in den Klassenzimmern zwischengelagerten Päckchen einsammeln. „Dass es fast 100  werden, hatten wir dann doch alle nicht erwartet“, freuen sich die Organisatoren. „Etwas Gutes tun, tut einem selbst gut“, zogen sie schließlich ihr Fazit beim Blick auf die vielen weihnachtlich verzierten Kartons.

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Filmendes Klassenzimmer

Mit einem lauten „Ruhe bitte“ verschafft sich der Regisseur Gehör. Die Schüler der Klasse 8b der Stephani-Mittelschule kommen dieser Anweisung nach, alle sind sogleich still, während nach einem „Kamera läuft“ der Dreh mit einem „Und bitte“ beginnt: Die Schüler spielen eine Szene auf dem Pausenhof. Zwei dunkelhäutige Jungen werden von Gleichaltrigen bloßgestellt, beleidigt und sogar verprügelt. Und das nur, weil sie eine andere Hautfarbe haben. Die Jugendlichen finden in ihnen ein Ventil für ihren Fremdenhass. Der Hintergrund dieser aufrüttelnden Szene ist folgender: Die Mittelschüler schlüpften im Rahmen des Projektes „Filmendes Klassenzimmer“ in die Rolle von Schauspielern, Statisten und nahmen Aufgaben an Kamera sowie Technik wahr. Gemeinsam mit zwei Klassen der Altmühlfranken-Schule konnten sie einen von den Jugendsozialarbeitern Carola Schmidt, Veronika Schmidtpeter (beide Landratsamt) und Thomas Pfaffinger (Diakonie) initiierten spannenden Tag in den Bavaria Filmstudios in München erleben.

In zuvor durchgeführten Unterrichtseinheiten zum Thema „Farbe bekennen! – Gegen Alltagsrassismus“ hatten sich die Jugendlichen mit den Menschenrechten, Diskriminierung und Rechtsextremismus intensiv auseinandergesetzt. (wir berichteten) Aus dem folgenden Wettbewerb – jede Klasse der 8. Jahrgangsstufe reichte ein kurzes Drehbuch zum Thema ein – ging schließlich die Klasse 8b der Stephani-Schule Gunzenhausen sowie die Klassen 7/8 der Altmühlfranken-Schule Weißenburg-Gunzenhausen als Sieger hervor. Mit ihren Klassenlehrern Claudia Walch sowie Ilona König und Martin Bosch machten sich mehr als 40 Schüler zusammen mit den Sozialpädagogen auf den Weg in die Filmstadt München. Dort wurden die Geschichten unter professioneller Anleitung zu den Filmen „Fremdenhass. Stopp“ und „Der Fußballaffe“.

Bevor es an den Dreh ging, musste jedoch das Drehbuch nochmals besprochen, manche Szene an die Örtlichkeiten angepasst und die Rollen verteilt werden. „Ein normaler Drehtag beim Film geht locker bis zu zehn Stunden“, machte der Regisseur deutlich. „So ein Drehtag ist richtig harte Arbeit.“ Dies wurde den Jungen und Mädchen rasch bewusst, obwohl sie für ihren Film nur gut drei Stunden am Set tätig waren. Für ihre Geschichte hatten sie darüber hinaus zwei Schlägereien ins Drehbuch geschrieben. Doch wie schlägert man sich eigentlich beim Film? Dies wurde sogleich mit dem Regisseur geübt – und zwar ganz ohne blaue Flecken, dafür aber mit umso mehr Körperbeherrschung und Konzentration. Anschließend ging es richtig los: Zwei der Schüler bezogen hinter der Kamera Stellung. Sie waren für die richtige Kameraeinstellung und den Ton zuständig. Nicht jede Szene saß auf Anhieb, vor allem die Dialoge waren eine große Herausforderung für die Nachwuchsschauspieler. „Es war richtig schwierig, ernst zu bleiben und nicht zu lachen“, berichtet einer der Achtklässler. Doch die Schüler bewiesen Durchhaltevermögen. Am Set herrschte durchwegs trotz winterlicher Temperaturen eine angenehm konzentrierte Atmosphäre, auch von mehrmaligen Szenenwiederholungen ließen sich die Jugendlichen nicht unterkriegen. Schließlich war die letzte Szene im Kasten, der Regisseur zufrieden und die Mittagspause mehr als verdient. Parallel zu den Mittelschülern drehten die Altmühlfranken-Schüler ihren Film. In diesem steht ein Fußballspiel im Mittelpunkt, bei dem ein ausländischer Junge erst ausgeschlossen wird, aber letztlich auf humorvoll dargestellte Weise einen Weg findet, doch mitzuspielen zu dürfen.

Anschließend erwartete die Teenager noch eine kurzweilige Führung durch Kulissen und Sets der Filmstadt sowie durch die Meilensteine der Filmgeschichte. Besonders viel Spaß machten den jungen Menschen hierbei die interaktiven Elemente, bei denen sie weitere Erfahrungen vor der Kamera sammeln konnten. Auch der Besuch des 4D-Kinos war natürlich ein Highlight. Doch der eigentliche Höhepunkt stand noch aus: Die Premiere der eigenen Filme. Diese wurden in der Zwischenzeit bearbeitet, geschnitten und mit Musik hinterlegt. Die Spannung war greifbar, als die Regisseure auf die „Play“-Taste drückten und die Filme auf die Leinwand projizierten. „Die Vorführung war ein richtiger Gänsehaut-Moment“, zeigen sich die Sozialpädagogen im Rückblick stolz auf das Erreichte. Auch die Schüler waren äußerst begeistert von ihren Werken, sie quittierten die Premieren jeweils mit großem Applaus.

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Einweihung des neu gestalteten Pausenhofs

Am Donnerstag, 1. November 2019 wurde nach längerer Bauphase der neu gestaltete Pausenhof sowie die Freisportanlage der Stephani-Schule in einer kleinen Feierstunde eingeweiht. Nach der Eröffnung durch einen „Rockigen Samba“ der Trommelgruppe der Klassen 5aG/6aG unter der Leitung von Cordula Salomon und dem Lied „Der Herbst ist da“ der Klasse 4cG unter der Leitung von Beate Peterreins begrüßte Karl-Heinz Fitz, Erster Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen die anwesenden Gäste und gab Hintergrundinformationen zur Baumaßnahme.

Die beiden Schulleiterinnen Cornelia Klaus, Rektorin der Grundschule und Sandra Wißgott, Rektorin der Mittelschule bedankten sich ebenso beim Ersten Bürgermeister und dem anwesenden Stadtrat wie die erste Schülersprecherin Pelin Kayis.

Nach dem Lied „Zwei kleine Wölfe“ durch die Klasse 4cG erläuterte die Landschaftsarchitektin Lucia Ermisch die Baumaßnahme und überreichte der Schule Bälle und Malkreiden.

Anschließend bestand die Möglichkeit, sich das neu gestaltete Gelände anzusehen und sich am Buffet zu stärken. In dieser Zeit konnten die Schüler auch erstmalig die eingebrachten Spielgeräte nutzen.

Nochmals ein herzlicher Dank an die Stadt Gunzenhausen für die gelungene Neugestaltung!

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Die Firma GEKA Bechhofen präsentiert sich in der Stephani-Mittelschule

Am 06.11. 2019 war die Firma GEKA aus Bechhofen bei uns zu Gast. Während ihrer kurzweiligen Präsentation stellten sie den Schülern der Jahrgangstufen 8 bis 10 kurz den geschichtlichen Wedergang ihrer Firma und ihre Produktpalette vor.

Als Pinselfabrik im Jahr 1925 durch Georg Karl gegründet, folgte die Herstellung von Kosmetik Applikatoren mit Fokus auf Mascara und Kunststoffverarbeitung. Dieser heutige Geschäftsbereich GEKA Beauty umfasst Verpackungssysteme und Applikatoren für Mascara, Lipgloss, Eyeliner, flüssige Lidschatten, Nagellack und -pflege sowie Fertigprodukte. 1971 wurde die Handelsdivision VICTORIA erworben, welche heute unter GEKA Accessories läuft. Unter diesem Geschäftsbereich werden diverse Handelsprodukte für den Beauty-Bereich vertrieben.

Im Jahr 2016 wurde GEKA vom Schweizer Industriekonzern Sulzer erworben und ist nun Teil deren vierter Division “Applicator Systems”. Das Unternehmen beschäftigt ca. 1000 Mitarbeiter. Geschäftsführer sind Stephan Schatz und Roland Blank.

Weiterhin wurden den Schülern die sechs unterschiedlichen Ausbildungsberufe (Fachinformatiker/in, Industriekaufmann/frau, Industriemechaniker/in, Technischer Produktdesigner/in, Verfahrensmechaniker/in, Werkzeugmechaniker/in) der Firma GEKA vorgestellt.

Ein Highlight waren für die Schüler die praktischen Tätigkeiten. Hierbei durften die Schüler Geräte, die die Firma mit ihren Auszubildenden gefertigt hat, testen.

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StartHelfer-Abschluss

„Ich konnte mit dazu beitragen, dass sich die Fünftklässler besser kennenlernten – habe auch erfahren, wie anstrengend Kinder sein können“, zieht Leo Schott aus der Klasse 9b der Stephani-Mittelschule sein Fazit. Der 15-Jährige war einer der an der Schule tätigen Starthelfer. Als Tutor nahm er sich mit 16 weiteren Neuntklässlern den neuen Fünftklässlern an, unterstützte diese in der Zeit bis zu den Herbstferien und stand ihnen als Ansprechperson zur Seite. Hierfür wurden wöchentlich verschiedene Aktionen mit den Jüngeren durchgeführt. Zum Abschluss ging es nun für alle gemeinsam zu einem Besuch ins Movieworld-Kino. Dort erwartete die Teilnehmer der Film „Shaun das Schaf 2 - UFO-Alarm“.

„Zuvor gab es für die neuen Schüler ein abwechslungsreiches Programm, das sie durch die ersten Wochen des Schuljahres begleitete“, berichtet Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger von der Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen. Julia Hetzner unterstützte als Ehrenamtliche die Durchführung des gesamten Projektes. Neben einem gesunden Frühstück, Sport in der Halle, Minigolf-Turnieren am Altmühlsee sowie Besuchen der Spieloase Jola waren besonders die Schnitzeljagden quer durch Gunzenhausen Highlights für alle. Mit einfachen Mitteln konnten sich hier die Kinder und Jugendlichen abseits vom Schulalltag kennenlernen, gemeinsam eine Menge Spaß sowie kleine Abenteuer erleben. Hinzu kamen noch Back- und Kochnachmittage im städtischen Jugendzentrum, bei denen sich einige der Tutoren richtig ins Zeug legten. „Leckere Pizzen und aufwendige Kuchen sorgten für große Freude und leuchtende Kinderaugen“, schildert Pfaffinger.

Auch für die Starthelfer selbst brachte ihre Tätigkeit eine Menge an lohnenden Erfahrungen mit sich, wie die folgenden Aussagen deutlich machen: „Mir hat es echt super gefallen! Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, konsequent zu sein.“ (Luke Fischer, Klasse 9b), „Ich fand es super, ein Starthelfer zu sein – auch wenn man bei manchen Kindern echt viel Geduld braucht“ (Jan Subkowski, 9a), „Ich habe gelernt, offener vor anderen zu reden“ (Marina Sawazky, 9a). Für ihren Dienst erhalten die engagierten Teenager noch ein Zertifikat, das sie ihren zukünftigen Bewerbungen beilegen können.

Die Aktionen der Tutoren, deren Durchführung vom Förderverein der Stephani-Mittelschule sowie der Gumbertus-Stiftung Ansbach maßgeblich finanziert wurde, haben sich also in vielfältiger Weise gelohnt, wie Pfaffinger letztlich nochmals untermauert: „Sogar die Neuntklässler haben sich durch die Gemeinschaftsaktionen untereinander nochmals viel besser kennengelernt. So manche Starthelfer-Gruppe musste sich jedoch erst zusammen raufen, um dann als Team gut arbeiten zu können.“

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Planspiel Bewerbungstraining

Am Montag, 21. Oktober 2019, fand an der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen wieder das Planspiel „Bewerbungsgespräche“ für 63 Schüler der 9. und 10 Jahrgangsstufen statt.

Ziel dieses Projektes war, dass Mitarbeiter von 21 regional ansässiger Firmen aus Ihrer beruflichen Erfahrung heraus den Schülern wichtige Hinweise zum Verhalten bei Bewerbungs- und Vorstellungsgesprächen gaben. Mit Zeugnis, Bewerbungsschreiben und Lebenslauf ausgerüstet traten die Schüler zum Vorstellungsgespräch an. Dazu wurden mehrere Klassenzimmer zu Personalbüros umfunktioniert. Nach der Simulation bekamen die Schüler eine kurze Rückmeldung und Verbesserungsvorschläge. Tipps von Experten zu Formulierungen im Bewerbungsschreiben, zu Kleidung und Frisur, zum Redeverhalten und zu höflichen Umgangsformen konnten für unsere Schüler eine sehr wertvolle Hilfe zu einem erfolgreichen Start in das Berufsleben sein. Die beteiligten Firmen:

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Projekt "Farbe bekennen! – Gegen Rassismus im Alltag"

Die Achtklässler der Stephani-Mittelschule und der Altmühlfranken-Schule an den Standorten in Weißenburg sowie Gunzenhausen setzten sich im Rahmen des Projektes „Farbe bekennen! – Gegen Rassismus im Alltag“ mit den Themen Menschenrechte, Diskriminierung, Rassismus und Hass im Netz (sogenanntem „Hate Speech“) auseinander. Initiiert wurden die Unterrichtseinheiten, die als Einstieg zum Projekt Filmendes Klassenzimmer dienten, von den Jugendsozialarbeitern Veronika Schmidtpeter, Carola Schmidt (beide vom Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen) sowie Thomas Pfaffinger (Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen). Unterstützend brachte sich zudem Schulsozialpädagogin Lisa Knorr mit ein.

„Alle Menschen haben Vorurteile und Vorhaltungen gegenüber anderen“, führt Veronika Schmidtpeter den erstaunten Schülern vor Augen. „Mit Vorurteilen und auch mit Rassismus ordnen wir unser Leben in bestimmte Kategorien – und damit finden wir uns einfacher im Alltag zurecht. In gewisser Weise sind wir alle rassistisch.“ Rassismus ist also allgegenwärtig, ob im Supermarkt um die Ecke oder in seinen neuesten Formen als Hasskommentare im Netz. Insbesondere der schleichende Übergang zu Diskriminierung führt dazu, dass Menschen herabgewürdigt und benachteiligt werden. Anhand eines Filmbeitrags von Ali Can, der als Initiator einer „Hotline für besorgte Bürger" national wie international bekannt geworden ist, wird deutlich, dass Menschen nicht pauschal in die rechte Ecke gestellt werden dürfen, sondern vielmehr das Gespräch mit ihnen gesucht werden sollte.

Im Folgenden beschäftigen sich die Jungen und Mädchen mit den Menschenrechten. Diese gelten – im Gegensatz zu den Bürgerrechten, die nur für deutsche Staatsbürger Anwendung finden – für alle Menschen in unserem Land. Menschenrechte sind angeboren und können weder verliehen noch aberkannt werden. Die Jugendlichen erarbeiten, was sich hinter Artikel 1 „Alle Menschen sind gleich und frei“ oder Artikel 15 „Jeder hat das Recht auf eine Staatsangehörigkeit“ verbirgt und wie diese Rechte mit Leben gefüllt werden.

Anhand der Spielaktion „Alle, die …“ wird den Schülern nahe gebracht, wie leicht es ist, Menschen in bestimmte Kategorien einzuordnen. „Nicht der erhobene Zeigefinger bewirkt unserer Erfahrung nach etwas“, macht Thomas Pfaffinger deutlich, „sondern vielmehr möchten wir erreichen, dass die Jugendlichen kritisch über sich selbst, ihre Werte und ihre Einstellungen ins Nachdenken kommen.“ Besonders eindrucksvoll ist die Aktion „Ein Schritt nach vorn“: Die Jungen und Mädchen werden aufgefordert, anhand pauschaler Aussagen in eine Rolle zu schlüpfen, zu der sie nun Fragen wie „Glaubst Du, dass Du viele Freunde hast?“ oder „Glaubst Du, dass Du Dir einen Urlaub leisten kannst?“ beantworten. Kann diese Frage mit „Ja“ beantwortet werden, geht es beispielsweise für „eine 20-Jährige mit Kopftuch“ einen Schritt nach vorne. Dies verdeutlicht den jungen Menschen, welche Zuordnungen in unseren Köpfen ablaufen, wie schnell wir dazu neigen, bestimmten Personengruppen Eigenschaften und Merkmale anzuheften – ohne Näheres über diese Menschen zu wissen. Ganz vorne finden sich schließlich Beschreibungen á la „Du bist 20 Jahre alt und Sohn eines Arztes“, während „Du sitzt seit Geburt an im Rollstuhl“ weiter hinten seinen Platz findet. Im  Auswertungsgespräch wird mit den Schülern darauf eingegangen, wie sie sich in ihrer Rolle gefühlt haben, wie leicht es ihnen fiel, Antworten auf die Fragen zu finden. Zumal sind einige von den Antworten ihrer Mitschüler sehr überrascht, hätten sie selbst so manche Frage doch ganz anders beantwortet – und damit der Rollenfigur zu einem anderen Platz in der Rangfolge verholfen. Eindrucksvoll, welch unterschiedliche Bilder in den jeweiligen Köpfen entstehen – jeweils begründet aus eigenen Erfahrungen und Erlebnissen.

Anschließend kommen noch junge Menschen zu Wort, die selbst Erfahrungen mit Alltagsrassismus und Diskriminierung gemacht haben. Anhand mehrerer Filmbeiträge erzählen diese – die oftmals in Deutschland geboren und hier aufgewachsen sind – von Anfeindungen aufgrund von Hautfarbe oder Aussehen. Ein  provokantes Sozialexperiment rundet die inhaltliche Auseinandersetzung ab: "Ausländer müssen hinten sitzen" – steht da auf dem Schild im Bus. Wie die Menschen darauf reagieren, ist erstaunlich. 2015 wurde dieses Experiment gewagt und mit versteckter Kamera verfolgt,  wie Mitfahrer hierauf reagieren. „Tolerierten die Menschen den Rassismus im Bus? Eine spannende Frage, die die Jungen und Mädchen aufwühlt und mit Sicherheit weiter beschäftigt“, berichtet Carola Schmidt.

Die Unterrichtseinheit mündet darin, dass die Schüler sich anhand von kurzen Rollenspielen weiter mit den Themen beschäftigen. Schließlich soll am Ende eine jede Klasse ein Drehbuch zum Projekt „Farbe bekennen! – Gegen Rassismus im Alltag“ erarbeiten und dieses in einen Wettbewerb mit den anderen Teilnehmern einreichen. Die Siegerklasse darf in die Bavaria Filmstudios nach München fahren. „Dort können die Jugendlichen dann erleben, wie aus ihrer Geschichte ein eigener Film wird“, erläutern die Fachkräfte.

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Schülersprecher im Schuljahr 2019/20

Praktische Einblicke in demokratische Prozesse erhielten in den vergangenen Wochen die Schüler der Stephani-Mittelschule: Die Wahl der Schülersprecher stand an, die entsprechenden Kandidaten mussten verschiedene Phasen durchlaufen, um  letztlich in ihr Amt gewählt zu werden. In einer großen Wahlveranstaltung stellten sich diese schließlich in der Turnhalle der Schulgemeinschaft vor. Pelin Kayis (Klasse 10aM), Emilian Tuclea (9cM) und Niruban Nimalan (8b) gingen als Sieger hervor. Bei der Wahl wurden außerdem Stefanie Pitzer und Johannes Kergl als Vertrauenslehrer bestimmt.

Zuvor wurden in der Mittelschule durch die verantwortliche Lehrkraft Dunja Grünbaum und Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger (Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen) potentielle Kandidaten für das Amt bei den Schülern abgefragt. Ein jeder konnte Vorschläge mit den Namen seiner Mitschüler, die er für das verantwortungsvolle Amt für geeignet hält, einreichen. Nach einigen Vorgesprächen sowie einem ersten Treffen blieben sieben Jungen und Mädchen übrig, die sich eine Kandidatur für den Posten ernsthaft zutrauten. Im Folgenden galt es, für sich Wahlwerbung zu betreiben. Hierzu gestalteten die Kandidaten eigenständig Plakate, auf denen sie sich kurz mit ihren Zielen vorstellten. Neben diesem Werbemittel suchten sogleich manche in den Pausen das Gespräch mit den Mitschülern und gingen hier auf Stimmenfang. „Einige der Kandidaten entwickelten einen großen Ehrgeiz. Sie nutzten sogar die sozialen Medien, um sich bei den Gleichaltrigen bekannt zu machen“, schildern Grünbaum und Pfaffinger.

Ihren großen Auftritt hatten die Kandidaten letztlich im Rahmen einer Wahlarena, die in der Stephani-Halle stattfand. Hier mussten sich die Jugendlichen auf der „großen Bühne“ präsentieren: Schon die Outfits der Teenager waren dem Anlass entsprechend angepasst, Hemd sowie Anzughose wurden aufgetragen, um auch optisch einen guten Eindruck zu machen. Schließlich stellte sich jeder der Kandidaten mit einer Rede vor, wobei die kreativen Vorschläge von einem Pizza-Tag, verschiedenen Sport-Turnieren, der Verpflegung in den Pausen bis hin zum Thema Integration reichten. Hernach musste sich ein jeder den teils kritischen Rückfragen der Schülerschaft stellen. Hier zeigte sich rasch, wer gut vorbereitet war. Witzige Sprüche sowie wenig durchdachte Ideen wurden – wie sich später bewies – beim Ankreuzen in den Original-Wahlkabinen, die durch die Stadt Gunzenhausen zur Verfügung gestellt wurden, gnadenlos abgestraft.

Die Auszählung der abgegebenen Stimmen übernahmen anschließend die Mitglieder der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft „Schülermitverantwortung“ (SMV). Hier engagieren sich motivierte Jungen und Mädchen, denen daran gelegen ist, Aktionen rund um das Schulleben zu organisieren. Dieser Gruppe gehören nun auch Pelin Kayis, Emilian Tuclea und Niruban Nimalan an. Als Schülersprecher bilden sie darüber hinaus ein wichtiges Bindeglied zwischen Schülern, Lehrern und Schulleitung, sie wirken an der Weiterentwicklung ihrer Schule mit, können eigene Ideen entwickeln und umsetzen.

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Neues Schullogo

Die Stephani-Mittelschule hat ein neues Schullogo:

Schullogo

Nach langem Suchen und vielen verschiedenen Entwürfen konnten sich schließlich alle Beteiligten auf dieses Logo einigen. Das Logo wird künftig auf allen amtlichen Veröffentlichungen der beiden Schulen verwendet werden.

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Streitschlichter

15 Schüler üben am Standort der Stephani-Mittelschule in Gunzenhausen den Dienst als Streitschlichter aus. Hier agieren sie als Lotsen bei Konflikten und unterstützen ihre Mitschüler bei der Suche nach gewaltfreien Lösungen. Für die Ausbildung sowie die Begleitung der Jungen und Mädchen zeichnen sich die Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger (Diakonie) und Carola Schmidt (Landratsamt) verantwortlich.

Es ist Montagmorgen. Viele Schüler laufen gut gelaunt über den Pausenhof, erzählen ihren Freunden vom Wochenende, jedoch scheint für den Siebtklässler Matthias die Woche richtig mies gestartet zu sein: Schon beim Frühstück hat er sich mit seinen Eltern in die Haare gekriegt. Sie werfen ihm vor, dass er zu viel zocke und zu wenig für die Schule mache. Wie zur Bestätigung bekam Matthias dann gleich in der ersten Stunde seine Mathe-Schulaufgabe mit der Note 6 zurück. In dem 13-Jährigen staut sich immer mehr Frust auf. Beim Hinauslaufen in die Pause rempelt ihn noch Marina aus der Parallelklasse versehentlich an. Er merkt, wie er immer wütender wird. „Wenn ihm jetzt noch einer blöd kommt, dann knallt es“, denkt er sich. Und tatsächlich passiert es. Eigentlich ist Marc sein bester Freund, doch am Wochenende hat er bei FIFA19 – beim virtuellen Fußball spielen – gegen ihn verloren. „Na Du Loser“, begrüßt ihn dieser nun grinsend am Pausenhof. Eindeutig zu viel für Matthias: Er schubst seinen Freund in eine Ecke und geht mit erhobenen Fäusten auf ihn los.

Einige Schüler sehen dies, wollen die beiden Kontrahenten schon anfeuern: „Los, schlagt euch“, rufen ein paar. Doch die Streitschlichter Lea, Chiara und Nils sind schneller. Die drei sind Konfliktlotsen und laut aktuellem Dienstplan montags im Einsatz. Sie gehen rasch dazwischen,  trennen die beiden. Die Traube um die Streitenden löst sich schnell, die Streitschlichter gehen mit den Siebtklässlern in die Aula. Dort entscheiden sie, dass Lea und Nils den aktuellen Fall übernehmen und schlichten werden. Hierfür bringen sie die beiden ins Streitschlichter-Zimmer. Chiara Fischer, die Sprecherin der  15-köpfigen Gruppe, berichtet: „Wir haben ein Tafel-System, mit dem wir die Streitenden bei der Suche nach einer Lösung unterstützen.“ Dabei ist immer ein Streitschlichter der Schlichtungspartner für einen der Kontrahenten. Laut den Grundsätzen der Mediation sind „die Schüler selbst die Experten für ihren Konflikt“, weiß Sozialpädagoge Thomas Pfaffinger, der die Streitschlichter seit nunmehr zehn Jahren mit ausbildet.

Eine jede Schlichtung läuft in fünf Schritten ab: Einleitung/Begrüßung – Konfliktdarstellung – Konflikterhellung – Lösungssuche – Vereinbarung. Für jede Phase gibt es spezielle Tafeln sowie gelernte Methoden, mit denen die Streitschlichter Anleitung und Unterstützung geben. „Oftmals geht es eigentlich um Kleinigkeiten, die letztlich in verbalen oder auch körperlichen Auseinandersetzungen münden“, berichten Lea und Nils von ihren Erfahrungen.  „Konflikte sind ganz normal und gehören dazu, wenn Menschen zusammen kommen. Wichtig ist, wie wir mit ihnen umgehen – am besten natürlich gewaltfrei“, schildert Jugendsozialarbeiterin Carola Schmidt, die an der Altmühlfranken-Schule tätig ist. Einige Klassen sind am Standort der Mittelschule mit untergebracht.

Die Mediation von Matthias und Marc verläuft erfolgreich. Nachdem Matthias seinen Frust erzählt hat, kann Marc ihn sogar verstehen. Letztlich entschuldigt sich Matthias für sein Verhalten, beide vereinbaren noch, eine Revanche beim FIFA spielen. Eine gute Schlichtung, die eine sogenannte „win-win-Situation“ für alle Beteiligten mit sich bringt – das große Ziel einer jeden Schlichtung. „Nachteile für die Schüler gibt es bei uns keine“, untermauert Chiara Fischer abschließend. „Wir lösen die Konflikte im besten Fall ganz ohne Verweise, Stress und ohne die Beteiligung von Eltern und Lehrern.“

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Neugestaltung des Pausenhofs

Während der Sommerferien 2019 wurde mit den Baumaßnahmen zur Neugestaltung des Pausenhofs der Stephani-Mittelschule begonnen. Die Arbeiten konnten bis zum Schuljahresbeginn 2019/20 nicht ganz abgeschlossen werden, daher müssen die Schüler an den ersten Schultagen dieses Schuljahres ihre Pause noch auf dem Hindenburgplatz verbringen.

Diese Baumaßnahme setzt die im Schuljahr 2018/19 durchgeführte Neugestaltung der Freisportanlage und des Pausenhofs der Stephani-Grundschule (auf dem Bild im Hintergrund) fort.

Und damit ist noch längst nicht der Schluss erreicht. Seit Beginn des Jahres 2019 laufen bereits die konkreten Planungen für die Generalsanierung des gesamten Schulgebäudes. Erste Planungsgespräche mit dem Architekturbüro Weinbrenner und der Regierung von Mittelfranken, die die die Sanierungsmaßnahme finanziell unterstüztzen soll, sind bereits gelaufen.

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Deutschklasse im gebundenen Ganztagsbetrieb

Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache, die nach Deutschland zugewandert sind und keine oder nur geringe Deutschkenntnisse haben, besuchen eine Deutschklasse. Das Fach Deutsch als Zweitsprache (DaZ) auf der Basis des LehrplanPLUS Mittelschule ist zentrales Fach, um intensiv und systematisch das Erlernen der deutschen Sprache zu ermöglichen. Ab dem Schuljahr 2019/20 wird die Deutschklasse als Ganztagsklasse in gebundener Form geführt.

Die Schülerschaft setzt sich vorwiegend aus ausländischen Schülern unterschiedlicher Kulturen und Sprachen zusammen, teils Asylbewerber mit wenig/kaum Deutschkenntnissen. Die Altersspanne beträgt 10 bis 16 Jahre. Schwerpunkte des Unterrichts sind das Erlernen der deutschen Sprache, kulturelle Bildung und Werteerziehung, Schulung im Umgang mit Medien sowie eine möglichst schnelle Überführung in eine Regelklasse.

Freizeitangebote sind Lesen und Vorlesen (regelmäßige Besuche der Stadtbücherei), Sportangebote in der Turnhalle, Kreativangebote wie Malen und Basteln, da die Schüler keinen regulären Kunstunterricht haben, Gemeinschaftsspiele sowie das Arbeiten mit Tablet und Notebook.

An Räumlichkeiten stehen neben dem Klassenzimmer im Schulhaus weitere Räume zur Differenzierung zur Verfügung, die der Größe eines Klassenzimmers entsprechen. Ergänzt wird dieses Angebot durch einen großen Pausenhof mit diversen Spielmöglichkeiten, eine Turnhalle mit Außenbereich, zwei Werk- und Kunsterziehungsräume, drei Computerräume und ein geplantes Medienlabor.

Ein eigener Sozialpädagoge wird eingesetzt zur Aufarbeitung von Traumata, für die Begleitung zu Terminen, zur Unterstützung im schulischen und privaten Bereich sowie bei Praktika. Er schaft darüber hinaus Möglichkeiten, dass einheimische Schüler mit den Schülern der Deutschklasse in Kontakt kommen. Hierdurch können Hürden und Vorurteile erfolgreich abgebaut werden. Zudem iniitiert er Kontakte zum Jugendzentrum und dem hiesigen Jugendmigrationsdienst, um den Jungen und Mädchen nötige Unterstützung zukommen zu lassen sowie eine sinnvolle Freizeitgestaltung aufzuzeigen. Gezielt werden auch Schüler der Deutschklasse zudem in Präventionsprojekte wie Streitschlichter eingebunden.

Eine Mitarbeiterin des externen Kooperationspartners TV 1860 Gunzenhausen e.V. erteilt nachmittags eine integrative Sport-AG, an der auch Schüler anderer Klassen teilnehmen können, und ein Mitarbeiter der Flüchtlingshilfe Wald e.V. übernimmt die Betreuung während und nach der Mittagspause, in der die Schüler ihr Mittagessen in der schuleigenen Mensa einnehmen.

In der Deutschklasse wird auf die Chancengleichheit zwischen Jungen und Mädchen, aber auch im Hinblick auf die verschiedenen Herkunftsländer der Schülerinnen und Schüler geachtet. Dies gilt neben dem Unterricht auch für die verschiedenen Praktika während des Schuljahres. Hier werden keine Unterschiede hinsichtlich Geburtsort, Herkunft, sozialen Verhältnisse, Familienstatus, Staatsangehörigkeit, Hautfarbe, Geschlecht oder Religionszugehörigkeit gemacht.

ESF

Die Deutschklasse wird ebenso wie die Praxisklasse der Stephani-Mittelschule gefördert durch Mittel des Europäischen Sozialfonds. Ein herzlicher Dank für diese Unterstützung!

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Starthelfer für die neuen Schüler

Die Sommerferien gehen zu Ende. Wenn am kommenden Dienstag die Schule wieder beginnt, geht es für viele Fünftklässler in einen neuen Lebensabschnitt. Die Grundschulzeit liegt nun hinter ihnen, sie müssen sich an einer weiterführenden Schule zu Recht finden. Um ihnen diesen Einstieg zu erleichtern, erwarten die 60 Jungen und Mädchen an der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen speziell zu StartHelfern ausgebildete Neuntklässler. Die Tutoren sind bestens vorbereitet, um die Neuen an der Schule zu begrüßen: Gleich am ersten Tag kommen sie mit in die Klassen und heißen die Fünftklässler mit einem Kennenlern-Spiel willkommen. Am folgenden Tag gibt es dann eine Rallye durch das Schulhaus. „Wir möchten den jüngeren Schülern einen ersten Überblick über wichtige Anlaufstellen geben und ihnen mit den StartHelfern kompetente Ansprechpartner zur Seite stellen“, macht Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger deutlich.  Im Anschluss gibt es bis zu den Herbstferien wöchentlich eine Aktion, die die älteren Schüler vorbereiten und durchführen.

Starthelfer 2019_2010

Die Fotos zeigen die StartHelfer-Teams für die jeweiligen 5. Klassen.

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Jugendbegegnung mit Richon LeZion in Israel

Die Stadt Gunzenhausen organisiert unter der Federführung von Stadtjugendpfleger Helmar Zilcher und Meyrav Kopito in den Jahren 2019 und 2020 eine Jugendbegegnung mit Jugendlichen aus der Stadt Rishon LeZion (bei Tel Aviv-Jaffa) in Israel.

In der Zeit vom 20. bis 27. Juli 2019 kamen zwölf Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren mit zwei Betreuern nach Gunzenhausen. Auf dem Programm standen Begegnungen mit Jugendlichen aus Gunzenhausen, Freizeitaktivitäten am Altmühlsee, Ausflüge in die nähere Umgebung, eine Fahrt nach Nürnberg und Besuch des Dokumentationszentrums mit Aufarbeitung der Shoah sowie eine Kanutour. Die Jugendlichen waren anfangs in der Jugendherberge und später in Gastfamilien untergebracht.

Im Zuge dieser Begegnung, an der auch Schüler unserer Schule teilnahmen, fand am Montag, 22. Juli 2019 auch ein Besuch der Gruppe aus Israel in der Stephani-Mittelschule statt. Die Gäste aus Israel besuchten die Klassen 7b, 7cM, 8a und 8cM und tauschten sich mit den deutschen Schülerinnen und Schülern aus. Kleine Kennenlernspiele erleichterten hierbei den Einstieg. Anfangs befürchtete Sprachprobleme (Verkehrssprache war Englisch) erwiesen sich im Nachhinein als weniger gravierend wie befürchtet.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa fand ein Sportturnier in der Turnhalle und auf der Sportfreifläche der Schule statt. Hierbei war der Altersvorsprung der Jugendlichen aus Israel deutlich spürbar. Sowohl beim Basketball als auch beim Fußball hatten unsere Mannschaften Schwierigkeiten mit den Gästen mitzuhalten.

In den Pfingstferien 2020 ist dann ein Gegenbesuch in Israel geplant. Zehn Jugendliche aus Gunzenhausen werden dann nach Israel reisen und dort Rishon LeZion und Umgebung näher kennenlernen.

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Verabschiedung der Entlassschüler

Am Donnerstag, 18. Juli 2019 wurden die Entlassschüler der Stephani-Mittelschule in der Aula der Schule verabschiedet. Um 17.00 Uhr fand dazu ein Entlassgottesdienst statt, der von Gemeindereferent Martin Kellberger und Lehramtsanwärterin Gwen Skarupa vorbereitet worden war.

Um 17.45 Uhr stellten sich dann alle Schüler und Schülerinnen mit ihren Lehrkäften zu einem Gruppenfoto vor der Schule auf und zogen dann wieder gemeinsam in die Aula ein. Schulleiterin Sandra Wißgott begrüßte die anwesenden Ehrengäste sowie die Eltern, Schüler und Schülerinnen und alle Lehrkräfte und hielt anschließend die Abschiedsrede. Im Namen de Elternbeirats sprach die stellvertretende Vorsitzende Tamara Fischer ein paar Worte zu den Entlasschülern. Besonders erfolgreiche Schülereinnen erhielten noch ein kleines Geschenk vom Förderverein der Schule und von den ortsansässigen Banken.

 

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Begegnung mit den Karmiel Flowers aus Israel

Am Donnerstag, dem 4. Juli 2019 fand eine Begegnung von Schülern der Klasse 7a der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen mit Jugendlichen aus der Stadt Karmiel in Israel statt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa der Schule starteten alle zu einer Stadtführung mit dem Schwerpunkt „Jüdisches Leben in Gunzenhausen“. Die Stadtführerin, Frau Hartung, konnte in diesem Bereich auch für unsere einheimischen Schüler noch viele interessante Aspekte aufzeigen. In der evangelischen Stadtkirche hörten die Gäste aus Israel dann noch eine kleine, aber sehr beindruckende Kostprobe der Kirchenorgel.

Karmiel Flowers

Zurück in der Schule fand dann noch ein gemeinsamer Tanzworkshop statt, der besonders unsere weiblichen Schülerinnen sehr beeindruckte. „Wann machen wir so etwas auch einmal?“ war die häufigste Frage. Die Begegnung endete mit einer äußerst beeindruckenden Tanzvorführung der Gäste aus Karmiel. Ein besonderer Dank gilt Frau Eva Haller von der Europäischen Janusz Korczak Akademie, die diese Jugendbegegnung erst ermöglichte.

 

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Kulturpreis der Stadt Gunzenhausen

Die Stadt Gunzenhausen verlieh am Dienstag, 19. März 2019 um 19.00 Uhr im Haus de Gastes, Markgrafensaal den 1. Kulturpreis der Stadt Gunzenhausen an Franz Müller, einen ehemaligen Rektor der Stephani-Mittelschule und an Emmi Hetzner, eine ehemalige Lehrerin der Stephani-Mittelschule für ihr Projekt "Jüdisches Leben in Gunzenhausen" in den Jahren 2000 bis 2016. Mit Schülern wurden Informationen zu jüdischen Familien und deren Häusern in Gunzenhausen zusammengetragen und auf einer eigens dafür eingerichteten Internetseite dokumentiert.

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Ernennung der neuen Streitschlichter 2019

Im Rahmen einer Feierstunde wurden nun 21 Jungen und Mädchen der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen und der Altmühlfranken-Schule Weißenburg-Gunzenhausen offiziell in ihren Dienst als Streitschlichter eingeführt. Zuvor hatten die Jungen und Mädchen eine anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen, die in einem 4-tägigen Seminar-Aufenthalt in Heidenheim gipfelte (wir berichteten) und ihren Abschluss mit der Ernennungsfeier fand. Zahlreiche Ehrengäste lobten das Engagement der jungen Leute und hoben die Wichtigkeit der ehrenamtlichen Tätigkeit hervor.

 

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Referent Ilan Katz

Jugendaustausch mit Rishon LeZion

Die Stadt Gunzenhausen plant unter der Federführung von Stadtjugendpfleger Helmar Zilcher und Meyrav Kopito in den Jahren 2019 und 2020 eine Jugendbegegnung mit Jugendlichen aus der Stadt Rishon LeZion (bei Tel Aviv-Jaffa) in Israel.

Ende Juli 2019 werden dreizehn Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren mit zwei Betreuerinnen nach Gunzenhausen kommen. Die Jugendlichen werden in Gastfamilien untergebracht. In den Pfingstferien 2020 findet der Gegenbesuch in Israel statt. Dreizehn Jugendliche aus Gunzenhausen werden dann nach Israel reisen und dort Rishon LeZion und Umgebung näher kennenlernen. 

Im Vorfeld des Austausches fand in der Stepahani-Mittelschule Gunzenhausen eine Vortragsreihe zum Thema "Israelische Identität" mit dem Referenten Ilan Katz aus Israel statt. Ilan Katz informierte am Mittwoch, 27. Februar 2019, von 8:00 bis 13:00 Uhr Schüler aus neun Klassen der Stephani-Mittelschule in drei Vorträgen zur Thematik "Leben, Kultur und Religion und Israel". Daneben kam auch seine persönliche Lebensgeschichte nicht zu kurz.

Um 18.00 Uhr hatte dann 1. Bürgermeister Karl-Heinz Fitz am Austausch interessierte Familien in das Lehrerzimmer der Schule eingeladen.

Um 19:00 Uhr folgte dann ein öffentlicher Vortrag auf gemeinsame Einladung der Schule und des Schulfördervereins hin in der Aula. Zahlreiche Gäste ließen sich in einem ähnlichen, äußerst kurzweiligen Vortrag über Israel und und Judentum informieren.

Ein herzlicher Dank ergeht an den Referenten Ilan Katz sowie an Pfarrer Matthias Knoch aus Gräfensteinberg für die Vermittlung der Vortragsreihe.

Sandra Wißgott, Rektorin

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Pop-Cakes und liebe Worte - Eine Weihnachtswerkstatt

Kooperations-Projekt stärkt die Gemeinschaft und verzaubert große und kleine Schüler der Stephani Grund- und Mittelschule in Gunzenhausen  

Dass keiner gemein ist - so lautet der größte Weihnachtswunsch einer Schülerin aus der zweiten Klasse der Stephani-Grundschule in Gunzenhausen. Sie hat diesen Wunsch auf einen Stern aus gelbem Papier geschrieben und ihn auf den großen Wunschzettel der Stephani- Schule geklebt. Der Stern ist dort nicht allein. Viele Wünsche wurden in den vergangen Tagen im Rahmen der diesjährigen Weihnachtswerkstatt von den Kindern bereits dort verewigt. Von Gesundheit und Glück ist zu lesen, vom Wunsch nach einer kleinen Schwester oder nach einem großen Porsche.

Aber der Reihe nach. Als die ersten Kinder mit erwartungsvoll strahlenden Augen die stimmungsvoll geschmückten Räume der Weihnachtswerkstatt betreten, liegen arbeitsreiche Wochen hinter Nicole Schierig und ihren Kolleginnen Carina Reichel und Fiona Schmidt. Bis zuletzt haben die drei Förderlehrerinnen am pädagogischen Konzept gefeilt und natürlich wurde jede einzelne Station der Weihnachtswerkstatt liebevoll ausgestaltet. Alles ist darauf ausgerichtet, den Zusammenhalt zwischen den Schülern zu stärken, so dass für jeden erkennbar wird, dass eine starke Gemeinschaft immer ein Fundament für die Entwicklung eigener Stärken sein kann. Das Besondere dabei- an jeder der fünf Stationen werden die Grundschüler von Schülerinnen und Schülern der Klassen 7a und 7b der Stephani-Mittelschule betreut und tatkräftig unterstützt.

„Die Großen sind mit viel Freude und Motivation bei der Sache und es ist schön zu sehen, wie gut Groß und Klein miteinander harmonieren“,  freut sich Nicole Schierig, die das kooperative Konzept der Weihnachtswerkstatt entwickelt hat.

Und so werden die Grundschulklassen noch bis zu den Weihnachtsferien nach und nach mit einem geheimnisvollen Brief aus einem riesigen, goldfarbenen Umschlag vom Weihnachtsengel dazu eingeladen, ein paar zauberhafte Stunden in der Weihnachtswerkstatt zu verbringen. Die Spannung steigt, wenn die Kinder einer Spur aus glitzernden Schneekristallen bis hin zur Weihnachtswerkstatt im oberen Geschoss des Schulhauses folgen. Dort angekommen, warten kreative Stationen, an denen sich die Kinder mit lieben Worten beschenken, selbst gebackene Pop-Cakes mit Schokolade verzieren,  Weihnachtsschmuck basteln und gemeinsam musizieren. Bei der Lösung des Weihnachtsrätsels rauchen die Köpfe, aber dann wird klar- Gemeinsam sind wir stark!

Übrigens trifft das auch auf die ganz Großen zu, lacht Nicole Schierig und dankt dabei besonders den Leiterinnen der Klassen 7a und 7b, Stefanie Pitzer und Claudia Walch, den beiden Schulleiterinnen der Stephani Grund- und Mittelschule, Alrun Schwarz (Grundschule) und Sandra Wißgott (Mittelschule), Sonja Lugert, Annemarie Mayer und allen Beteiligten, die dieses Kooperations-Projekt durch ihre tatkräftige Unterstützung mit Leben erfüllt haben.

Für die Kinder steht fest- der Tag in der Weihnachtswerkstatt ist ein tolles Erlebnis und hat vielleicht ein kleines Stück dazu beigetragen, dass ein Wunsch schon heute in Erfüllung gegangen ist …

Der Weihnachtsengel

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Glasbläser begeistert mit seinem Handwerk

In der Aula der Stephani-Schule versammelten sich am Donnerstag, den 22. November 2018, etwa 180 Grund- und Mittelschüler. Nachdem der Coburger Jürgen Piller seinen Werdegang und die alte Kunst der Glasbläserei kurz vorgestellt hat, verfolgten die Schüler auch schon gespannt und mit großem Interesse, wie er mit Leichtigkeit das erste Kunstwerk aus Glas fertigte.

Er modellierte im weiteren Verlauf verschiedene Glasfiguren (Vase, Christbaumspitze, …) und stellte u.a. die „Coburger Teufelchen“ auf unterhaltsame Weise zur Schau. Die Schüler wissen nun, woraus und wie Glasfiguren hergestellt werden. Manche haben zudem nach Unterrichtsschluss ein Erinnerungsstück erworben – nicht zuletzt steht schon bald Weihnachten vor der Tür.

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Besuch der Bavaria Filmstudios

Schüler der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen und der Altmühlfranken-Schule Weißenburg-Gunzenhausen konnten in den Bavaria Filmstudios in München Filmluft schnuppern: Die Jungen und Mädchen nahmen dort an dem Workshop „Filmendes Klassenzimmer“ teil, schlüpften in die Rollen von Schauspielern und kümmerten sich um die Technik am Set. Initiiert wurde der Ausflug von den Jugendsozialarbeitern Veronika Schmalz, Carola Schmidt (Landratsamt) und Thomas Pfaffinger (Diakonie), eine Zuwendung des Vereins Präventionsweiser ermöglichte die Fahrt. Vorab durchliefen die Schüler das Projekt „Bloßgestellt im Netz“, bei dem sie sich unter anderem ausgiebig mit der Datensicherheit auf Smartphones oder Laptops auseinandergesetzt hatten (wir berichteten) und den anschließenden Drehbuch-Wettbewerb für sich entscheiden konnten.

Für die siegreichen Klassen – die 8a der Stephani-Schule, die 7b der Altmühlfranken-Schule in Weißenburg und deren 8. Klasse aus Gunzenhausen – stand ein arbeits- aber vor allem erlebnisreicher Tag in München an. Im Gepäck hatten die Schüler und ihre Klassenlehrer die selbst geschriebenen Drehbücher. In einem ersten Schritt wurden diese Stories vor Ort durch den Regisseur hinsichtlich ihrer Filmbarkeit bewertet und gemeinsam nötige Anpassungen vorgenommen. Schließlich war es das große Ziel, am Ende des langen Tages zwei Filme im Kasten zu haben – bis dahin war jedoch noch einiges zu tun. Zuvörderst galt es, die Rollen der Schauspieler festzulegen. Auch die Jungen und Mädchen hinter der Kamera wurden bestimmt. Sie kümmerten sich als Ton- und Kamera-Assistenten um einen reibungslosen Ablauf des Drehs.  

Anschließend wurden die Jugendlichen noch in die passenden Outfits als Sanitäter, Polizist oder Lehrer gesteckt. Die Dreharbeiten konnten beginnen. Dabei war es wichtig, dass alle Ruhe und Disziplin an den Tag legten. Schnell wurde klar, dass die Arbeit beim Film kein Zuckerschlecken ist, sondern von jedem Konzentration sowie Durchhaltevermögen erfordert. Insbesondere war Geduld nötig, wenn eine Szene mehrmals gespielt werden musste. Bei „Und bitte!“ mussten die Jungen und Mädchen soweit in ihre Rollen geschlüpft sein, dass sie vor der Kamera überzeugen konnten. Der Film „Krankenhausreif“ erzählt beispielsweise eindrücklich die Geschichte eines Jugendlichen, der Opfer einer Schlägerei auf dem Pausenhof wird. Zu allem Übel filmen dies einige seiner Mitschüler und stellen dies bei Facebook online. Rasch entwickelt sich ein regelrechter Shitstorm und der Jugendliche, der im Krankenhaus liegt, wird auf seinem Smartphone weiter fertig gemacht. Schließlich tritt ihm eine Freundin zur Seite, die ihm einen Ausweg aus der Situation aufzeigt.

Nachdem die letzte Szene der mehr als dreistündigen Dreharbeiten im Kasten war, ging es für alle in eine wohlverdiente Mittagspause. Im Anschluss erwartete die Teilnehmer schon ein Guide, der ihnen bei einer Führung die Geschichte der Bavaria Filmstadt näher brachte. Neben Filmklassikern wie „Das Boot“ faszinierte die Teenager und ihre Begleitpersonen vor allem das Klassenzimmer aus „Fack ju Göhte“. Bevor die Premiere der beiden eigenen Filme anstand, ging es noch ins 4D-Kino. Schließlich war es soweit: „Mika“ und „Krankenhausreif“ flimmerten über die Leinwand. Neben viel Heiterkeit – es ist erstmals etwas befremdlich sich selbst im Film zu sehen - erfüllten die Werke die Schüler vor allem mit Stolz auf das Erreichte. Der abschließende große Applaus bereitete nicht nur den Lehrkräften und Sozialpädagogen eine Gänsehaut, sondern untermauerte die Nachhaltigkeit des gesamten diesjährigen Medienprojektes „Bloßgestellt im Netz“.

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Starthelfer im Schuljahr 2018/19

Zehn Jungen und Mädchen der Abschlussklassen sorgten als Starthelfer an der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen dafür, dass die neuen Fünftklässler gut an der Schule ankommen konnten. Die Jugendlichen führten gemeinsam mit Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger (Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen) Kennenlern-Spiele, eine Schulhaus-Rallye sowie verschiedene wöchentliche Aktionen für ihre Klassen durch. Die hiesige Streetworkerin Katharina Meister begleitete einige der Aktionen, die nun mit einem Besuch des Kinos in Gunzenhausen einen gelungenen Abschluss fanden.

„Smallfoot“ hieß der Film, den gut fünfzig Kinder und Teenager schließlich zusammen im Movie World Gunzenhausen bei einer Extra-Vorstellung zusammen anschauten. Finanziell ermöglicht wurden diese gemeinschaftsstiftenden Aktionen durch einen Zuschuss des Fördervereins der Stephani-Schule. In den vergangenen Wochen ging es für die Fünftklässler mit ihren Starthelfern in die Spieloase Jola, zu Minigolf-Turnieren an den Altmühlsee oder auf Schnitzeljagd quer durch Gunzenhausen. „Besonders die Schnitzeljagden waren Highlights für die Großen wie Kleinen“, wissen Pfaffinger und Meister zu berichten. „Ganz ohne Smartphones und technische Spielereien haben gerade diese Aktionen einen riesen Spaß gemacht.“ Die Fünft- sowie Acht- und Neuntklässler lernten sich hier abseits des Schulalltags kennen, konnten sich austauschen und neue Freunde finden. Zudem wurden die älteren Schüler so zu wichtigen Ansprechpersonen und Vorbildern für ihre Schützlinge. Die Tutoren hatten noch einige weitere attraktive Aktivitäten vorbereitet: Ein gesundes Frühstück zum Start in den Schultag, Kochen und Backen im städtischen Jugendzentrum, Sport- und Spielenachmittage in der Turnhalle oder ein Besuch des Hallenbads standen auf dem Programm.

Von ihrer Tätigkeit profitieren die Teenager enorm. Sie erhielten ein Übungsfeld für soziale Berufe, waren gefordert, im Team zusammenzuarbeiten und konnten sich organisatorisches Geschick aneignen. „Die diesjährigen Starthelfer waren überaus engagiert und motiviert“, zieht Thomas Pfaffinger sein Fazit. Zwar lief nicht immer alles rund, die Teams mussten sich erstmals zusammenfinden und an ihren Absprachen arbeiten. Doch gerade diese Lernprozesse in einem geschützten sozialen Rahmen sind für die beiden Sozialpädagogen der Diakonie enorm wichtig: „Die Jungen und Mädchen bewiesen Durchhaltevermögen, mussten sich auch mal gegenseitig kritisieren und konnten so letztlichen an ihren Aufgaben wachsen.“

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Teilnehmer am Bewerbungstraining 2018
Teilnehmer am Bewerbungstraining 2018

Planspiel "Bewerbungstraining"

Am Donnerstag, 25. Oktober 2018, fand an der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen wieder das Planspiel „Bewerbungsgespräche“ für 63 Schüler der 9. und 10 Jahrgangsstufen statt.

Ziel dieses Projektes war, dass Mitarbeiter von 21 regional ansässiger Firmen aus Ihrer beruflichen Erfahrung heraus den Schülern wichtige Hinweise zum Verhalten bei Bewerbungs- und Vorstellungsgesprächen gaben. Mit Zeugnis, Bewerbungsschreiben und Lebenslauf ausgerüstet traten die Schüler zum Vorstellungsgespräch an. Dazu wurden mehrere Klassenzimmer zu Personalbüros umfunktioniert. Nach der Simulation bekamen die Schüler eine kurze Rückmeldung und Verbesserungsvorschläge. Tipps von Experten zu Formulierungen im Bewerbungsschreiben, zu Kleidung und Frisur, zum Redeverhalten und zu höflichen Umgangsformen konnten für unsere Schüler eine sehr wertvolle Hilfe zu einem erfolgreichen Start in das Berufsleben sein. Die beteiligten Firmen:

Buchhandlung Schrenk
Pressmetall Gunzenhausen GmbH
RFPlastGmbH
Raiffeisenbank Weißenburg-Gunzenhausen
Verpa Folie Gunzenhausen GmbH
Hetzner Online GmbH
Stadtverwaltung Gunzenhausen
Ev. Kindergarten St. Johannis
Heizomat
Schaeffler Technologies AG u. Co. KG
Stiftung Hensoltshöhe
Bäckerei Kleeberger
Rema Fügetechnik GmbH
AOK Mittelfranken
Agentur für Arbeit
Sanmina - SCI Germany GmbH
Altenpflegeschule Neumarkt
Buchhandlung Fischer
Kinder und Jugendhilfe Bezzelhaus e.V
Bayer. Landespolizei
Einstellungsberatung
Strandhotel Seehof

Ein herzlicher Dank ergeht an alle beteiligten Firmen und deren Mitarbeiter sowie an unsere Kolleginnen Frau Wist und Frau Drütschel als Hauptorganisatorinnen dieses Projekts.

Sandra Wißgott, Rektorin

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Schülerlotsen 2018/19
Neu ernannte Schülerlotsen im Schuljahr 2018/19

Schülerlotsen

Auch im Schuljahr 2018/19 haben sich wieder Schüler der Stephani-Mittelschule der Ausbildung zu Schülerlotsen unterzogen. Insgesamt acht Schüler aus den Klassen 7b und 7cM konnten zu neuen Schülerlotsen ernannt werden. Ein herzlicher Dank für dieses besondere Engament zum Wohle der Mitschüler!

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Die Schülersprecher im Schuljahr 2018/19
Die Schülersprecher im Schuljahr 2018/19

Schülermitverantwortung an der Stephani-Mittelschule

Demokratie und deren Prozesse konnten die Schüler der Stephani-Mittelschule Gunzenhausen in den vergangenen Tagen hautnah erleben: Die für die Schülermitverantwortung (SMV) zuständige Lehrerin Dunja Grünbaum hatte mit Unterstützung von Jugendsozialarbeiter Thomas Pfaffinger (Diakonie Weißenburg-Gunzenhausen) zur Wahl aufgerufen. In einer Wahlarena, die in der Sport- und Spielhalle stattfand, präsentierten sich schließlich neun Jungen und Mädchen, um Schüler- bzw. Unterstufensprecher zu werden. Als Wahlsieger gingen Peter Ernst (Klasse 9a), Carrie-Ann Huber (9a) und Niruban Nimalan (7a) hervor.

 

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Die Segelschüler tragen auf ihren Booten stets eine Schwimmweste.
Die Segelschüler tragen auf ihren Booten stets eine Schwimmweste.

Segelunterricht der Stephani–Mittelschule hat begonnen

Segelunterricht der Stephani–Mittelschule hat begonnen

 

Mit Beginn des neuen Schuljahres startet an der Stephani–Mittelschule Gunzenhausen auch wieder der Segelunterricht. Gleich am ersten Ausbildungsnachmittag steuerten die Segeleinsteiger über den See. Das ist nur in Kooperation mit einem ansässigen Segelverein möglich. Seit vielen Jahren bietet deshalb die Stephani-Schule die Arbeitsgemeinschaft  „Segeln“ in Zusammenarbeit mit der „Wassersportgemeinschaft Altmühl- Brombachsee (WAB)“ in Schlungenhof  an. Diese stellt die Schulungsboote, das Sicherungsboot, die Bojen und vieles andere mehr kostenlos zur Verfügung. Geschult werden die Kinder unter der Anleitung von Segellehrer Horst Hartung auf dem Jüngstensegelboot der Klasse „Optimist“. Die Bootsklasse wird „einhand“, also nur mit einem Steuermann, gefahren. Von Anfang an sind die Segelschüler alleine für ihr Boot verantwortlich und erleben Lernfortschritte direkt und unmittelbar. Die praktische Ausbildung findet auf dem Altmühlsee statt, im Winterhalbjahr geht es zur Theorie in die Schule. Abschließend unterziehen sich die Schüler einer schriftlichen Prüfung, in welcher sie ihre Kenntnisse, beispielsweise Sicherheitsvorschriften, Vorfahrtsregeln oder Manöverkunde unter Beweis stellen müssen. Im Winterhalbjahr stehen zudem noch praktische Schwimmeinheiten im Hallenbad auf dem Programm, zum Beispiel mit Kleidern und Rettungsweste schwimmen. Weiterhin werden die wichtigsten Knoten erlernt und geübt. Im Frühjahr beginnt wieder die Segelpraxis auf dem See, wobei die grundlegenden Manöver wiederholt und gefestigt werden. Als Bestätigung der damit erreichten Qualifikation bekommen die Schüler dann am Ende des Schuljahres ihren sogenannten Jüngstensegelschein. Mit ihrer Anerkennung als Stützpunktschule Segeln besitzt die Gunzenhäuser Stephani-Schule ein echtes Alleinstellungsmerkmal, auf das sie zurecht stolz sein kann: Es ist die einzige Mittelschule in Bayern, die diesen Segelunterricht stundenplanmäßig anbieten kann.

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